Weltkrieg 2 – keine Generalverteufelung Deutschlands! / z.K. Antifa Berlin, NPD Berlin, Bodo Ramelow, Beatrice von Weizsäcker, Charlotte Knobloch


Wundervolle Frauen, sehr geehrte Männer!

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Es ist für mich seit Jahren erschreckend, wie desinformiert man als normaler Mensch in dieser Gesellschaft ist, was die Tatsachen der sog. Nazizeit und ihrer Vorgeschichte und Nachgeschichte angeht. Tatsächlich ist es nicht leicht, sich selbst ein zumindest einigermaßen wahres Bild zu machen, man muss dafür viel lesen, und zwar mehr als Guido Knopp, und man muss dazu viel im Internet suchen – wozu man erst einmal wissen muss, wonach man suchen muss.

Tatsache ist, dass Artikel, die ich über diese Dinge geschrieben habe, auf allen Präsenzen, soweit verfolgbar, auf überdurchsschnittliches Interesse stießen, und das freut mich aus verschiedenen Gründen sehr. Vor allem halte ich echte Aufarbeitung für ausgeschlossen, solange man nur Halbwahrheiten und Lügen gegenübersteht. Echte Aufarbeitung bedeutet für mich, sich mit den wahren Tatsachen auseinanderzusetzen, diese und ihre Hintergründe zu begreifen.

Die Generalverteufelung des ganzen deutschen Volkes entspricht nicht der Wahrheit, wie auch eine Generalheiligung des ganzen deutschen Volkes nicht der Wahrheit entspricht.

Vielleicht bin ich der an der Stelle ein Träumer, aber ich denke, dass sich viele Konflikte zwischen rechts und links schon ausräumen ließen, wenn beide Seiten einfach von den Fakten ausgingen, was aber von bestimmten Seiten nicht gewollt wird.

So wollen die einen Deutschlands Krieg gegen die Sowjetunion damit erklären, dass Hitler einem drohenden Angriff der Sowjetunion habe zuvor kommen wollen, die anderen bestreiten, dass die Sowjetunion überhaupt daran gedacht habe, Deutschland anzugreifen. Die Wahrheit liegt in diesem Falle dazwischen: Die Sowjetunion hatte einen Eroberungskrieg gegen Deutschland geplant gehabt („Stalins Vernichtungskrieg“, Joachim Hoffmann) , aber Adolf Hitler war auch ohne dies fest entschlossen, selbst einen Eroberungskrieg gegen die Sowjetunion zu führen („Hitler“, Joachim C. Fest).

Auch dem Polen im Vorkriegseuropa kann man weder pazifistische Gesinnung noch Hang zur Demokratie attestieren, Italien war faschistisch und kriegslüstern, England dachte vor allem daran, die bolschewistische Sowjetunion in Schach zu halten, bis es sehr spät in Hitler vorübergehend die größere Gefahr erkannte, was Churchill nach dem Krieg dann allerdings wieder anders sah: „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet!“

Das Vorkriegseuropa wurde, wie das Kriegs- und das  Nachkriegseuropa, von düsteren Gestalten mit zumeist weißen Kragen beherrscht, und so ist es kein Wunder, dass Versuche, alles Böse in die deutsche Seele hineinzureden, alle anderen aber sauber reden zu wollen, nicht wenigen Deutschen bitter aufstoßen.

Das mag manche dann dazu treiben, ihrerseits über das Ziel hinauszuschießen, auch noch deutsche Tatsachen und Personen schön reden zu wollen, die sich nicht schön reden lassen, und darum ist jede Geschichtsblende krimineller Unfug.

Kurzum: Wir, United Anarchists erheben die Forderung, die Geschichtslügen beiseite zu schaffen, und werden selbst vorangehen, womit ja auch schon begonnen wurde.

Das wird natürlich vielen zunächst nicht passen, auf allen Seiten, aber das darf uns nicht stören, wenn wir der Wahrheit so nahe kommen wollen, wie möglich.

Dabei zeichnet sich aus meiner Sicht schon eines ab: Kein einziges Volk in Europa scheint den Krieg gewollt zu haben. Es waren politische Führungen und Großkapitalisten in verschiedenen Ländern, die einen Krieg wollten.

Geblutet haben, abgesehen von ein paar Obernazis und ein paar italienischen Oberfaschisten, allerdings nur die Völker, und in England und in der Sowjetunion bekamen die Kriegsverbrecher sogar noch Ehrenbegräbnisse.

Mit herzlichen Grüßen im Namen von United Anarchists

Ihr

Winfried Sobottka

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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