Persönliches über Winfried Sobottka


Belljangler: „Wer Deine Worte der letzten Tage, über Kraft, über ex-K3-Berlin, über Deinen Abschied vom gemeinsamen Kampf mit den HackerINNEn liest, könnte meinen, Du wollest Dich von dieser Welt verabschieden…“

Winfried Sobottka: „Um diesen absolut falschen Eindruck auszuräumen, schreibe ich ja jetzt noch ein paar Worte. Ich habe vieles geschrieben, was klugen Leuten zu denken gegeben hat und gibt. Diese Dinge wurden nie von Massen, aber insgesamt von Tausenden zur Kenntnis genommen, weit überwiegend von Leuten, die intelligent sind und über Dinge nachdenken. Das wäre ohne die HackerINNEn in dem Stile nicht möglich gewesen, das ist ein Erfolg, den man nicht mehr zurückschrauben kann, ein Erfolg, auf den sie und ich stolz sein können. Ich sehe das jetzt nicht anders.

Aber an der Stelle kommen wir kaum noch weiter, als wir bisher gekommen sind: Entweder, wir haben der Gesellschaft die Erkenntnisspritze wirksam gegeben, dann wird es sich bemerkbar machen, oder sie wurde nicht wirksam gegeben, dann macht es auch keinen Sinn, es weiterhin nach bisherigem Schema zu versuchen. Für Massenkommunikation fehlen uns die Voraussetzungen, ich kann das nicht als Einmann-Show betreiben.

Die rationale Entscheidung in allen Lagen sieht so aus: Grenznutzen > Grenzkosten => ich mache es, ansonsten mache ich es nicht.

Ich habe privat sehr viel einbüßen müssen, und nicht nur ich.  Die Grenzkosten meines Einsatzes sind nach meiner Bewertung sehr hoch, einen sehr hohen Grenznutzen sehe ich in einer Fortführung des Bisherigen aber eben nicht.

Dass ich die Grenzkosten eines weiteren Einsatzes als sehr hoch bewerte, bedeutet logischerweise, dass ich Vorstellungen habe, nach denen mein Leben ohne diesen Einsatz einen aus meiner Sicht erfüllenden Sinn habe, dass ich mir, vereinfacht gesagt, ein schöneres Leben vorstellen und auch führen kann. Ich bin also nicht des Lebens überdrüssig, sondern eines mittlerweile sinnlos gewordenen Kampfes.“

Belljangler: „Was hast Du vor?“

Winfried Sobottka: „Mehr Zeit für menschliche Beziehungen, zudem Erlernen heute brauchbarer Programmiersprachen.“

Belljangler: „Mit compilierten GW-Basic-Programmen hast Du damals für AMD-80386 und AMD-80486 u.a. eine Netzwerklösung für drei Arbeitsplätze in einem Großhandelsunternehmen erstellt,  mit dem monatlich tausende von Liefer- und Teillieferscheinen, Barrechnungen und Sammelrechnungen geschrieben wurden, zudem der Zahlungsverkehr mit den Kunden bis zur OP-Verwaltung und Mahnwesen einwandfrei funktionierten. Selbst umfangreiche Sammelrechnungen aus mehreren Lieferscheinen hatten einen sinnvollen Seitenwechsel, gelegentlich Übertragungsfehler im Netzwerk wurden abgefangen und konnten aufgrund mehrfacher Datenspeicherungen automatisch überspielt werden. Inputs und Bilschirmaufbau liefen direkt über den Arbeitsspeicher, selbst geschriebene schnelle Indexverwaltung, selbst geschriebenes komfortables Textverarbeitungsprogramm, chaotenfreundlich mit mehreren Suchbegriffen für jeden Text, ein Rechenprogramm zum Ausrechnen komplexer mathematischer Ausdrücke gehörten dazu, alles war äußerst bedienerfreundlich gestaltet. Andere Programmierer konnten sich kaum vorstellen, dass das compiliertes GW-Basic war, was sie da laufen sahen.

Willst Du versuchen, Maßstäbe in der Internetprogrammierung zu setzen?“

Winfried Sobottka: „Eigentlich habe ich das nicht vor, ich will Internetprogrammierung soweit beherrschen, wie ich sie brauche. Aber wenn ich mich eingehend genug mit der Internetprogrammierung befasse, dann wird es  darauf hinauslaufen, dass ich versuchen werde, Dinge ideal zu gestalten. Ich kann gar nicht anders, wenn ich mich mit irgendetwas befasse. Es ist für mich ein Zwang, nach dem Ideal zu streben. Das brauche ich den TOP-Leuten in keinem Bereich zu erklären, auch die anarchistischen HackerINNEn wissen an der Stelle ganz genau, wovon ich rede: Es geht ihnen nicht anders als mir.“

Belljangler: „Du wirst Dich also weder umbringen, noch aus eigenem Antrieb spurlos verschwinden?“

Winfried Sobottka: „Mit absoluter Sicherheit weder das Eine noch das Andere. Ich fühle mich weder schwach, noch in irgendeiner Hinsicht verzweifelt, sondern stehe nur vor einem neuen Lebensabschnitt, auf den ich mich freue.“

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Unterstützung für ex-K3-Berlin ist notwendig!


Ich, Winfried Sobottka, bin zwar ein Anarchist, der in so manchen Dingen nicht mit dem übereinstimmt, was die Leute von ex-K3-Berlin meinen, aber ich habe sie als anständig und mutig erfahren können. Damit gehören sie zu einer vom Aussterben bedrohten Minderheit in Deutschland, zudem zu einer schützenswerten Minderheit.

Anders als fast alle anderen verbergen sie sich mit ihrem  Blog nicht hinter Pseudonyma, sondern stehen mit ihren Klarnamen zu dem, was sie schreiben.

Das führt bei systemkritischen Webpräsenzen stets dazu, dass sie mit Abmahnungen usw. erledigt werden – während es die deutsche Justiz nachweislich nicht stört, wenn ein Anarchist mit übelsten Verleumdungen und kaum verdeckten Mordaufrufen im Internet von einer Person traktiert wird, deren Namen den Behörden und auch mir bekannt ist.

Zudem sind sie als Rebellen von unten aufzufassen, die sich gegen die selbstherrliche Parteiführung in der NPD wenden.

Sie haben ferner alle von mir geschriebenen Kommentare veröffentlicht, wobei meine Kommentare mehrfach auf brisante Artikel wie zum Mordfall Nadine Ostrowski und zur natürlichen Rolle der Frau verlinkten.

Ich  bitte darum, sie zu unterstützen, sie aber auch mit sachlich kritischen Kommentaren zu begleiten.

Hier die Email-Anschrift für die, die diesen Leuten helfen wollen, sich gegen die staatlich-gesellschaftliche Maulkorbwalze zur Wehr zu setzen:

bezei52@web.de

und hier ihre Blogadresse:

http://www.ex-k3-berlin.de/

Winfried Sobottka

Winfried Sobottka: Schnauze voll.


Belljangler: „Winfried, Du hast Dich entschieden, den bisherigen PR-Kampf nicht mehr fort zu führen?“

Winfried Sobottka: „Ich sehe, wie ich es auch schon erklärt habe, keinen Sinn mehr darin, mich unter solchen Umständen restlos aufzureiben.“

Belljangler: „Schmerzt es Dich?“

Winfried Sobottka: „Nein. Es war oft angedacht, auch schon angekündigt, seit Jahren. Ich habe mich mit manchen Dingen, über die ich mich früher extrem aufregen konnte, längst abgefunden, und ziehe nun die Konsequenzen daraus.“

Belljangler: „Möchtest Du irgendwem irgendeinen Rat geben?“

Winfried Sobottka: „Nein. Ich fühle mich nicht mehr zuständig dafür.“

Belljangler: „Auch nicht gegenüber den HackerINNEN?“

Winfried Sobottka: „Sie sollten sich eine neue Strategie zurecht legen, eine, die es berücksichtigt, dass von mir nichts mehr kommen wird.“

Belljangler: „Wird von Dir gar nichts mehr kommen?“

Winfried Sobottka: „Ich werde noch Dinge in eigener Sache veröffentlichen, wenn mir danach sein wird. Dabei rechne ich aber nicht mehr mit Unterstützung.“

Kampf gegen Vergewaltigung – Petition an Putin! / Vladimir M. Grinin ,russische Botschaft, womblog, spd nrw, cdu berlin, frauenunion berlin


Email an mich:

Liebe Avaaz-Gemeinschaft,

Ein neues starkes Abkommen ist unsere beste Chance im Kampf gegen den Handel mit Frauen und Mädchen zu sexuellen Zwecken. Ein Beitritt Russlands könnte dieses Grauen erheblich einschränken. Wir brauchen jetzt dringend eine Million Stimmen, um den russischen Premier Putin zum Unterzeichnen zu drängen und Mädchen vor Oxanas (oben) Schicksal zu bewahren:

Unterzeichnen Sie die Petition!

Diese dringende Bitte erreichte uns gerade von einem unserer Mitglieder:

„Meine Tochter Oxana war ein hübsches, sprachbegabtes Mädchen. Mit 20 Jahren verliess sie unser Haus, um ihrem Traumberuf als Übersetzerin in Europa nachzukommen. Wir waren so glücklich für sie. Drei Wochen später erfuhren wir von der Polizei von ihrem Tod. Sie stürzte aus dem Fenster, auf der Flucht vor den Männern, die sie mit dem Stellenangebot täuschten und zur Arbeit in einem Sex-Club zwangen. Ich starb als sie starb. Jetzt lebe ich nur noch um andere Mädchen vor dem gleichen Schicksal zu bewahren.“

Oxana fiel einem weltweit wachsendem Geschäft zum Opfer: der Handel mit Vergewaltigung. Ein großer Teil dieses Handels besteht daraus, Mädchen in Russland aufzugreifen und sie nach Europa und in die USA zu senden. Dort erwartet sie eine schreckliche Zukunft routinemäßiger Vergewaltigung und Brutalität.

Wir können dieses Grauen stoppen. Eine neue starke Konvention verlangt strenge Gesetze, die den Handel mit sexueller Ausbeutung stoppen würde. Oxanas Vater Nikolai fordert den russischen Premierminister Putin auf, das Abkommen zu unterzeichnen. Putin pflegt ein machomässiges Image und wir können ihn überzeugen, indem wir ihn als Beschützer der russischen Frauen darstellen. Unser Ziel ist es, eine Million Stimmen zu der von Nikolai hinzuzufügen und Putin zum Handeln aufzufordern. Klicken Sie den Link zum Unterzeichnen, leiten Sie diese E-Mail an alle die Sie kennen weiter und lassen Sie uns gemeinsam die Bemühungen einer Familie mit einer Million Zeichen der Hoffnung unterstützen:

http://www.avaaz.org/de/russia_rape_trade_putin/?vl

Die Konvention des Europarates gegen Menschenhandel setzt hohe Standards für Strafverfolgungsbehörden, um gegen die Verbrecher vorzugehen, die den Vergewaltigungshandel betreiben. Ein Beitritt Russlands würde das Leben tausender Mädchen pro Jahr retten.

Dies würde sich direkt auf den weltweiten Handel mit sexueller Ausbeutung auswirken, in dem Russland eine Schlüsselrolle innehat. Jährlich werden über 50.000 russische Frauen und Mädchen in die europäische Sexindustrie gezwungen. Russland ist zudem eine Hauptroute für Mädchen, die aus Asien nach Europa verschleppt werden. Wenn sich Putin persönlich einsetzen würde, könnte er ein härteres Durchgreifen der russischen Behörden einleiten. Dies würde ein deutliches Signal an das weltweite, organisierte Verbrechen senden Für Oxana, ihren Vater und Millionen Mädchen wie sie: Lassen Sie uns dieses Signal senden:

http://www.avaaz.org/de/russia_rape_trade_putin/?vl

Viele Probleme unserer Welt sind auf mächtige Interessen zurückzuführen, doch oft bleiben sie bestehen, weil der Rest der Welt ein Auge zudrückt. Wenn wir alle gemeinsam handeln, können wir Putin und Russland überzeugen sich uns anzuschliessen und zusammen das letzte Kapitel in der tragischen Geschichte von Oxana und ihrem Vater schreiben: ein Kapitel der Hoffnung.

Mit Dankbarkeit für alles, was diese erstaunliche Gemeinschaft möglich macht,

Ricken, Alice, Emma, Ben, Maria Paz, Philippe, Pascal und das ganze Avaaz-Team.

QUELLEN:

Russischer Vater erreicht Verurteilung wegen Menschenhandel:
http://www.focus.de/politik/ausland/sklaverei-zypern-und-russland-verurteilt_aid_468796.html

Der Handel mit Kindern zu sexuellen Zwecken nimmt rapide zu.
http://www.ecpat.de/index.php?id=19

Verraten und verkauft
http://www.zeit.de/online/2007/26/globalisierung-verbrechen-menschenhandel

Konvention des Europarates gegen Menschenhandel:
http://conventions.coe.int/Treaty/Commun/QueVoulezVous.asp?NT=197&CM=1&CL=GER


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