@ U.A. betreffend Eugen Kogon und Eisbär Knut


Liebe Leute!

Es sieht ganz danach aus, dass mein BSE-Verdacht ins Schwarze getroffen habe, was den Eisbären Knut angeht – oder warum sonst soll es noch unklar sein, ob der Zoo Berlin den exakten Befund bekannt geben werde?

Das Buch von Eugen Kogon, „Der SS-Staat“, habe ich nun einmal durchgelesen. In Kürze sind aus meiner Sicht folgende Aspekte hervorzuheben:

  • Die SS setzte alles daran, das Selbstbewusstsein der KZ/KL-Häftlinge zu zerschlagen und sie innerlich zu zerstören – wie auch der deutsche Staat mit Kritikern umgeht.
  • Die Totenkopfeinheiten waren faul, korrupt und fast ausnahmslos sadistisch eingestellt – es hatte eine Negativauslese stattgefunden, worauf ja auch ein Hinweis bei Guido-Knopp zu finden ist.
  • Die Totenkopfeinheiten lagen mit allen anderen SS-Einheiten mehr oder weniger quer, hatten ihr eigenes Reich, das sie selbst vor anderen rüden SS-lern abschirmten – z.B. vor der Gestapo. Die schlimmste Willkür, die von ihnen ausging, ging unmittelbar auf ihr Belieben zurück.
  • Dass die Totenköpfe faul und korrupt war, wurde von Häftlingen ausgenutzt. Manche Kriminelle hatten ein Paschaleben in den KZ, viele Politische konnten ein Netzwerk der Selbstverwaltung aufbauen, das es ihnen erlaubte, Gutes für die Allgemeinheit und für spezielle Gruppen zu tun. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Nationen lief im Allgemeinens sehr gut – zumeist über die Kommunisten in den nationalen Gruppen.
  • Man konnte kein Mahatma Gandhi sein – Häftlinge, die aus Gründen der Asozialität eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellten, mussten liquidiert werden.
  • Persönlichkeitsschwache Typen hatten kaum eine Überlebenschance, weil die Herrschaftskaste der Häftlinge es als vergebliche Liebesmühe betrachtete, sich für sie einzusetzen. Wer wimmerte, wenn er nackt vor allen Häftlingen ausgepeitscht wurde, hatte im Grunde schon verloren. Wer die Prozedur klaglos ertrug, anschließend noch erkennen ließ, dass sein Stolz nicht gebrochen war, gewann Achtung – und signalisierte, dass er im Kampf gegen die SS und die Grünen (grünes Dreieck für Kriminelle – üblicherweise die Erzfeinde der Politischen – rotes Dreieck) zu gebrauchen war. Die besten Überlebenschancen hatte man c.p., wenn man kein Jude, aber hart, intelligent, psychologisch versiert und noch dazu Kommunist war – dann war einem die volle Unterstützung der Kommunisten sicher, und die waren die mächtigste, disziplinierteste und ausgebuffteste Gruppe unter den Politischen.
  • Es dürfte kaum einen Langzeitüberlebenden gegeben haben, der nicht irgendwie in Dinge verstrickt war, derer er nicht stolz sein konnte. So kam es vor, dass Kapos, die innere Erzfeinde der SS und zudem bemüht waren, für alle anderen das Beste zu tun, von der SS Selektionsaufträge erhielten, also praktisch Todesurteile sprechen sollten. Dabei war ihnen erstens klar, dass auch ohne sie selektiert würde, zweitens, dass sie ihre Stellung verlieren und die dann womöglich an einen Grünen gehen würde – was zu erheblichen Nachteilen für die Lagerinsassen insgesamt geführt hätte. Was taten sie? Sie selektierten.

Erinnert Ihr Euch daran?

Doch er hätte sie allesamt eiskalt im Pazifik ersäuft, wenn er

damit den Satanismus in die Knie bekommen hätte.“

http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

Es gibt Situationen, in denen man Dinge tun muss, die man

eigentlich auf keinen Fall tun will. Man darf diesen Umstand aber

niemals als gegeben annehmen, wenn er nicht absolut unzweifelhaft klar gegeben ist.

  • Als Jude hatte man praktisch keine realistische Überlebenschance, die Juden spielten in der politischen Selbstverwaltung deshalb auch keine Rolle – zu schnell wurden sie gemordet oder zur Ermordung abtransportiert. Abgesehen von einem Fall, von dem Kogon aber selbst nicht viel wusste: Eine Gruppe von Juden war gut behandelt worden, deutlich besser auch als reichsdeutsche Häftlinge, und das war völlig untypisch, da Juden üblicherweise mit Abstand am übelsten behandelt wurden. Sie wurden dann abtransportiert – doch Kogon wusste nicht, wohin. Auch das war untypisch: Die Verwaltung von Zu- und Abgängen wurde arbeitstechnisch von Häftlingen bewältigt – und in Buchenwald nahezu stets von den Politischen, wobei Kogon zur Lagerelite der Politischen gehörte und daher praktisch alles erfahren konnte, was irgendwer von ihnen wusste. Welches Interesse hatte die SS also, eine Gruppe von Juden einwandfrei zu behandeln, wohin wurden sie dann gebracht, welchem Zwecke dienten sie? Einfach anzunehmen, sie seien dann entlassen worden, wäre zu einfach: Solange die SS Juden gegen Bezahlung und bei klar organisierter Ausreisemöglichkeit entließ, war es ihr nach Kogons Schilderungen egal, was diese Juden selbst erlebt und gesehen hatten.
  • Als sich US-Panzertruppen dem Lager hörbar genähert hatten, bekam Kogon es mit, dass für ein Außenlager des Lagers Buchenwald ein Befehl von Himmler eingegangen war. Eine größere Anzahl der Häftlinge in dem Außenlager, vor allem alles, was politisch gefährlich schien, sollte auf diesen Befehl hin liquidiert werden. Aber, so der Himmler Befehl, den Juden solle auf keinen Fall etwas geschehen. Das deckt sich mit den Darstellungen des Heinz Höhne, „Der Orden unter dem Totenkopf“, dass Teile der SS und Himmler selbst in Anbetracht der zu erwartenden Niederlage auf Aussöhnung mit den Juden setzten…. Auch bei Guido Knopp findet man darauf übrigens Hinweise….

Liebe Grüße

Euer

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

TOP-WICHTIG:

https://belljangler.wordpress.com/2010/09/14/das-zweistufige-sexualschema-und-die-empirie-geschwister-scholl-gmnasium-wetter-ruhr-gsg-wetter-ruhr-julia-seeliger-die-grunen-berlin/

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-4/artikel.html

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/juni/artikel-8/artikel.html

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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