Sozialpolitik nach Thora und Talmud: Diskrete Almosen / z.K. Stephan J. Kramer, Zentralrat der Juden, Freie Jüdische Meinung, Die Linke Potsdam, Die Linke Schwerin, Rechtsanwältin Dr. Anne Forkel


Winfried Sobottka für United Anarchists

Wundervolle Frauen und

sehr geehrte Männer!

Es hatte mich schon einigermaßen überrascht, als ich vor einigen Wochen las, dass Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, in einem Artikel darauf hingewiesen hatte, dass die Gesellschaft auseinander zu brechen drohe, dass das Problem der Armut gesehen werden müsse, dass es so nicht weiter gehen könne.

Nun, solche Worte aus Zentralratsmündern kommen nicht an die große Glocke. Etwas anderes wäre es, wenn jemand ein beleidigendes Wort auf das Auto z.B. von Stephan J. Kramer schriebe, das wäre natürlich sofort in allen Medien. Insofern geht Stephan J. Kramer kein besonderes Risiko ein, sich bei Fundamentalkapitalisten, ob jüdisch oder nicht, unbeliebt zu machen, wenn er sozial klingende Worte ertönen lässt. Andere, wie z.B. die Grünen, die Hartz-IV mit zu verantworten haben, ebenso unvorstellbare Steuergeschenke an die Superreichen,  gehen da wesentlich ungenierter zur Sache, um der Volksseele ein eigenes soziales Gewissen vorzuspiegeln.

Aber nun gibt es Neues von Stephan J. Kramer an der Armutsbekämpfungsfront, ich zitiere:

Wo Hilfe aber nötig ist, muss sie geleistet werden – und zwar unter Wahrung der Menschenwürde des Empfängers. Als höchste Form der Spende gilt diejenige, bei der de Geldgeber und der Geldempfänger einander unbekannt bleiben. Damit wird verhindert, dass der Empfänger sich wie ein Bittsteller vorkommt und sichergestellt, dass der Spender seine gute Tat um ihrer selbst willen vollbringt. Nicht zu vergessen ist auch, dass Hilfe für die Bedürftigen den besser Situierten als Pflicht auferlegt wurden. Deshalb heißen milde Gaben „Zedaka“, abgeleitet vom hebräischen Wort „Zedek“, zu Deutsch: Gerechtigkeit.

Quelle:  http://www.hagalil.com/archiv/2010/06/15/sozial/

Ach so. Gerechtigkeit nach jüdischer Tradition bedeutet, diskret zu spenden oder auf diskrete Spenden zu hoffen.

Das traditionelle Judentum hätte in den letzten 2000 Jahren mindestens 10 Reformen nötig gehabt, ist aber offensichtlich noch genau dort, wo es war, als sie Jesus von Nazareth in teuflischster Weise mordeten,  weil sie die Wahrheit über sich selbst nicht hatten ertragen können, die Jesus ihnen frank und frei ins Gesicht gesagt hatte.

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/juni/artikel-9/artikel.html

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-4/artikel.html

Im Namen von United Anarchists

Winfried Sobottka

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„Kauft nicht bei Juden!“ – eine Retourkutsche? / Klaus Wowereit, Bodo Ramelow, Stephan J. Kramer, Charlotte Knobloch, ex-k3-berlin, Rechtsanwalt Nikolai Venn


Belljangler: „Winfried, Du gehst davon aus, dass die Aktion „Kauft nicht bei Juden!“ eine Retourkutsche dafür gewesen sein dürfte, dass ein größerer Teil der  Juden nach dem Prinzip gehandelt habe: „Kauft nur bei Juden!“ ?“

Winfried Sobottka: „Nach mir vorliegenden Zahlen kann es daran kaum einen Zweifel geben, und tatsächlich ist das dahinter stehende Modell einerseits sehr effizient, solange der Rest des Volkes nicht wirklich dahinter  kommt, andererseits ist es nicht einmal menschlich unverständlich, dass sich solche Dinge entwickeln.“

Belljangler: „Was heißt, nicht menschlich unverständlich, dass sich solche Dinge entwickeln?“

Winfried Sobottka: „Wer sich auch nur ein wenig mit Käuferverhalten befasst hat, weiß z.B., was sich eigentlich auch jeder so denken kann: Man kauft lieber dort, wo man sich aufgrund von Ähnlichkeitsmerkmalen mit dem Verkäufer verbunden fühlt, als dort, wo man eine solche Verbundenheit nicht empfindet. Gibt es in einer Familie jemanden, der Zahnarzt ist, dann ist es meist so, dass alle, die zur Familie gehören, sich von ihm behandeln lassen. Das empfinden wir als ganz normal.

Wandert ein Deutscher nach sonstwohin aus, dann wird er überlicherweise, wenn es dort von Deutschen geführte Geschäfte gibt, diese Geschäfte gegenüber anderen Geschäften bevorzugen.  Auch dabei denken wir uns nichts, obwohl es tatsächlich gefährlich ist. So entsteht schnell eine Gruppe, die reicher wird als der Rest um sie herum, was dann natürlich wieder zu gesellschaftlichen Konflikten führt. Vor diesem Problem darf man gerade in Deutschland nicht die Augen verschließen, weil sich z.B. die türkisch stämmige Bevölkerung  ebenso zu einer dadurch privilegierten Gruppe entwickeln könnte, wie es seinerzeit und nach meiner Überzeugung auch heute noch für die jüdische Bevölkerung galt/gilt. Und was im schlimmsten Falle dabei herauskommen kann, ist nachweislich so schrecklich, dass man wirklich alles denkbare tun muss, um es nicht soweit kommen zu lassen.“

Belljangler: „Die Massenmorde an den Juden wären nicht möglich geworden, wenn die Juden sich nicht durch entsprechendes Verhalten zu einer privilegierten Gruppe entwickelt hätten?“

Winfried Sobottka: „Wer sich vor Augen hält, wie schnell es auf dem Balkan dazu kam, dass Kroaten und Serben, selbst solche, die gute Nachbarn gewesen waren, sich gegenseitig umbrachten, der muss wohl fast alles für möglich halten.

Tatsache ist, dass Jesus und Karl Marx beide jüdischer Abstammung waren und im Abstand von rund 1.800 Jahren nahezu das Selbe über die organisierten Juden sagten, was den Schluss nahelegt, dass es nicht völlig aus der Luft gegriffen sein dürfte. Dieses Verhalten, was keineswegs nur von Juden praktiziert wird, im Falle der Juden aber leichter nachvollziehbar ist als bei anderen Gruppen, die das Selbe treiben, hat zu einer verständlichen Wut auf die Juden geführt, immer und überall, wo sie waren. Demnach wäre es sicherlich nicht verkehrt, wenn sie dieses Verhalten aufgeben würden.“

https://belljangler.wordpress.com/2010/06/06/karl-marx-und-die-judenfrage-von-winfried-sobottka-united-anarchists/

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Systemfrage: Konkurrenz oder Gemeinsinn, Teil II / Die Linke Hamburg, Hannover, Kiel, Wolfsburg, Salzgitter, Zentralrat der Juden


Winfried Sobottka für United Anarchists

Kurzlink zu diesem Artikel als URL:  http://wp.me/po3G2-5P

Wundervolle Frauen,

sehr geehrte Männer!

Im ersten Beitrag zur Systemfrage „Konkurrenz oder Gemeinsinn“:

http://wp.me/po3G2-5t

habe ich erläutert, warum krankmachender Konkurrenzdruck NOTWENDIGE Bedingung kapitalistischer Ausbeutungsgesellschaft ist, was daher u.a. bedeutet, dass kapitalistische Interessen auf den Bestand unerträglichen Arbeitslosenelends gerichtet sind, dass es daher niemals zu erwarten ist, dass es in einem kapitalistischen System ein hinreichendes gesichertes Grundeinkommen geben wird: Ein solches Grundeinkommen wird also nicht etwa deshalb abgelehnt, weil es nicht finanzierbar wäre, sondern deshalb,  weil es Elend beseitigen würde, das die Kapitalisten für ihre Zwecke unbedingt benötigen.

Ich habe das einmal in Versform gefasst:

Und wenn der Reiche sieht den Armen,
dann fühlt er nicht nur kein Erbarmen,
denn Armut ist des Reichen Wert,
sie macht sein Geld zu einem Schwert,
zu knechten doch die halbe Welt,
durch Armut erst wird Macht aus Geld.

Entsprechend sind Programmentwürfe irgendwelcher Parteien, die ein hinreichendes gesichertes Grundeinkommen beinhalten, solange absolut nicht durchsetzbar, wie die Kapitalisten genügend Gesellschaftsmacht aufbieten können, um ein solche Grundeinkommen zu verhindern.

Ich habe im ersten Beitrag zur Systemfrage „Konkurrenz oder Gemeinsinn“ auch darauf hingewiesen, dass ein hinreichendes gesichertes Grundeinkommen nicht nur das Ende kapitalistischer Ausbeutung wäre, sondern, solange die Menschen falsch eingestellt sind, auch keinen fruchtbaren Sozialismus zuließe: Es würde die bisherige Motivation über Konkurrenzdruck wegfallen, damit wäre der Mangelwirtschaft Türe und Tor geöffnet, wie man es in den Ostblockländern auch beobachten konnte: Anstelle von Konkurrenzdruck gab es verordnete Anwesenheitszeiten am Arbeitsplatz, wo die Leute dann unmotiviert „tätig“ waren.

Aus dieser Not heraus gab es im „real existierenden“ Sozialismus sehr frühzeitig Leistungslöhne, also Bezahlung nach Leistung, was zu Volksaufständen führte. Man musste daher zurückrudern, und suchte nach einer anderen Möglichkeit, aus dem Desaster herauszukommen.

Eine einfache Lösung schien schnell gefunden, sie wurde auch realisiert: Nicht nur, wie damals im Westen üblich, die Männer, sondern auch die Frauen sollten in die Produktion. Verkauft wurde das Ganze als sozialistische Emanzipation der Frau, als bahnbrechender Fortschritt der Menschlichkeit.

In Wahrheit machte man die Gesellschaft damit sozial kaputt, Kinder wurden früh in Ganztagesstätten gesteckt,  man zerschlug unverzichtbare Grundlagen gesunder Sozialisation:

http://kritikuss.over-blog.de/article-volksbegehren-familienpolitik-der-nackte-irrsinn-45023211.html

Obwohl der „real existierende Sozialismus“ einen weitaus höheren Anteil seiner Bevökerung in produktive Prozesse  integrierte, als es im Westen der Fall war, kam er aus dem Stadium der Mangelwirtschaft nicht heraus, weil es an geeigneter Motivation fehlte: Gemeinsinn lässt sich sowenig ideologisch verordnen wie Liebe, er muss emotional entstehen, oder es gibt ihn nicht.

Will man mit Marx und Einstein den Menschen, der von Herzen gern sein Bestes für die Gemeinschaft gibt, dann und nur dann zielt man auf den glücklichen, den artgerecht motivierten Menschen: Wir alle wissen es, dass das, was man aus wahrer Liebe tut, nicht als Antregung empfunden wird – man tut es gern. Nicht nur das: Man ist, wenn man etwas aus Liebe tut, auch motiviert, es so gut zu machen, wie man es machen kann. Ein mit Liebe für die Familie gebackener Kuchen ist etwas ganz anderes als ein industrieller Kuchen, und er schmeckt den geliebten Menschen auch deshalb besser, weil sie wissen, dass er mit Liebe gebacken wurde.

Liebe ist das artgerechte Motivationsinstrument, und nur dann, wenn ein Mensch aus Liebe arbeitet, empfindet er die Arbeit nicht als unangenehm.

Das natürliche Prinzip, nachdem Menschen in kleinen Gmeinschaften organisiert sind, die ihnen alles geben, für die sie selbst aber auch alles zu tun bereit sind, ist durch nichts anderes auch nur annähernd erreichbar.

Zudem ist es die einzige Möglichkeit, tatsächlich ein Leben in Würde für alle herzustellen. In unserer Konkurrenzwirtschaft werden Menschen danach bewertet, wie klug sie sind, wie gut sie dieses oder jenes können.

Das ist in der natürlichen Gemeinschaft anders, ich zitiere wieder aus einer sehr gehaltvollen Kurzgeschichte:

Nach der Leistung eines Sippenmitglieds wurde solange nicht gefragt, wie es sein Bestes gegeben hatte. Und das hatte garantiert jeder getan. Faulpelzen wurde von allen Seiten das Leben schwer gemacht, bereits im Keim wurden solche Anwandlungen erstickt. Dazu reichten verächtliche Blicke von allen Seiten aus, und die erntete jemand zwangsläufig, wenn er andere für sich arbeiten lassen wollte. Wirklich liebevolle Behandlung durch alle anderen erfuhr nur der, der sich selbst mit Liebe für die Sippe einsetzte. Das war es, worauf es ankam. Genau darum war menschliches Grundschema dem Menschen ausgetrieben worden. Von Menschen, die andere für sich arbeiten lassen wollten. Das klappte nur, wenn man zuvor die wahre Liebe unter Menschen zerstört hatte.

In der Henderson Sippe wurde gar nicht gefragt, wer nach künstlichen Maßstäben besser oder schlechter war. Jeder war der Beste, wenn er sich ganz der Sippe hin gab. War einer klüger als alle anderen, dann waren nicht nur er, sondern auch alle anderen froh darüber. Die Sippe hatte einen Klugen, der ihr seine Intelligenz vollständig unterwarf, sie zum Werkzeug der Sippe machte. Jede persönliche Stärke wurde zum Eigentum der Sippe. Davon profitierten alle gleichermaßen, solange keine Not aufkam.

Quelle:  http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

Es gibt keine taugliche Alternative dazu, auf nichts anderes ist der Mensch biologisch eingerichtet.

Funktionieren kann das Ganze nur bei Erfüllung aller Sozialtriebe, einschließlich der Sexualtriebe:

http://www.sexualaufklaerung.at/texte-00/sexualschema-des-menschen-nach-seinen-trieben.html

An diesen Dingen vorbeisehen, aber dennoch einen gesunden Sozialismus aufbauen zu wollen, ist nicht anders, als wollte man Flugzeuge bauen, ohne die Erkenntnisse der Aerodynamik und der Schwerkraft zu beachten.

Mit herzlichen Grüßen im Namen von United Anarchists

Ihr

Winfried Sobottka

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