Die SS als deutscher Intelligenzpool / Zentralrat der Juden, Christian Wulff, Angela Merkel, Bodo Ramelow, Katja Kipping, Polizei Potsdam, Polizei Schwerin, Polizei Magdeburg, Polizei Dresden


Ob man eine liberale Partei am Ende in eine NS-Kampfgruppe umwandeln […] kann, möchte ich bezweifeln, wir müssen es aber auf einen Versuch ankommen lassen. […] Gäbe es keine FDP, müßte sie noch heute gegründet werden.“[1]

Die Hauptsache ist, den Kontakt zueinander nicht zu verlieren und die Parteien bloß als ein Mittel zum Zweck anzusehen. Es wäre am besten, wenn wir unsere Leute in allen Parteien hätten, was teilweise sowieso der Fall ist.“[2]

Diese Aussagen Naumanns bei einem Treffen der Gruppe in Hamburg am 18. November 1952 zeigen, warum er und seine Mitstreiter in die FDP eintraten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Naumann-Kreis

Nun, Naumann war nicht der Dreh- und Angelpunkt der Macht im 3. Reich gewesen, sondern nur Goebbels letzter Staatssekretär im Propagandaministerium. Zu dem Zeitpunkt hatte Goebbels im Grunde schon selbst nichts mehr zu sagen, was über seine Propaganda hinaus ging. Aber die Zitate machen deutlich, dass fehlgeleitete Überzeugungen nicht einfach weg-entnazifiziert worden waren.

Die Versuche Naumanns mögen damals gescheitert sein – eine offizielle NS-Kampfgruppe wäre in der jungen BRD auch nicht salonfähig gewesen. Doch da der Teufel ein Künstler der Verstellung ist, sein wahres Wesen oft so gut verschleiert, wie es ihm möglich ist, verdienen die Umstände im 3. Reich eine wesentlich gründlichere Betrachtung, als sie im deutschen Geschichtsunterricht, in den Medien usw. geboten wird.

Was jeder kennt: Politische Verfolgung, Rassenhetze, Massenmorde aus rassistischen Motiven, Angriffskriege, politischer Widerstand, totale Kapitulation zuletzt.

Besonders eine Organisation wird dabei viel zu oberflächlich betrachtet, nämlich die SS, der schwarze Eliteorden des braunen Ungeistes. Dabei war sie Sammelbecken derer, die sich mit Enthusiasmus für das „neue, moderne“ Deutschland einsetzten, derer, die sich als die Elite der „Bewegung“ verstanden und diesem Selbstverständnis mit höchstem Eifer gerecht zu werden gedachten. Dieser Elitegeist war nicht Zufallsprodukt, sondern stetes Hauptanliegen des SS-Führers Heinrich Himmler. Die Waffen-SS belegte diesen Elitegeist in den ersten Kriegsjahren sehr eindrucksvoll, wurde von feindlichen Truppen zurecht weitaus mehr gefürchtet als Kampfverbände der Wehrmacht.

Doch der Elitegedanke galt auch in geistiger Hinsicht: Die SS bemühte sich sehr stark darum, die besten Jungakademiker in ihren Dienst zu locken, bot ihnen beste Arbeitsbedingungen, und so zog einer den anderen nach, weil er selbst begeistert war. Völlig unüblich für die damaligen Verhältnisse wurde den jungen Genies sogar viel Freiheit geboten – im Innern der SS-Hauptämter. Sie mussten nicht fragen, ob von ihnen gelieferte Ergebnisse dem Führer passten, sie konnten sich ganz unbeeindruckt von herrschenden Meinungszwängen wissenschaftlich an die Lösung ihnen gestellter Aufgaben heran begeben. Es waren die ersten Think-Tanks auf deutschem Boden, zumindest in dem Stil und Ausmaß, und aufgebaut worden waren sie tatsächlich von der SS.

Dabei kamen z.T. Forschungsergebnisse heraus, die dem 3. Reich eine andere Entwicklung gegeben hätten, wenn sie dem „Führer“ hätten klar gemacht werden können. So war von der SS- Intelligenz lange vor dem Russlandfeldzug sicher ermittelt worden, dass Deutschland nicht in der Lage sein konnte, diesen Koloss zu besiegen. Diese Dinge wagte Himmler nicht, dem „Führer“ mitzuteilen, und Hitler wunderte sich einige Wochen nach Beginn des Krieges, dass die Russen überhaupt noch Panzer hatten – denn die Panzer, die sie nach Hitlers Meinung gehabt hatten, waren zahlenmäßig längst abgeschossen oder erbeutet worden.

Die Intelligenzabteilungen der SS waren auch in der Judenfrage keineswegs die unbeirrten Mörder. Sie arbeiteten mit Hochdruck an der Aussiedlung der Juden, von eigenem Vernichtungswillen konnte bei ihnen keine Rede sein. Als die Vernichtungslager bereits in Betrieb waren, kamen aus den Intelligenzabteilungen der SS Forschungsergebnisse, denen nach es für die Kriegsproduktion ein enormer Vorteil wäre, Juden nicht in Lagern verhungern zu lassen, sondern in echten Wohnsiedlungen im Rahmen ihrer Familien leben zu lassen – dort, wo ihre Produktivkraft gefragt war. All diese Dinge und vieles mehr kann man nachlesen in „Der Orden unter dem Totenkopf“, geschrieben von dem Historiker Heinz Höhne, der auch für alles auf Belege verweist.

Für die SS-Intelligenz war es spätestens mit der Entscheidung in Stalingrad (November 1942) restlos klar, dass der Krieg verloren war. Zwar waren sie enthusiastische Nationalisten, fühlten sich nach wie vor berufen, für ein neues und besseres Deutschland zu kämpfen, aber ihre Einschätzung des „Führers“ Adolf Hitler hatte niemals weiter gereicht, als dass sie in seinem Handeln einen Sinn erkennen konnten. Und von letzterem konnte 1942 keine Rede mehr sein. Spätestens ab dem Zeitpunkt dürfte der SS-Intelligenzler Walter Schellenberg, der die Sympathie Himmlers genoss, seine Versuche begonnen haben, Himmler zu einer eigenen Kriegslösung zu bewegen. Zweifellos hatte Schellenberg dabei ein klares Konzept vor Augen, scheiterte aber daran, dass Himmler immer wieder wie hypnotisiert war, wenn er dem Hitler persönlich begegnet war. Tatsächlich, das gehörte auch nach vielfältigen Auskünften von anderen Seiten zu Hitlers Gaben, hatte Hitler es perfekt beherrscht, selbst die miserabelste Kriegslage noch schön zu reden und Vorzeichen für die baldige Wende im Kriegsgeschehen überzeugend an die Wand zu malen.

Ohne Himmlers Befehlsmacht über die Waffen-SS, die Polizei und die SS-Verfügungstruppe gab es für die SS-Intelligenzler keine Chance, eine SS-eigene Kriegslösung herbeizuführen.

Das heißt aber nicht, dass in den SS-Think-Tanks nicht angestrengt darüber nachgedacht worden wäre, wie es nach dem Ende des Krieges weitergehen müsse – in ihrem Sinne. Sie waren erst 25, 30, höchstens 40 Jahre alt, sie hatten ihren Willen, ein nach ihren Ansichten besseres Deutschland zu formen – ein Deutschland, das selbstverständlich elitär beherrscht und streng antikommunistisch sein sollte, ein Deutschland, das stark sein und immer stärker werden sollte.

Dabei waren sie nicht mit esoterischem Unsinn oder dem Ballast des Rassismus befrachtet – in diesen Punkten waren sie ganz und gar flexibel. Selbst der Chef der SS-Gazette „Das schwarze Korps“, Gunter d’Alquen, hatte für Untermenschen-Theorien nicht nur nichts übrig, sondern versuchte sogar, sie dem Himmler auszureden, weil man den deutschen Soldaten an der Ostfront solche Märchen nicht mehr erzählen könne, da sie es täglich leidvoll erlebten, wie hart und klug der Russe zu kämpfen wisse.

Abgesehen von Otto Ohlendorf, der der NSDAP durch seine Entschlossenheit, gegen Korruption und Pfründenwirtschaft anzukämpfen, auf die Nerven gegangen war, war kaum einer der SS-Intelligenzler durch Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit belastet. Ohlendorf war von Himmler zur Judenvernichtung an die Ostfront befohlen worden, weil Himmler des Streites mit der NSDAP leidig war, hatte dort das Kommando über eine der großen Einsatzgruppen ausgeübt und musste dafür nach dem Kriege baumeln.

Die mit Abstand meisten SS-Intelligenzler konnten dem Kriegsende also so oder so recht locker entgegensehen, wussten aber natürlich alles, was es damals zu wissen gab.

Bereits mit durchschnittlicher Intelligenz wäre es jedem klar gewesen, dass die Massenmorde an den Juden und anderen das eigentliche Problem eines Nachkriegsdeutschlands sein mussten. Und bereits mit durchschnittlicher Intelligenz wäre es jedem klar gewesen, dass eines für ein Nachkriegsdeutschland von höchstem Wert sein würde: Die Bestätigung der Juden, dass das neue Deutschland sich von diesen äußerst schmutzigen Verbrechen abgewendet habe und tatsächlich insofern geläutert sei.

Man kann sich sicher sein, dass in den SS-Think-Tanks bereits ab 1942 über diese Dinge sehr ernsthaft nachgedacht wurde, während die Schlote in den Vernichtungslagern permanent qualmten.

In den letzten Monaten des Krieges war Himmler zumindest so weit, dass er es Walter Schellenberg erlaubte, in Verhandlungen mit jüdischen Organisationen einzutreten und dabei auch gefangene Juden als Verhandlungsmasse einzusetzen. Tatsächlich kam es in dem einen oder anderen Falle dazu, dass Juden aus diesem Grunde aus dem Bereich deutscher Herrschaft hinaus kamen.

Worüber Walter Schellenberg mit den Vertretern jüdischer Organisationen im Einzelnen gesprochen hat, wird wohl niemand genau wissen, der nicht dabei war oder wirklich exakt informiert wurde. Dass Walter Schellenberg, der selbst gegenüber Himmler die Möglichkeit deutscher Kriegsniederlage als reale Option diskutierte, in Gesprächen mit Vertretern jüdischer Organisationen nicht auszuloten versucht haben sollte, was zwischen SS und Juden nach dem verlorenen Kriege möglich sein würde, halte ich für ausgesprochen unwahrscheinlich.

Historische belegte Tatsache ist, dass es in den letzten Kriegsjahren eine SS-Forschungsabteilung gab, die das Wirtschaftsmodell des Nachkriegsdeutschlands entwickelte, das dann übrigens auch Verwendung fand. Die beiden Spitzenleute in jener SS-Intelligenzabteilung waren der per Himmler-Befehl zum Massenmord getriebene Otto Ohlendorf und der spätere „Vater des Wirtschaftswunders“, der spätere BRD-Wirtschaftsminister und BRD-Bundeskanzler Ludwig Erhard.

Bezeichnend: Das Modell ging davon aus, dass die Lasten auf die arbeitende Bevölkerung zu legen seien, dem Großḱapital hingegen beste Bedingungen für Substanzerhalt und Wachstum gegeben werden sollten.

Was SS-Intelligenzler in anderen Fällen für den Fortgang des Nachkriegsdeutschlands entwickelten, ist nach meiner Kenntnis nirgendwo niedergeschrieben. Aber es gibt viele Tatsachen, anhand derer man ablesen kann, wie die SS-Think-Tanks sich die politische Zukunft Deutschlands nach dem verlorenen Krieg vorgestellt hatten.

Das werde ich in den folgenden Beiträgen in dieser Kathegorie darlegen.

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

Und was sagen deutsche Politiker zu solchen Dingen?

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/23/richter-werner-dietz-amtsgericht-waiblingen-jugendamt-stuttgart-und-der-brd-drecksstaat-z-k-zentralrat-der-juden-britische-botschaft-berlin-konigin-silvia-von-schweden-cdu-stuttgart-die-grune/

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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