Der Massenmord an den Juden – Folge unglücklicher Umstände? / Zentralrat der Juden, ex-K3-Berlin, Christian Bärthel, Rechtsanwalt Nikolai Venn, Altermedia, Dieter Graumann


Belljangler: „Winfried, Du bist neuen Erklärungsmodellen für das im Grunde Unfassbare auf der Spur – dafür, wie es zu dem schrecklichen Massenmord an Millionen von Juden kam?“

Winfried Sobottka: „Ja, mir schossen einige Dinge durch den Kopf, als ich mich wieder einmal  über die Heucheleien Charlotte Knobloch aufgeregt habe. Da dachte ich mir: „Kann man die nicht abfinden, ihr soviel Geld geben, dass sie endlich ihre Schnauze hält?“ Ich will ihr wirklich nichts Böses, aber wenn ich es verfolghe, dass sie zu schlimmstem heutigem Unrecht schweigt, andererseits aber mit maximaler Entrüstung Haarspaltereien betreibt, um sich als moralische Instanz aufzuspielen, dann kocht es in mir. Das hat nicht einmal etwas damit zu tun, dass sie Jüdin ist. Und dann dachte ich mir, dass verständlicher Missmut, wenn noch einige andere Dinge hinzu kommen, letztlich zu allem führen könne. Es sollen schon Ehefrauen totgeschlagen worden sein, weil sie im falschen Moment das Essen anbrennen ließen oder so.“

Belljangler: „Und solche Leute wie Hitler und Goebbels, zum Beispiel?“

Winfried Sobottka: „Das ist ja auch so ein Ding. Nehmen wir einmal an, Hitler wäre von der Kunstakademie aufgenommen worden, nehmen wir ferner an, er hätte es geschafft, sich einen Namen als Künstler zu machen und hätte davon solide leben können. Er wäre doch politisch ausgeschaltet gewesen. Hitler war, was viele nicht wissen, vorübergehend sogar Mitglied in einem roten Korps der Räterepublik gewesen, weil er absolut keine andere Perspektive sah. Er ist der Notwendigkeit des Überlebens gefolgt und auf dem Wege in seine politische Karriere hineingeraten.

Und ein Mann wie Goebbels würde heutzutage unauffällig in der Gesellschaft funktionieren, als Chefredakteur der BILD oder als Verkaufsleiter in einem Großkonzern – er käme gar nicht dazu, über Politik auch nur nachzudenken.

Sowohl bei Hitler als auch bei Goebbels spielte es für den Judenhass eine Rolle, dass sie sich in der Gesellschaft als chancenlos sahen, während ihnen andererseits die Macht des Judentums vor Augen stand. Hätte Hitler seine Kunstkarriere machen können, Goebbels eine Karriere im Verkauf oder in unpolitischer PR, dann wären sie vermutlich nicht einmal zu Judenhassern geworden. Aber sie fühlten sich gesellschaftlich benachteiligt und fanden Akzeptanz und Karrierechancen nur dort, wo ein gefährliches Gemisch irrsinniger Gedanken brodelte.“

Belljangler: „Die Morde an ganzen Familien im Osten, die schrecklichen Versuche mit tödlichem Ausgang an jüdischen Kindern?“

Winfried Sobottka: „Das hatte mit spezifischem Judenhass nicht einmal viel zu tun. Perversen Medizinern war es egal, ob sie an jüdischen oder nichtjüdischen Kindern und Erwachsenen experimentierten, Hauptsache, sie hatten ihr „Forschungsmaterial“. Auch heute ließen sich genügend Ärzte dafür finden, und auch denen wäre es egal, ob ihre Opfer jüdisch oder nichtjüdisch wären… Und die Sondereinsatzkommandos im Osten erschossen auch alles, was sie erschießen sollten.“

Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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