Karl Marx und die Judenfrage, von Winfried Sobottka, United Anarchists


Von den Marxisten ist man es gewohnt, dass sie Rassenhass ablehnen. Soweit, so gut. Aber dass ein junger Linker schon darüber verzweifelt, dass Karl Marx, Sohn jüdischer Eltern, klare Worte über die Einstellungen der Juden gesagt hat, zeigt, dass auch hier das Denken aussetzt . Hier die Worte des Anstoßes:


„Welches ist der weltliche Kultus des Juden?“ fragt Marx. „Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld…. Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz… Der Wechsel ist der wirkliche Gott des Juden. Sein Gott ist nur der illusorische Wechsel.“ (Marx: Zur Judenfrage, MEW Bd. 1, S. 372, 375) http://www.vho.org/GB/Journals/JHR/5/1/Whisker69-76.html


Man beachte, dass es christliche Glaubensgemeinschaften gibt, wie z.B. die aus der Reformation hervorgegangenen Calvinisten, bei denen wirtschaftlicher Erfolg als Beweis dafür gilt, dass man  Gottes Wohlgefallen habe. Im Ergebnis hat man dann genau das, was Marx den Juden vorwirft! So abwertend die Worte des Karl Marx über die Juden auch sein mögen, sie haben  absolut gar nichts mit Rassismus zu tun.


Kein Mensch wäre auf die Idee gekommen, dem Marx Rassismus vorzuwerfen, wenn er sich so z.B. über die Calvinisten geäußert hätte, wie er sich über die Juden geäußert hat! Marx war auch eindeutig nicht der  Auffassung, dass das von ihm kritisierte jüdische Verhalten genetisch bedingt sei. Denn dann hätte es auch in ihm stecken müssen, er war genetisch Volljude. Aber er lehnte das nach seinen Worten für Juden typische Verhalten ab – also konnte es nicht genetisch bedingt, sondern nur auf falsche Einstellungen, auf falsche Erziehung durch Elternhaus und Gesellschaft, zurück zu führen sein.

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Besondere Beachtung bitte für:


https://belljangler.wordpress.com/2010/06/06/u-a-antifaschistische-linke-berlin-betreffend-luthers-rassenhass-z-k-evangelisch-lutherische-kirche-berlin-pfarrer-hans-peter-daub-richter-rainer-gleibs-evangelische-kirchengemeinde-wallinghau/

Winfried Sobottka, United Anarchists

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U.A. @ Antifaschistische Linke Berlin betreffend Luthers Rassenhass /z.K. evangelisch lutherische kirche berlin, Pfarrer Hans-Peter Daub, Richter Rainer Gleibs, evangelische Kirchengemeinde Wallinghausen, SPD Aurich


Liebe Schwestern und Brüder im Widerstand gegen den Faschismus!

Erst in den letzten Tagen habe ich zur Kenntnis genommen, wie Martin Luther sich hinsichtlich der Juden äußerte, und zwar „massenhaft“:

„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie vierzehnhundert Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind – wir haben rechte Teufel an ihnen (…) Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken (…) unserem Herrn der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“

Quelle (dort ist auch von „massenhaft“ die Rede):

http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse/a04/anhoerungen/Anhoerung14/Stellungnahmen_SV/Stellungnahme_09.pdf

Es erschließt sich auf den ersten Blick, dass die luthersche Hetze gegen die Juden um nichts besser war als die von Goebbels und Streicher („Der Stürmer“) betriebene Hetze gegen die Juden.

Nach unserer Überzeugung kann man in diesem Falle nicht darüber hinwegsehen, es darf keinen einzigen Fall geben, in dem man über so etwas hinwegsehen kann.

Entsprechend haben wir dem Zentralrat der Juden unsere Forderungen mitgeteilt und ihn aufgefordert, in diesem Falle mit uns zu kooperieren:

https://belljangler.wordpress.com/2010/06/06/u-a-an-den-zentralrat-der-juden-wg-kooperation-im-falle-martin-luthers-z-k-rechtsanwalt-nicolai-venn-freie-judische-meinung-womblog-altermedia-jodok-batlogg-ruhrbarone-katja-kipping-die-l/

Weiterhin weisen wir darauf hin, dass Martin Luther sich ebenfalls mit unglaublich rohen Worten zu einem Fürsprecher gnadenlosen Mordens an aufrührerischen Leibeigenen/unfreien Bauern gemacht hat:

http://www.neo-lutheraner.de/krieg_bauern.html

Es lässt sich feststellen, dass Martin Luther ein rassistischer Faschist der  übelsten Sorte war.

Tatsächlich fand das auch seinen Einfluss in die Entwicklung der Führerdiktatur Adolf Hitlers. In seiner Predigt bei der Eröffnung des Reichstages sagte der evangelische Bischof Dibelius in der Potsdamer Garnisonskirche u.a. :

„Ein neuer Anfang staatlicher Geschichte steht immer irgendwie im Zeichen der Gewalt….. Wir haben von Dr. Martin Luther gelernt, dass die Kirche der rechtmäßigen staatlichen Gewalt nicht in den Arm fallen darf, wenn sie tut, wozu sie berufen ist. Auch dann nicht, wenn sie hart und rücksichtslos schaltet…“ (S.  202, „Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten“, Reinhard Kühnl, Sonderausgabe für Fourier Verlag, PapyRossa)

Wir bitten Euch darum, das Thema ebenfalls aufzunehmen und unsere Forderungen in der Sache zu unterstützen!

Liebe Grüße im Namen von United Anarchists

Euer

Winfried Sobottka, United Anarchists

PS. An Pfarrer Hans-Peter Daub

Dass Sie ein lieber Mensch sind, weiß ich. Doch ich will Ihnen zwei Dinge sagen: Eine Kirche, die nicht wahren Mut zeigt, wenn er geboten ist, kann keine Kirche sein, hinter der eine wahre Gottheit steht. Ein Mensch, der nicht wahren Mut zeigt, wenn er geboten ist, kann kein Mensch sein, hinter dem eine wahre Gottheit steht.

PPS: An die Kirchengemeinde Aurich Wallinghausen:

Sie wollen wissen, was von Rainer Gleibs und seinen Freunden zu halten ist:

http://richterdatenbank.wordpress.com/2009/07/02/amtsrichter-rainer-gleibs-aurich/

U.A. an den Zentralrat der Juden wg. Kooperation im Falle Martin Luthers / Z.K.: Rechtsanwalt Nicolai Venn, Freie Jüdische Meinung, womblog, altermedia, jodok batlogg, ruhrbarone, katja kipping, die linke sachsen


Winfried Sobottka als Sprecher von United Anarchists in Deutschland

Hallo, Leute!

Im Zuge von Recherchen bin ich auf die bösartigen Worte gestoßen, die Martin Luther „massenhaft“ gegen die Juden richtete, siehe:

http://kritikuss.over-blog.de/article-u-a-die-geheimnisse-um-das-judentum-in-deutschland-z-k-nikolai-venn-womblog-ruhrbarone-polizei-berlin-martin-luther-51769859.html

Über das von Luther Gesagte kann man nicht diskutieren. Es ist übelste Rassenhetze, es steht defintiv mit den schlimmsten Worten von Goebbels und Streicher auf einer Stufe.

Ich muss dazu sagen, dass wir Anarchisten für Luther noch nie etwas übrig hatten, schließlich rief er ja auch zum Abschlachten von Leibeigenen auf, die aus Not zu Aufständischen geworden waren.

Diesen Standpunkt brauchen Sie nicht mit uns zu teilen, betreffend die entschiedenste Ablehnung der Worte Luthers über die Juden werden Sie sich sicherlich mit uns einig sein.

Wir fordern wegen der Worte Luthers über die Juden:

1. Umgehende Umbennenung aller Straßen, Plätze, Kirchen, Kindergärten, Schulen und sonstiger öffentlicher Namensträger, die nach Martin Luther benannt sind.

2. Wir fordern ein Verbot aller religiösen Organisationen, die nicht bereit sind, sich klar und deutlich von Martin Luther zu distanzieren.

Wir sind überzeugt, dass Sie diese Forderungen mittragen werden, und fordern Sie daher auf, diese Forderungen ebenfalls öffentlich zu erheben.

Vorsorglich zitiere ich an dieser Stelle noch einmal Worte Martin Luthers, wie er sie „massenhaft“ äußerte:

„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie vierzehnhundert Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind – wir haben rechte Teufel an ihnen (…) Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken (…) unserem Herrn der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“

Quelle (dort ist auch von „massenhaft“ die Rede):  http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse/a04/anhoerungen/Anhoerung14/Stellungnahmen_SV/Stellungnahme_09.pdf

Da Sie in anderen Fällen, wie z.B. im Falle der Treitschke-Straße,

Link

offensichtlich sehr sensibel reagieren, bei Worten, die nicht annähernd mit denen Luthers vergleichbar sind, sind wir sehr zuversichtlich, dass Sie auch im Falle Luthers keinen Zweifel daran aufkommen lassen wollen, dass Sie antisemitische Hetze nicht zu dulden bereit sind.

Mit anarchistischen Grüßen im Namen von United Anarchists

Winfried Sobottka, United Anarchists

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