Bodo Ramelow im Interview: „Die Nazis und ich“/ z.K. Petra Pau, Antifa Berlin, Antifaschistische Linke Berlin, Polizei Erfurt, NPD Berlin


Anarchisten-Boulevard: “ Bodo Ramelow, nahezu 90% aller Meldungen Ihrerseits behandeln das Thema Neonazis. Dabei geht um einen Kern von ein paar tausend Leuten bundesweit, die in Deutschland nie Regierungsverantwortung  hatten und auch jetzt keine haben.

Andererseits haben wir in Deutschland größte Probleme in allen möglichen Bereichen. Wäre es nicht sinnvoll, sich dazu einige konzeptionelle Ideen zu machen?“

– Bodo Ramelow wird wütend –

Anarchisten-Boulevard: „Bodo Ramelow, Sie sind dafür bekannt, sehr impulsiv zu reagieren, aber wenn Sie nicht SOFORT Ihre Hand von meinem Kragen entfernen…..“

Bodo Ramelow: „Natürlich, verzeihen Sie… Aber die Nazis sind die Pest! Es gibt keine wichtigere Aufgabe, als sie zu verbieten, ihnen Treffen unmöglich zu machen, sie zum Schweigen zu bringen, man sollte sie alle verga… Ähem. Es ist mein Lebenswerk, gegen Nazis zu kämpfen, und solange ich gegen sie kämpfe, da kann ich an nichts anderes denken, außer höchstens noch an Kinderkrippen.“

Unwahr ist, dass dieses Interview stattgefunden hätte.

Wahr ist, dass Bodo Ramelow versucht, die NPD mit demokratiefeindlichen Methoden zu bekämpfen. Solange diese Partei nicht verboten ist, darf sie auch ihre Parteitage abhalten, das kann Bodo Ramelow ohnehin nicht verhindern.

Demnach ist es erstens undemokratisch, zweitens sogar auch noch ein dummes Kinderspiel, wenn er dafür kämpft, dass die NPD ihren Parteitag nicht an einem bestimmten Ort abhalten kann:

http://www.bodo-ramelow.de/medien/klares_zeichen_gegen_brauen_ungeist_gesetzt/

Diesen Schwachsinn verkauft er dann noch als politische Großtat.

Weil er sonst nichts zu bieten hat, und weil er es auch gar nicht wagen würde, etwas Konzeptionelles zu bieten: Wer etwas Konzeptionelles bietet, stößt damit so gut wie immer auch irgendwo auf Widerstand.

Das möchte Bodo Ramelow lieber vermeiden.

Da tut er lieber Dinge, die niemanden verärgern, die er, obwohl sie Unsinn sind, als politische Großtaten verkaufen kann.

Selbst die NPD ärgert sich darüber übrigens nicht: Solche Leute wie Bodo Ramelow geben der NPD doch erst das Gefühl, wichtig zu sein. Gäbe es Leute wie Bodo Ramelow nicht, dann wüsste kaum jemand, dass es eine NPD gibt.

Warnung vor Bodo Ramelow:

http://kritikuss.over-blog.de/article-warnung-vor-bodo-ramelow-z-k-antifaschistische-linke-erfurt-die-linke-erfurt-die-linke-gera-die-linke-weimar-die-linke-berlin-52402117.html

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Respekt vor Annika Joeres schlägt nackte Ursula von der Leyen


Wundervolle Frauen, sehr geehrte Männer!

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Ich denke, mit nichts anderem, was ich bisher geschrieben habe, habe ich es so gut deutlich machen können, wie wir, United Anarchists, vernünftig und gerecht eingestellte Frauen sehen und warum wir ihnen die im Grunde wichtigste Rolle überhaupt zuschreiben, wie mit diesem Artikel, in dem ich Annika Joeres als ein Beispiel vorführe:

http://wp.me/po3G2-6m

Tatsächlich wird dieser Artikel mittlerweile häufiger aufgerufen als der Sensationsartikel „Ursula von der Leyen nackt beim Sex!“

Ein deutlicher Hinweis darauf, dass geistig-emotionale Potentiale der Frauen in Wahrheit viel gefragter sind als ihre Betrachtung unter sexuellen Aspekten.

Dennoch will ich den Hinweis nicht auslassen, dass ideal eingestellte Frauen für ihre Partner natürlich auch die besten Sexualpartnerinnen sind, die man sich denken kann: Sie spüren, was der Partner will, und geben ihm genau das aus Liebe, sorgen aber auch dafür, dass sie vom Partner das bekommen, was sie selbst wollen.

Aber außerhalb ihrer Partnerschaften streuen sie keine sexuellen Reize, fallen daher auch niemandem sexuell auf. Das ist übrigens ein Unterscheidungsmerkmal zwischen wirklich selbstbewussten Frauen und nur scheinbar selbstbewussten Frauen: Die wirklich selbstbewusste Frau würde gar nicht auf die Idee kommen, abgesehen von ihrem ureigenen Partner irgendwen sexuell reizen zu wollen, während Frauen, die meinen, sexuelle Reize in alle Richtungen senden zu müssen, damit in Wahrheit schwerwiegende Defizite hinsichtlich ihres Selbstbewusstseins signalisieren.

Es liegt nicht an Quoten, es liegt auch nicht an den Männern, ob Frauen geachtet werden, oder nicht: Es liegt tatsächlich an den Frauen, daran, wie sie eingestellt sind, daran, wie sie sich verhalten.

Frauen wie Annika Joeres kommt in dem Zusammenhang eine besondere gesellschaftliche Verantwortung zu: sie müssen anderen Frauen helfen, richtig mit sich selbst und anderen umzugehen.

Das ist tatsächlich nicht Männer-, sondern Frauensache. Seit Millionen von Jahren.

Herzliche Grüße

Ihr

Winfried Sobottka, United Anarchists

Impressum

http://www.freegermany.de/sexualschema/die-frau-ist-die-berechtigte-goettin-unserer-art-01.html

http://www.sexualaufklaerung.at/texte-00/carina-und-ronen.html

http://www.sexualaufklaerung.at/texte-00/schokoladenpudding.html

http://www.sexualaufklaerung.at/texte-00/sexualschema-des-menschen-nach-seinen-trieben.html

Hitler trug Kriegsschuld, aber das deutsche Volk? / ex-K3-Berlin, Altermedia, NPD Berlin, Polizei Hamburg, Bodo Ramelow


von Winfried Sobottka, United Anarchists

Es ist wohl kein Zufall, dass zwar viel über die Jahre 1933 bis 1945 berichtet wird, dabei aber im Grunde immer nur das Selbe, wobei merkwürdigerweise ganz bestimmte Dinge ausgespart weden. So hatten führende Köpfe in der Wehrmacht schon vor dem Polenfeldzug 1939 genug von Hitler.

Der damalige Stadtkommandant der Wehrmacht von Berlin, Erwin von Witzleben, später im Zusammenhang mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 als Widerstandskämpfer hingerichtet, sollte gegen Hitler putschen. Doch von Witzleben traute sich nicht: Nachdem Hitler das Saarland, Österreich, das Sudetenland und die sog. Resttschechei praktisch kampflos an das Deutsche Reich  angeschlossen hatte, genoss er eine ungeheure Sympathie im Volke. Von Witzleben hatte Angst, einen Putsch auszuführen, den das Volk nicht wollte und der deshalb seiner Meinung nach nicht gut ausgehen konnte („Hitler“, Joachim C. Fest).

So populär wäre Hitler nicht geworden, wäre vor allem England nicht an einem starken Deutschen Reich interessiert gewesen: Die Bolschewisten in der Sowjetunion machten auch englischen Kapitalisten Angst, und der Bolschewistenhasser Adolf Hitler schien auf der Basis eines starken Deutschlands genau das richtige Bollwerk gegen Stalins Sowjetunion zu sein.

Vor diesen Hintergründen konnte Hitler sich Dinge erlauben, die ihm laut Vertrag von Versailles verboten waren (Besetzung des Rheinlandes mit deutschen Truppen, Aufbau einer Luftwaffe usw.), vor diesen Hintergründen wurde Hitler der mit Androhung brutalster Waffengewalt erpresste Anschluss Österreichs ebenso möglich wie die kampflose Einnahme des Sudetenlandes, das von England, Frankreich und Italien an Deutschland verschenkt wurde. Unter anderen Umständen hätte er es auch nicht wagen können, die Resttschechei durch Androhung vernichtender Gewalt zum Anschluss zu bewegen.

Hitler selbst hatte jahrelang gezittert, wie lange sein Spiel gutgehen werde, mit dem er sich immer stärker machte und und auf den längst geplanten Krieg vorbereitete. Für ihn war Frankreich deshalb verrückt, weil es nicht längst seine Truppen nach Berlin in Marsch gesetzt hatte („Hitler“, Joachim C. Fest).

Man muss nüchtern feststellen, dass es höchstwahrscheinlich vor dem Polenfeldzug einen Militärputsch gegeben hätte, wenn Hitler nicht aufgrund völliger verfehlter Politik Englands und Frankreichs eine ungeheure Popularität im Volk besessen hätte. Tatsächlich war Angst vor Stalin das Motiv vor allem der englischen Politik gewesen, getrieben von den Interessen des englischen Kapitals. Tatsächlich waren hohe deutsche Militärs gegen den Krieg, selbst Göring, Goebbels und Himmler wollten den Krieg nicht oder nicht wirklich, Fritz Thyssen wollte den Krieg nicht, und viele im Volk wollten den Krieg nicht. Noch im Sommer 2009 sprach ich mit einer alten Frau, die dem Tode schon sehr nah war. Sie war nicht immer geistesklar, aber eines wusste sie noch zu erzählen: Ihre Kochen seien früh von harter Landarbeit abgenutzt worden, weil die Männer im Krieg gewesen seien und die Frauen die harte Arbeit hätten machen müssen. Sie, damals 25, habe einen Brief an die Partei geschrieben, es sei eine Unverschämtheit, einen Krieg anzufangen. Ihre Mutter habe sich gesorgt – doch sie wurde nicht abgeholt.

Mag das deutsche Volk 1914 kriegsbegeistert gejubelt haben – 1939 jubelte man nicht. Das entspricht auch dem, was ich von anderen Zeitzeugen hörte, u.a. von meinen Eltern.

Was man dem deutschen Volk vorwerfen kann, dass sich niemand hinreichend zuständig fühlte, um das abzuwehren. Es reichte, dass Hitler und  von Ribbentrop den Krieg unbedingt wollten, dass es dazu ein paar Generäle gab, die Hitler in allem bestärkten, worin er bestärkt werden wollte. Mehr brauchte es nicht, um ein 80 Millionenvolk in einen Mord- und Selbstmordkrieg zu führen (Angaben aus „Hitler“, Joachim C. Fest).

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