SS-Intelligenz und Machtelite des Judentums: Kooperation schon 1943? / Simon McDonald, Zentralrat der Juden, Dieter Graumann, Angela Merkel, Polizei Berlin


Mit weiterführenden LINKS habe ich in folgendem Beitrag dargelegt, dass es ab 1945 zu einer für beide Seiten sehr erfolgreichen geheimen Kooperation zwischen insgeheim fortbestehender SS-Untergrundorganisation und der Machtelite des Weltjudentums gekommen sein muss:

https://belljangler.wordpress.com/2011/02/03/die-erfolgsgeschichte-von-ss-und-juden-ab-1945-angela-merkel-zentralrat-der-judenvladimir-m-grinin-philip-d-murphy-simon-mcdonald-wu-hongbo-dr-takahiro-shinyo-sudhir-vyas-womblog/

Ein Artikel im Internet hat mich nun dazu veranlasst, ein wahrlich historisches (und jedenfalls sehr zu begrüßendes) Ereignis aus dem Oktober 1943 nun auch unter diesem Blickwinkel zu betrachten:

Zwar halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass Dr. Werner Best selbst zu den SS-Satanisten zählte. Was man in dem offensichtlich sehr gut recherchierten Buch „Der Orden unter dem Totenkopf“ des Historikers Heinz Höhne findet, spricht eher eine andere Sprache: Zwar war Dr. Werner Best keineswegs gegen totalitäre Gesetze, ganz im Gegenteil scheint er daran mitgearbeitet zu haben, aber, anders als die meisten NS-Juristen, wollte er zumindest die absolute Einhaltung der Gesetze in allen Fällen. Die krummen Touren der Rechtsbeugung, die bundesdeutsche Richter massenhaft betreiben (Verweigerung rechtlichen Gehörs, Verfälschung von Tatsachen usw.), waren zwar für Reinhard Heydrich ein Gebot der Stunde, wurden von Dr. Werner Best aber abgelehnt: Gesetze sollten in der selben Weise für alle gelten, anhand von nachweislichen Tatsachen sollte im Sinne der Gesetze entschieden werden. Das spricht nicht für okkult-satanische Gesinnung – den Satanisten ist wirklich nichts heilig, kein Mittel zu schmutzig.

Das oben angesprochene Ereignis im Oktober 1943 war die gelungene Flucht von ca. 90% der dänischen Juden über den Öresund nach Schweden, kurz bevor die Häscher des Adolf Eichmann zuschlugen. Diese Flucht wäre nicht so erfolgreich möglich gewesen, wenn der dänische Widerstand nicht über Eichmanns Pläne informiert gewesen wäre, und auch nicht, wenn die Polizei nicht nahezu kalt gestellt worden wäre, erfolgreich nach Juden zu suchen. Ihr waren harte Regeln auferlegt, u.a. durften sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht einmal mehr irgendwo anschellen, um Juden zu suchen, und auch das Durchsuchen von Wohnungen war ihnen nicht erlaubt. Da die Dänen den Juden sehr kooperativ zur Seite standen, konnte die Judenhatz damit nur noch ein Schlag ins Wasser werden. Zudem wäre es natürlich eine Kleinigkeit gewesen, für die Flucht infrage kommende Küstenstreifen scharf zu bewachen, wie z.B. bei Helsingör, wo man die schwedische Küste mit bloßem Auge sieht. Auch darauf hatte der HSSPF (Höchster SS- und Polizeiführer) Dänemarks verzichtet – und der hieß Dr. Werner Best.

Folgt man dem Historiker Heinz Höhne, so hat Dr. Best es selbst veranlasst, dass der dänische Widerstand über den geplanten Schlag gegen die Juden informiert wurde, sicher ist, dass Dr. Best dafür zuständig war, dass die Judenhatz fast vollständig daneben ging, weil die Polizei mehr oder weniger wegsah. Erstaunlich übrigens auch, was aus den dänischen Juden wurde, die dennoch ergriffen wurden, wobei es meist sehr alte Juden waren: Sie kamen nach Theresienstadt, in das mit Abstand angenehmste KZ mit den mit Abstand besten Überlebensaussichten.

Eichmann soll dem Dr. Best nach der wenig ergiebigen Judenjagd einen Brandbrief per Fernschreiber (FS) geschickt haben, nachdem Dr. Best nach der Flucht der Juden über den Öresund die Erfolgsmeldung per FS nach Berlin weitergegeben hatte: „Dänemark ist judenfrei!“. Auf den Brandbrief Eichmanns habe Dr. Best geantwortet, nach seiner Meinung sei es darum gegangen, Dänemark judenfrei zu bekommen, nicht um eine möglichst erfolgreiche Kopfhatz.

Zweifellos gehörte Dr. Best zur SS-Intelligenz, und zweifellos hätte er sich solche Sachen nicht erlauben können, wenn er damit allein gestanden hätte – vor allem der von jungen SS-Intelligenzlern beherrschte Auslands-SD muss auf seiner Seite gestanden haben.

Dass Hitler die physische Vernichtung aller Juden wollte, ist unverrückbare Tatsache. Dass Eichmann sie ebenfalls wollte, auch. Aber die junge SS-Intelligenz hatte für diese Art des Mordens niemals viel übrig gehabt, und selbst Himmler stand wohl nicht mit dem Herzen dahinter. Sein Leibarzt und Masseur Felix Kersten berichtete, dass Himmler mit den Nerven am Ende gewesen sei, als ihm der Führerbefehl für die „Endlösung“ erteilt worden sei („Der schwarze Orden“). Auch bei späteren Gelegenheiten habe Himmler sich gegenüber Kersten entsprechend geäußert: „Das mit den Juden“ habe er ja nie gewollt, das sei die Idee von Goebbels gewesen.

Felix Kersten hat sich nachweislich dafür eingesetzt, dass es zu Gesprächen zwischen Himmler und Führern jüdischer Organisationen kam; das hätte er wohl nicht und schon gar nicht erfolgreich getan, wenn Himmler in der selben unerbittlichen Weise zum Massenmord an den Juden entschlossen gewesen wäre wie Hitler, Goebbels oder Eichmann.

Die von beiden Seiten gewollte Kooperation von deutsch-„arischer“ Machtelite und Machtelite des Judentums weist ganz eindeutig in die Richtung mächtiger Zirkel in der SS – offenbar schon bis in das Jahr 1943 hinein, wie die von Dr. Werner Best unterstützte Flucht der dänischen Juden über den Öresund nach Schweden belegt.

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

TOP-WICHTIG:

https://belljangler.wordpress.com/2011/02/14/winfried-sobottka-an-alle-kampferinnen-fur-freiheit-recht-und-menschlichkeit/

https://belljangler.wordpress.com/2011/02/08/dem-wahren-satanismus-auf-der-spur-karen-haltaufderheide-doris-kipsiekerannika-joeres-die-grunen-wetter-die-grunen-berlin-die-grunen-hamburg-die-grunen-koblenz-renate-kunast-die-linke-witten/
https://belljangler.wordpress.com/2011/02/12/winfried-sobottka-uber-machbare-visionen-ex-k3-berlin-altermedia-bodo-ramelow-katja-kipping-die-linke-dusseldorf-die-grunen-dusseldorf-die-grunen-berlin-sylvia-lohrmann/

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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