Winfried Sobottka in der Umstellung


Belljangler: „Winfried, wie fühlst Du Dich nach dem Abschied von den HackerINNEn und dem politischen Kampf ?“

Winfried Sobottka: „Überwiegend gut. Ich hatte mich tatsächlich ausgenutzt gefühlt, missbraucht gefühlt. Das ist nun vorbei. Dass die schmierigen Staatsagenten meine Diffamierung weiter betreiben, ist natürlich kein Vorteil für die beabsichtige Änderung meiner Lebensinhalte.“

Belljangler: „Darum siehst Du Dich auch gezwungen, Dich weiterhin persönlich zu Worte zu melden…“

Winfried Sobottka: „Wenn ich das nicht tue, kann der Staat bald alles öffentlich über mich behaupten, ohne dass jemand die Möglichkeit hätte, sich ein vernünftiges Bild zu machen. Man denke an Kirsten Heisig, die offensichtlich ermordet wurde und der man einen Selbstmord andichtet, während man der Öffentlichkeit Informationen über Art und Umstände des Todes verweigert, das Ganze noch dreist  mit dem Schutz der Persönlichkeitsrechte Heisigs erklärt.

Vorsorglich erkläre ich schon jetzt im vollen Bewusstsein meiner geistigen Kräfte:

Sollte ich – wie auch immer – sterben, so ist es mein fester Wille, dass sich jede natürliche und jede juristische Person in vollem Umfange von den staatlichen Behörden über alle Umstände meines Todes informieren lassen darf, dass ich keinerlei Geheimniskrämerei unter angeblicher Berufung auf meine Privatsphäre wünsche.

Eine solche Erklärung sollten meines Erachtens auch so einige andere abgeben, Kirsten Heisig hätte sie jedenfalls abgeben sollen.“

Belljangler: „Die HackerINNEn haben ihren Unmut bereits bekundet, Dich aber noch nicht ganz fallen gelassen…“

Winfried Sobottka: „Sie werden wohl nicht wissen, wer das tun könnte, was ich bisher getan habe. Zudem sind meine bisherigen Beiträge ja nicht weg, und in Anbetracht dessen, was andere zu bieten haben, sind viele meiner Beiträge eben konkurrenzlos gut.

Dass manche der HackerINNEn mit ihnen unangenehmen Wahrheiten Probleme haben würden, war mir andererseits klar gewesen. Auch sie reagieren nicht anders als alle anderen in dieser bekloppten Gesellschaft: Kommt man ihnen mit berechtigten Vorwürfen, dann sind sie eingeschnappt und werden trotzig. Ein weiterer Beleg dafür, dass ich mit ihnen allein nichts schaffen konnte.“

Belljangler: „Du wirst nicht mehr über Politik schreiben, aber Deine alten Inhalte stehen lassen?“

Winfried Sobottka: „Die alten Inhalte muss ich schon deshalb stehen lassen, um keinen Zweifel daran aufkommen zu lassen, dass ich mich nicht vor dem satanischen Staate ducke. Soll er mich doch verleumden und diffamieren, soll er doch sein Bestes geben, um mich mit schmutzigsten Methoden justiziell zu bekämpfen – mich bekommt er nicht klein.“

Belljangler: „Es gibt ein tagespolitisches Thema, zu dem Du sehr gern etwas geschrieben hättest, Du hast Dich zurückhalten müssen…“

Winfried Sobottka: „In den letzten vier Jahren ist es mein Lebensschwerpunkt gewesen, politische Internetbeiträge über praktisch alles zu schreiben. Wenn ich etwas zur Kenntnis genommen hatte, auf das ich innerlich „angeschlagen“ hatte, dann schrieb ich sofort etwas dazu. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, auch hier gilt ein Trägheitsgesetz, kann ich mich nicht binnen von Stunden restlos umkrempeln. Mir wird es noch oft in den Fingern jucken, das wird sich nicht vermeiden lassen.“

Belljangler: „Aber Du empfindest es als Befreiung, Dich nun herauszuhalten?“

Winfried Sobottka: „Eindeutig. Ich kämpfe keinen sinnlosen Kampf mehr, der für mich entwürdigend ist. Das tut mir spürbar gut und befreit mich zudem von sehr viel Arbeit. Beides kann ich zu meinem Wohle nutzen.“

Belljangler: „Manche werten es als unklug, dass Du den Bruch mit den HackerINNEn vollzogen hast, bevor Dein Prozess vorbei ist…“

Winfried Sobottka: „Diese Leute berücksichtigen nicht alle Parameter der Entscheidungssituation. Ich habe innerhalb des Verfahrens festgestellt, dass ich letztlich allein da stehe. Bereits daraus ergibt sich, dass es dumm wäre, wenn ich meine Ressourcen nicht vollständig dem persönlichen Kampfe widmen würde. Nicht wirklich zuverlässige Bundesgenossen kann ich nicht gebrauchen, ich muss mich an der Stelle nach Schillers Wilhem Tell richten: „Der Starke ist am Mächtigsten allein“. “

Belljangler: „Hackerunterstützung hin und her, Deine Bekanntheit in bestimmten Kreisen stellt es jedenfalls sicher, dass so einige Deine Beiträge auch dann lesen werden, wenn Deine Beiträge nicht mehr mit aller Macht über die Suchmaschinen gepusht werden. Aber sollte der Staatsschutz aus Deinen Internetleitungen Ragout machen, dann wirst Du nicht mehr schreiben können.“

Winfried Sobottka: „Eiskalt nüchtern betrachtet gibt es erstens auch andere Internetverbindungen als meine, andererseits haben die HackerINNEn nach wie vor ein starkes Interesse daran, dass der Staat auf diesem Wege nicht auch Ragout aus meinen bisherigen Internetbeiträgen machen kann. Entsprechend werde ich so oder so keine unlösbaren Probleme bekommen, im Internet zu schreiben.“

Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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