Winfried Sobottka an U.A. betr. WiPo am 08. April 2011/ Dan Mulhall


Liebe Leute!

Wir wissen, dass die Wirtschaftspolitik zum offiziellen Dreh- und Angelpunkt der Politik gemacht wurde, wobei es im Grunde um zwei Dinge geht, die letztlich über alles andere gestellt werden: Internationale Konkurrenzfähigkeit und Wirtschaftswachstum.

Dementsprechend steht auch das Feindbild fest, die Verbildlichung allen Übels: Sozialismus und Kommunismus. Wer einem politischen Konkurrenten richtig eins überbraten will, wirft ihm vor, was er beabsichtige oder tue sei sozialistisch oder kommunistisch. Besonders ausgeprägt ist diese Leidenschaft u.a. in der FDP, wo Westerwelle und Brüderle nicht davor zurückschrecken, neoliberale SPD-Hardliner als Kommunisten zu bezeichnen. So weit ist der Wahnsinn also gediehen.

Doch nicht nur, dass Politik auf die Ziele kapistalistischen Machtgewinnes fokussiert ist, nein, die wirtschaftspolitische Debatte wird auch noch nebulös und durch und durch verlogen geführt, so dass kaum jemand begreift, was da überhaupt geschieht….

Ich musste leider feststellen, dass selbst der Bildungsabschluss Abitur nicht unbedingt dazu führt, dass selbst die einfachsten Grundlagen überhaupt nachvollzogen werden. Konkret sieht es z.B. so aus, dass vielen Leuten nicht einmal wirklich klar ist, dass nicht alle zugleich Exportüberschüsse erzielen können. Traurig, aber wahr.

Der von mir beabsichtigte Abschluss der von mir als wichtig eingeordneten Themen wird sich daher zunächst mit der Wirtschaftspolitik, kurz WiPo, befassen. Ich werde die wichtigsten Dinge plausibel darlegen und so mit Beispielen versehen, dass im Grunde jede und jeder verstehen können, sofern sie nicht gerade extrem unterdurchschnittlich intelligent sind.

Diese Dinge werden wichtig sein, denn um die kapitalistische Irrfahrt zu beenden, ist es nötig, die politische Vernebelungsdebatte rückwärts aufzulösen: Erst muss offen gelegt werden, worum es überhaupt geht, wenn „Experten“ usw. sich zu wipo-Problemen äußern. Erst dann kann der Schritt gegangen werden, dass man sagt: „Politik ist mehr als WiPo, und WiPo hat den wichtigsten Politikzielen zu dienen, ist nur Politiktechnik zur Sicherstellung materieller Grundlagen, nicht Selbstzweck der Politik!“

Ich werde also ein kleines Kompendium schaffen müssen, auf das in wirtschaftspolitischen Diskussionen zurückgegriffen werden kann.

Dabei werde ich versuchen, mich hinsichtlich der Reihenfolge an dem zu orientieren, was gerade aktuell ist.

So habe ich ein Interview betreffend Euro-Krise als Grundlage für die ersten Teile meines WiPo-Kompendiums hochgeladen:

http://wp.me/p1i9jU-42

Vielleicht mach ich mir all die Mühe umsonst. Vielleicht aber auch nicht: Zumindest europäische Diplomaten werden es sehr deutlich vor Augen geführt bekommen, was sich hinter deutscher WiPo verbirgt und wie sehr das ihren Ländern schadet.

Liebe Grüße

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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