Winfried Sobottka @ U.A. betreffend Koran und Islam / Zentralrat der Juden, Zentralrat der Muslime, Christian Wulff, Claudia Roth, Kirsten Heisig, pro köln, altermedia, polizei berlin


Liebe Leute!

So, wie Vernunft und Gerechtigkeit eins sind, so sind auch Unvernunft und Ungerechtigkeit eins. Euch kann es nicht entgangen sein, dass ich im Grunde sehr gern lese. Da ich dadurch im Lesen geübt bin, zudem nicht dumm und sprachlich nicht ungewandt, fällt es mir üblicherweise leicht zu lesen.

Doch es gibt Texte, bei denen widerstrebt mir das Lesen, dazu gehört u.a. der Koran, auf den ich mich zur Erklärung dieses Phänomens einmal beziehen möchte. Ich habe mir vor etwa 10 Jahren ein deutsches Exemplar des Korans gekauft, weil ich mir die Essenz des Korans erlesen wollte. Bis heute habe ich keine 10%, vermutlich nicht einmal 5% des Buches gelesen. Immer wieder schaute ich einmal hinein, begann, eines der Kapitel zu lesen. Und gab es sehr schnell auf.

Letzteres hat einen sehr einfachen Grund: Es fehlt jeder rote Faden, es wird beliebig hin- und hergesprungen, es werden Fragmente von kleinen Erzählungen mit religiösen Anweisungen vermischt, doch stets, ohne dass es zu essentiellen Festlegungen käme, anhand derer sich das geistige Grundgerüst des Korans klar und widerspruchsfrei schildern ließe. Nur eines wird stets mit absoluter Klarheit verkündet: Die Ergebenheit gegenüber Allah sei das A und O, wer sie perfekt erbringe, dem sei der Himmel sicher, doch wer es daran fehlen lasse, den treffe die Rache des Schicksales schlimmer, als ein Mensch es sich vorzustellen vermöge.

Nun wäre es ja grundsätzlich einfach, diesem Allah die Ergebenheit zu erweisen, wenn man genau wüsste, was dieser Allah will. Doch, wie gesagt, mir ist es nicht möglich, aus dem Koran ein widerspruchsfreies, geschlossenes Bild dessen abzuleiten, was Allah will. Demnach kann kein Zweifel daran bestehen, dass es zumindest den meisten anderen Menschen auch nicht möglich ist, und wenn man bedenkt, dass ich eine wissbegierige Leseratte bin, vor dem Lesen dieses Korans aber innerlich zurückschrecke, so kann man sich leicht ausmalen, wieviel Prozent der Türken, Kurden und Araber in Deutschland diesen Koran wohl gelesen haben mögen, während sie z.T. laut schreien: „Allah ist groß! Ich tue alles für Allah!“

Das Prinzip des Korans ist einfach: Er gibt kein klares in sich geschlossenes Grundgerüst, sondern schreckt gezielt durch Diffusion und Unklarheit ab – außer eben in dem Punkte, dass er bedingungslose Unterwerfung gegenüber Allah fordert. Letzteres ist so ziemlich das einzige, was tatsächlich allen Muslimen klar ist, und weil ihnen wirklich mehr im Grunde nicht klar ist, sind sie damit darauf angewiesen, sich an denen zu orientieren, die vorgeben, den Koran verstanden zu haben, also an der Kaste der sog. Geistlichen.

Dabei haben diese Geistlichen es nicht schwer, weil sich im Koran im Grunde für alles ein Für und Wider finden lässt. Was auch immer sie als Allahs Wille verkaufen wollen, sie können mit „Belegen“ dienen. Dass ihnen so schnell keiner damit kam, dass er sagte: „Ja, aber an der und der Stelle im Koran steht das und das, und das passt doch gar nicht dazu!“, wurde erstens über verbreiteten Analphabetismus, zweitens mittels der abstoßenden, diffusen Darstellungstechnik, drittens dadurch, dass Normalvolk wegen seines Überlebenskampfes gar keine Zeit zum Lesen haben konnte und Schriften unerschwinglich waren, viertens dadurch, dass abweichende Ansichten mit absoluter Härte bestraft wurden, verhindert.

Damit war der Koran auf den ersten Blick die Machtkrone der muslimischen Geistlichkeit, aber eben nur auf den ersten Blick. Mohammed war „Prophet“, Heeresführer und weltlicher Herrscher zugleich gewesen, dachte an Weltmacht, Harem und Familiendynastie, nicht daran, Scharlatanen der Geistlichkeit die Macht in die Hände zu legen. Sie waren für ihn nur Mittel zum Zweck, und dieses Mittel musste er an der Kette halten. Das stellte er doppelt sicher: Indem er sich als Prophet Allahs ausgab, war es sein Wort, das zählte. Zudem zählt „Geistlichkeit“ nicht zu den produktiv tätigen Berufsgruppen: Sie erzeugen nichts, wovon sie selbst leben könnten, auch nichts, was sich grundsätzlich an beliebige Menschen verkaufen ließe. Damit sind sie von Finanziers abhängig. Und Mohammed war der reichste Mann in der von ihm begründeten islamischen Welt, und verfügte über die absolute weltliche Macht in seinem Imperium.



Liebe Grüße

Euer

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

Und was sagen deutsche Politiker zu solchen Dingen?

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/23/richter-werner-dietz-amtsgericht-waiblingen-jugendamt-stuttgart-und-der-brd-drecksstaat-z-k-zentralrat-der-juden-britische-botschaft-berlin-konigin-silvia-von-schweden-cdu-stuttgart-die-grune/

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

8 Responses to Winfried Sobottka @ U.A. betreffend Koran und Islam / Zentralrat der Juden, Zentralrat der Muslime, Christian Wulff, Claudia Roth, Kirsten Heisig, pro köln, altermedia, polizei berlin

  1. Heinz Bischoff says:

    Das_Gewissen ist am Ende.

  2. Wenn jemand keinen Zugang zum Koran findet, so bedeutet dies nicht automatisch, dass auch den Muslimen dieser Zugang und das Begreifen verborgen sein müsste.

    Im Koran steht, dass Allah nur denjenigen Verstehen schenkt, die er auswählt. So gesehen ist dieser Artikel nur ein Beleg dafür, dass der Autor nicht zu den Erwählten gehört.

    Die Hypothesen, die der Autor als Tatsachen darstellt, unter anderem dass Muslime der früheren Generationen nicht lesen konnten und allein deshalb nicht wüssten, was im Koran geschrieben steht, sind ein weiteres Zeichen seiner Unkenntnis.
    Da der Koran von allen Muslimen in den Moscheen und Koranschulen auswendig gelernt und lebenslang täglich rezitiert wird, ist seine Kenntnis ein wesentlicher Bestandteil der islamischen Religion.
    Der Koran in deutscher Sprache ist ohne geschichtliches Verständnis und ohne religiöse Hintergrundkenntnis tatsächlich nicht so, wie in arabischer Sprache. Wahrscheinlich hat der Autor noch nicht einmal begriffen, wie man den Koran liest, da die arabische Ausgangsschrift von rechts nach links geschrieben wird.
    Einfach das Buch der Bücher einmal herumdrehen, vielleicht erhellt sich dann Ihr Sinn, Herr Sobottka.

    Eine Frage noch, zum Schluß: Ist Ihnen die Offenbarung Ihrer ostentativen Unkenntnis eigentlich nicht peinlich?

    • belljangler says:

      Wir können hier gern über den Koran diskutieren, wenn Sie sich dazu stark genug fühlen. Ich kann ihnen nur sagen, was ich über die Mohammedaner und den Koran weiß. Ich kenne eine Menge Mohammedaner, vor allem Türken, aber keinen, der den Koran auswendig kennen würde. Ein ehemaliger Nachbar, Kemal K., zeigte mir vor Jahren stolz ein paar Fotos, auf denen er in Istanbul zu sehen war – in der Uniform eines Koranschülers, ich meine, er habe zu so etwas wie einem Hilfspriester (hieß natürlich anders) ausgebildet werden sollen, was er aber nicht beendet habe. Als ich ihn fragte, in welcher Stadt Mohammed geboren worden sei, ob in Mekka oder in Medina, stand er auf dem Schlauch. Bei vielen Gelegenheiten erzählte er mir davon, dass er für Allah jederzeit sterben würde, selbst mit einem Kampfhund, so Kemal K., ginge er dafür ins Gefecht. Als ich für ein paar Tage den Cockerspaniel meines Sohnes in Pflege hatte, begegnete mir auch Kemal K. Ich habe es noch nie gesehen, dass jemand soviel Angst vor einem (lieben) Cocker hatte, wie Kemal K.

      Sie reden von Auserwähltheit? Dann sind Sie doch bestimmt einer der Auserwählten!

      Was hält Sie also davon ab, die Grundregeln, deren Einhaltung Allah von seinen Auserwählten fordert, hier einmal kurz darzustellen, damit wir darüber diskutieren können?

      Oder wollen Sie kneifen?

  3. Hallo Herr Sobottka,
    allein das Wort „Auserwählte“ ist eigentlich nicht ganz richtig.
    Es gibt nur im Deutschen kein Wort, das das Ursprungswort aus dem Arabischen tatsächlich treffen würde.
    Auserwählt bedeutet nicht, „besser als andere“, sondern es ist zu verstehen im Sinne von „wem Allah die Gnade gewährt“.
    Die Grundregeln, die Sie diskutieren möchten, sind keine anderen als die, die jeder Mensch mit etwas Anstand und Nächstenliebe ohnehin von sich aus erbringt.
    Aber natürlich gibt es im hl. Qur’an die Richtlinien, die Allah seinen Muslimen (=Allahs Diener) erwartet.

    Hier ein paar Zitate versehen mit meinen Anmerkungen (in Klammern)
    http://www.eslam.de/begriffe/q/quran.htm
    Der Heilige Qur’an ist die heilige Schrift des Islam. Sie ist Gottes wörtliche Offenbarung an Prophet Muhammad (s.), dem der gesamte Heilige Qur’an in einer einzigen Nacht, der Nacht der Bestimmung, in sein Herz geschrieben wurde. Später wurde der Text in einem Zeitraum von fast 20 Jahren als „Lesung“, was die Bedeutung von „Qur’an“ ist, durch den Engel Gabriel (a.) vom Herzen des Propheten Muhammad (s.) auf seine Zunge gebracht.
    (Hierzu muß man wissen, dass Mohammed das, was die Offenbarung der in Reimform erbrachten Verse betrifft, weder schreiben noch lesen konnte. Er diktierte die ihm geoffenbarten Verse einem Schreibkundigen.
    Zum Verständnis der Sprache: die Verse sind -in deutscher Sprache – deshalb so „durcheinander“, weil sie durch die Versform im Arabischen eben so und nicht anders Sinn ergaben. Eine echte „Übersetzung“ geht aus zwei Gründen nicht: entweder, man übersetzt es so, dass es im Deutschen Sinn ergibt, dann hat man keine Reime, oder man übersetzt die Reime, dann verliert man den Sinn)
    Warum die Verse so eingeteilt sind, erklärt folgender Passus:

    Um eine gleichmäßige Verlesung während des Monats Ramadan und bei anderen Gelegenheiten zu ermöglichen, wurde der Heilige Qur’an in 30 gleichlange Teile, die Dschuz, aufgeteilt. Eine andere Aufteilung
    in sieben gleich lange Manzil ermöglicht das Lesen in einer Woche.
    Der Heilige Qur’an wurde von den Gefährten des Propheten Muhammad (s.) von Anfang an schriftlich festgehalten, zunächst als Sammlungen von losen Blättern auf unterschiedlichen Datenträgern des Heiligen Qur’an. Zusätzlich gab es immer eine ganze Reihe von Muslimen, die den bis dahin vorhandenen Text komplett auswendig beherrschten.

    (Sie sprachen von ihrem Freund, einem Türken. Türken sprechen türkisch, nicht arabisch. Ich aber sprach von der arabischen Form der Verse des Quran.)

    Damals hatte die arabische Schrift noch keine Vokalzeichen und keine Punkte, durch die in der heutigen arabischen Schrift gleich aussehende Konsonanten unterschieden werden. Deshalb war das mündliche Beherrschen des Textes wichtig, und die Schriftform diente vor allem als Gedächtnishilfe. Mindestens fünf Abschriften wurden versandt, je eine nach Mekka, Kufa, Basra, Damaskus und eine blieb in Medina. Sie dienten als Vorlage für weitere Abschriften.

    Der Qur’an war die Basis für die immense damalige Entwicklung der Wissenschaft in der islamischen Weltgemeinschaft, welche alle bekannten Wissenschaftsgebiete umfasste und die größten Wissenschaftler der Zeit hervorbrachte.

    Die kurzen Suren des Heiligen Qur’an werden im arabischen Original schon heranwachsenden muslimischen Kindern beigebracht, da sie Bestandteil des Ritualgebets sind. Die besondere Wertschätzung, die der Heilige Qur’an unter Muslimen genießt, drückt sich auch dadurch aus, dass die Berührung mit ritueller Reinheit sich vor allem auch auf die Buchstaben des Heiligen Qur’ans erstreckt.

    Seit seiner Offenbarung gab und gibt es immer eine große Zahl von Muslimen, die den Heiligen Qur’an komplett und wortwörtlich auswendig konnten bzw. können. Sie werden Hafidh (Bewahrende) genannt. Viele Muslime beherrschen den Heiligen Qur’an zumindest teilweise, auch jene, die der arabischen Sprache nicht mächtig sind. Beim Auswendiglernen kommt dem Lernenden die besondere Reimform und der Rhythmus der Ayat erleichternd zugute, wenn er die Leseregeln beachtet.

    Für Goethe war der Heilige Qur’an ein Buch, „das uns, so oft wir auch daran gehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt.“

    Um herauszufinden, ob Allah Ihnen die Erkenntnis schenkt, was es mit dem Islam auf sich hat, schreibe ich Ihnen den wichtigsten Satz, den ein Muslim kennen sollte, hier auf:
    Aschhadu an lā ilāha illā ʾllāh(u) wa-aschhadu anna Muhammadan rasūlu ʾllāh(i): „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer dem (einzigen) Gott gibt, und ich bezeuge, dass Mohammad der Gesandte Gottes ist.“
    [audio src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/d7/Glaubensbekenntnis.ogg" /]

    Was Allah von seinen Muslimen erwartet, ist folgendes:
    http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/is05_5saeulen.html

    Wenn Sie von „Mohammedanern“ schreiben, dann machen Sie leider einen Denkfehler:
    Die Muslime zollen Mohammed, ebenso wie Jesus und den anderen Propheten, vollen Respekt. Aber sie verehren ihn nicht als Gottheit, dies wäre eine Todsünde.

    Wikipedia:
    Der Islam (arabisch ‏إسلام‎ islām ‚Unterwerfung (unter Gott) / völlige Hingabe (an Gott)‘[1] ‏الإسلام‎ al-islām, ‚der Islam‘) ist mit rund 1,2[2] bis 1,57 Milliarden[3] Anhängern nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger) und vor dem Hinduismus (ca. 900 Millionen Anhänger) die zweitgrößte Weltreligion. Seine Anhänger bezeichnen sich im deutschsprachigen Raum als Muslime oder Moslems. Der Islam ist eine monotheistische abrahamitische Religion, die sich vom Polytheismus und auch von christlichen Vorstellungen wie Menschwerdung Gottes und Dreifaltigkeit abgrenzt. Bestimmendes Element ist die Lehre vom tauhīd, der Einheit Gottes.

    Das Wort Allah ‏الله‎ / Allāh /‚der (einzige) Gott; Gott‘)[4] gilt in den arabischsprachigen Ländern, im fast rein katholischen Malta sowie in Indonesien sowohl den Christen als auch den Muslimen als das Wort für „Gott“. In anderen Sprachräumen wird „Allah“ teilweise als „Gott der Muslime“ betrachtet.

    Die erste Quelle, auf die der Islam gründet, ist der Koran, der für die Gläubigen als das unverfälschte Wort Gottes die ranghöchste Quelle des Glaubens darstellt.

    Die zweite Rechtsquelle neben dem Koran sind die Worte, Handlungen und die schweigenden Billigungen (Sunna) Mohammeds, des „Gesandte[n] Gottes und Siegels der Propheten“[5] (Sure 33:40).

    Das rituelle Gebet (arabisch ‏صلاة‎ salāt) soll fünf mal am Tag absolviert werden, vor dem Sonnenaufgang, mittags, nachmittags, bei Sonnenuntergang und bei Einbruch der Nacht. Vor jedem dieser Gebete sind eine Ankündigung durch den Gebetsruf und eine rituelle Waschung verpflichtend. Ebenso soll der Muslim sich vor dem Gebet bewusst machen, dass er das Gebet nicht aus Routine, sondern aus der Absicht, Gott zu dienen, vollzieht. Um in den für das Gebet notwendigen Weihezustand (‏إحرام‎ ihrām) einzutreten folgt die Formel „Gott ist größer (als alles andere)“ (‏الله أكبر‎ Allāhu akbar). Im Stehen werden eine Reihe weiterer Formeln und die erste Sure des Koran (‏الفاتحة‎ al-Fātiha, ‚die Eröffnende‘) rezitiert. Es folgen mehrere von verschiedenen Formeln begleitete Niederwerfungen (‏ركعات‎ rakʿāt) in die Gebetsrichtung (‏قبلة‎ qibla), welche zur Kaaba (‏الكعبة‎ al-Kaʿba) in Mekka (‏مكة‎ Makka) führt. Mit einigen weiteren Formeln findet das Gebet seinen Abschluss. An sich kann das Gebet an jedem rituell reinen Ort, eventuell auf einem Gebetsteppich, vollzogen werden, idealerweise jedoch in der Moschee (‏مسجد‎ masdschid, ‚Ort der Niederwerfung‘). Am Freitag wird das Gebet am Mittag durch ein für Männer verpflichtendes und für Frauen empfohlenes Gemeinschaftsgebet (‏صلاة الجمعة‎ salāt al-dschumʿa, ‚Freitagsgebet‘) in der Moschee ersetzt, welches von einer Predigt (‏خطبة‎ chutba) begleitet wird.

    Das rituelle Gebet ist von den Bittgebeten (‏دعاء‎ duʿāʾ) und dem Gedenken (‏ذكر‎ dhikr) zu unterscheiden.

    Die Almosensteuer (Zakāt, ‏زكاة‎)[16] ist die verpflichtende, von jedem psychisch gesunden, freien, erwachsenen und finanziell dazu fähigen Muslim zur finanziellen Beihilfe von Armen, Sklaven, Schuldnern und Reisenden sowie für die Anstrengung oder den Kampf auf dem Wege Gottes (Bekannt als Djihad) zu zahlende Steuer. Die Höhe variiert je nach Einkunftsart (Handel, Viehzucht, Anbau) zwischen 2,5 und 10 Prozent ebenso wie die Besteuerungsgrundlage (Einkommen oder Gesamtvermögen).

    Die Zakat ist eine fromme Handlung und religiöse Pflicht des Muslims und kann somit nur Muslimen zugute kommen.

    Das Fasten (saum) findet alljährlich im islamischen Monat Ramadan statt. Der islamische Kalender verschiebt sich jedes Jahr im Vergleich zum gregorianischen Kalender um 11 Tage. Gefastet wird von Beginn der Morgendämmerung – wenn man einen „weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden“ kann (Sure 2, Vers 187) – bis zum vollendeten Sonnenuntergang; es wird nichts gegessen, nichts getrunken, nicht geraucht, kein ehelicher Verkehr und Enthaltsamkeit im Verhalten geübt.

    Muslime brechen das Fasten gerne mit einer Dattel und einem Glas Milch, wie dies der Prophet getan haben soll. Der Fastenmonat wird mit dem Fest des Fastenbrechens (‚Īd al-fitr) beendet.

    Die im letzten Mondmonat Dhu l-hiddscha stattfindende Pilgerfahrt nach Mekka (Haddsch, ‏حج‎) soll jeder Muslim, sofern möglich, mindestens einmal in seinem Leben antreten, um dort unter anderem die Kaaba siebenmal zu umschreiten. Entscheidend dafür, ob die Pilgerfahrt zur Pflicht wird, sind unter anderem seine finanziellen und gesundheitlichen Lebensumstände. Die Einschränkung der ritualrechtlichten Pflicht der Pilgerfahrt ist in Sure 3, Vers 97 begründet:

    „… Und die Menschen sind Gott gegenüber verpflichtet, die Wallfahrt nach dem Haus zu machen – soweit sie dazu eine Möglichkeit finden …“
    Im Islam gibt es sechs Glaubensartikel, nämlich den Glauben an:

    * den einzigen Gott (arab. Allah)
    * seine Engel
    * seine Offenbarung (heilige Bücher: Tora, die Evangelien; gemäß Koran und Hadith sind die Schriften der Juden und Christen jedoch verfälscht und verändert worden (→ Tahrif)
    * seine Gesandten, die Propheten Gottes: darunter Adam, Abraham, Moses, Jesus und zuletzt Mohammed
    * den Tag des jüngsten Gerichts und das Leben nach dem Tod: Der Mensch werde eines Tages für seine Taten zur Verantwortung gezogen und mit dem Höllenfeuer bestraft oder mit dem Paradies belohnt
    * die Vorherbestimmung
    Erwähnt werden diese Glaubensartikel u. a. im Koran (z. B. Sure 4, Vers 136):

    „Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott und seinen Gesandten und an die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabgeschickt hat, und an die Schrift, die er schon (früher) herabgeschickt hat! Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag nicht glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt.“

    Der Islam ist eine rein monotheistische Religion. Die christliche Vorstellung der Dreifaltigkeit wird ausdrücklich abgelehnt, ebenso jede Personifizierung oder gar bildliche Darstellung Gottes. Gott wird durch seine „99 schönsten Namen“ (al-asmāʾu ʾl-ḥusnā) beschrieben, die nur ihm alleine zustehen. Die Menschen können über Gott nur wissen, was er ihnen selbst in seiner Gnade offenbart hat. (Dies trifft den Kern der arabischen Koranauslegung einigermassen)
    Neben der Eigenverantwortung steht die Verantwortung für andere: Jeder Muslim ist verpflichtet, zu „gebieten, was recht ist“ und zu „verbieten, was verwerflich ist: Al-amr bi’l ma’ruf wa n-nahy ‚an al-munkar ‏الأمر بالمعروف والنهي عن المنكر‎) (mehrfach im Koran, z. B. in Sure 7, Vers 157).

    Sollte für den Anfang mal reichen.
    Und noch was: ich kneife nie;)
    Freut mich übrigens, daß Sie meinen kritischen Beitrag nicht gelöscht haben.

  4. http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/is02_moh_leben.html
    Zum Werdegang Mohammeds haben Sie leider völlig abstruse Vorstellungen, die keinesfalls irgendwie belegbar wären.
    Ihre Vermutungen und Unterstellungen wie z.B.

    „Damit war der Koran auf den ersten Blick die Machtkrone der muslimischen Geistlichkeit, aber eben nur auf den ersten Blick. Mohammed war „Prophet“, Heeresführer und weltlicher Herrscher zugleich gewesen, dachte an Weltmacht, Harem und Familiendynastie, nicht daran, Scharlatanen der Geistlichkeit die Macht in die Hände zu legen. Sie waren für ihn nur Mittel zum Zweck, und dieses Mittel musste er an der Kette halten. Das stellte er doppelt sicher: Indem er sich als Prophet Allahs ausgab, war es sein Wort, das zählte. Zudem zählt „Geistlichkeit“ nicht zu den produktiv tätigen Berufsgruppen: Sie erzeugen nichts, wovon sie selbst leben könnten, auch nichts, was sich grundsätzlich an beliebige Menschen verkaufen ließe. Damit sind sie von Finanziers abhängig. Und Mohammed war der reichste Mann in der von ihm begründeten islamischen Welt, und verfügte über die absolute weltliche Macht in seinem Imperium.“

    widersprechen jeder geschichtlichen Überlieferung und sind daher einfach als das zu bezeichnen, was sie sind: Auslegungsfehler eines Nicht-Muslims.

    Hier eine sehr gut verständliche Geschichtsdarstellung:

    Muhammad wurde um 570 n. Chr. in Mekka geboren
    und gehörte der angesehenen Sippe der Hashemiten
    vom Stamm der Quraish an. Sein Vater Abdallah
    starb noch vor der Geburt seines Sohnes, die
    Mutter Amina, als Muhammad sechs Jahre alt war. Er
    wurde kurze Zeit von seinem Großvater Abd al-Muttalib
    erzogen, dann von seinem Onkel Abu Talib. Im
    Alter von 25 Jahren lernte der Kaufmann Muhammad
    die wohlhabende Kaufmannswitwe Khadija kennen,
    deren Handelsgeschäfte er zuverlässig wahrnahm.
    Die wesentlich ältere Khadija heiratete Muhammad,
    der ihr stets tiefe Zuneigung bewahrte und keine andere
    Frau nahm, solange sie lebte. Der Wendepunkt
    in Muhammads Leben trat ein, als er ungefähr 40 Jahre
    alt war. Muhammad fing an, intensiver nach dem
    Sinn des Lebens zu fragen, nahm an dem oberflächlichen
    Treiben und unsozialen Verhalten der mekkanischen
    Gesellschaft Anstoß. Periodisch zog sich Muhammad
    zu einsamen Andachtsübungen am Berge
    Hira zurück. Dort erhielt er von einem himmlischen
    Boten die ersten Offenbarungen.

    Bald darauf fing er an, seine mekkanischen Mitbürger
    zu ermahnen. Hauptinhalte seiner Predigt in dieser
    Zeit waren der Glaube an den barmherzigen Schöpfergott
    sowie der Aufruf zu einem besseren Lebenswandel
    angesichts des nahe bevorstehenden Gerichts.
    Zunächst fand die Botschaft wenig Anklang. Muhammads
    erste Anhänger waren Khadija und sein junger
    Vetter Ali. Anschließend folgten jüngere Leute aus vornehmen
    Familien, teils auch Angehörige der unteren
    sozialen Schichten, zum Beispiel freigelassene Sklaven.
    In den Folgejahren nahm der Widerstand in Mekka
    derart zu, dass Muhammad mit über 100 Anhängern in
    Abessinien Schutz suchte (um 615). (Der Aufenthalt
    Mohammeds in Abessinien ist historisch nicht belegt –
    d. Red.) Der Hauptgrund für die Ablehnung des Propheten
    lag in der wichtigen Rolle der Stadt Mekka, die
    Handelsmetropole und religiöses Zentrum zugleich
    war. Muhammads Predigt bedrohte den Götterkult
    und die Wallfahrtsfeste, die sich um das mekkanische
    Heiligtum, die Kaaba, konzentrierten und den führenden
    Familien wirtschaftliche Vorteile brachten.
    Nach der Rückkehr aus Abessinien (einige Gruppen
    vor 622, andere bis 628) nahmen die Verfolgungen
    in Mekka noch größere Ausmaße an. Als die Lage
    unerträglich wurde, siedelte der Prophet auf die Aufforderung
    einiger Stämme hin, die einen Friedensrichter
    suchten, im Jahre 622 n. Chr. nach Yathrib
    über, das später madinat an-nabi (Stadt des Propheten),
    kurz: Medina, genannt wurde. Das Jahr 622, das
    Jahr der hijra (Auswanderung, nicht: „Flucht“) wurde
    zum Beginn der islamischen Zeitrechnung. Nachdem
    Muhammad zwei sich befehdende Stämme geeint
    hatte, bekannte sich ein großer Teil der Bevölkerung
    zur neuen Lehre. Einige zögerten allerdings noch und
    bezweifelten die Echtheit seiner Sendung. Vor allem
    die Juden, die teilweise durch wirtschaftliche Abkommen
    an die Mekkaner gebunden waren, ließen sich
    nicht von der von Muhammad behaupteten Übereinstimmung
    der beiden Religionen überzeugen. Zwei
    jüdische Stämme wurden zur Auswanderung gezwungen,
    ein anderer vernichtet und die Frauen und
    Kinder versklavt. Nach der Auseinandersetzung mit
    den Juden änderte Muhammad die Gebetsrichtung
    von Jerusalem nach Mekka, wo entsprechend der
    Überlieferung der Stammvater aller Gläubigen, Abraham,
    mit seinem Sohn Ismail die Kaaba erbaut hatte.

    In der medinensischen Phase zeigte sich Muhammad
    weniger als religiös inspirierter Gerichtsprediger,
    vielmehr als Staatsmann und Politiker, denn er musste
    für seine „Mitauswanderer“ und die neuen „Verbündeten“
    ein gemeinsames Leben in gutem Einvernehmen
    sichern. Das Ausscheiden der jungen
    muslimischen Gemeinde aus dem mekkanischen
    Stammesverband war für die damalige Zeit ein folgenschwerer
    Schritt. Daher erließ er 623 die Gemeindeordnung
    von Medina.
    Die Mekkaner blieben weiterhin erbitterte Gegner.
    Nach zehnjährigen Kämpfen mit wechselseitigem Erfolg
    kehrte Muhammad nach Mekka zurück. Bis auf
    einige Ausnahmen wurden die Mekkaner mit unerwarteter
    Milde behandelt, so dass sie sich zu einem
    großen Teil zum Islam bekehrten. Muhammad zerstörte
    die Götterbilder in der Kaaba, behielt diese
    aber als Heiligtum bei. 632 starb er als Führer fast der
    gesamten arabischen Halbinsel.

    http://muslime.wordpress.com/2007/11/17/das-leben-des-propheten-muhammed/

    Es werden auch negative Aspekte wie z.B. die Versklavung nicht ausgespart oder geschönt.
    Denn Mohammed war Prophet Allahs, und nicht Gott.
    So wie auch Jesus manchmal in Gleichnissen und „zwischen den zeilen “ sprach, so muß man auch Mohammeds Worte verstehen.

    Die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: „Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergiffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?“ Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: „´Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

    Joh. 8, 3-7

    er hätte auch einfach “ ja oder nein“ sagen können, stattdessen hat er die Menschen aufgefordert, über sich selbst nachzudenken.
    Und genau das möchte ich auch Ihnen ans Herz legen.

    bismillahirrahmanirrahim
    (einfach mal googlen;)

    • belljangler says:

      Zu Ihren beiden neuen Kommentaren vorab nur kurz: Ich habe keine Probleme mit kritischen Kommentaren, Ihr erster Kommentar wäre allerdings beinahe im Papierkorb gelandet, weil Sie etwas anderes boten als sachliche Kritik. Ich hatte aber gehofft, dass Sie sich auf eine sachliche Diskussion einlassen würden, hoffe das immer noch. Leider habe ich jetzt keine Zeit, auf Ihre Kommentare im Einzelnen einzugehen, ich habe heute ein volles Programm, werde aber noch im Einzelnen darauf eingehen und sogar einen Artikel daraus machen.

      Dass Mohammed nächtigster weltlicher Herrscher seiner Zeit war, lässt sich nicht bestreiten. Dass er keine Heilsbotschaften hatte, auch nicht: Nirgendwo auf der Welt hat der Islam zu einer menschlicheren Gesellschaft geführt, aber vielerorts zu wahrhaft teuflischen Gesellschaftsverhältnissen.

      Die Grundideen des Islam – soweit habe ich quer gelesen – stellen Sie auch nicht vor – was tendenziell belegt, dass er gar keine Grundideen hat, außer solchen, die seine Führer lieber nicht öffentlich vorstellen wollen,

      Lassen Sie uns trotz der unterschiedlichen Ansichten zum Islam darum bemüht sein, die Diskussion sachlich auszutragen, ich werde mich darum bemühen.

      MfG

      Winfried Sobottka

  5. Zitat:
    „Nirgendwo auf der Welt hat der Islam zu einer menschlicheren Gesellschaft geführt, aber vielerorts zu wahrhaft teuflischen Gesellschaftsverhältnissen.“Religion hat mehr Tote auf dem Gewissen (Stichwort Inquisition)
    Oder der Buddhismus (ist ja eine Philosophie, ich vergass…)
    Dann vielleicht irgendeine andere Religion?

    Sie sehen, es ist nicht die RELIGION, sondern das, was Menschen daraus machen. Wenn Religion missbraucht wird, dann ist das nicht Schuld von Mohammed oder Jesus, es ist die Schuld derer, die unter dem Deckmantel der Religion diesen als politischen Islamismus missbrauchen, oder wie G.W.Bush, ein angeblich streng katholischer Mensch, diesen als Gottes Auftrag deklarieren, um sich mit der angeblichen guten Gesinnung ein weiteres Machtinstrument zu sichern.

    Das gilt es zu unterscheiden.

    Denn der Grossteil der Muslime ist weder gewaltbereit, noch extremistisch.
    Ebensowenig wie der Großteil der Christen den Mord an unschuldigen Frauen und Kindern im Irak gutheißen.

    Nicht die Religionen führen zu teuflischen Gesellschaftsverhältnissen, sondern die wahrhaftige Gottlosigkeit unter falscher Flagge von Glaube und Religion.

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