20 Juli 1944 – der schön gelogene Widerstand /Angela Merkel, Hannelore Kraft, Christian Wulff, CDU Wuppertal,Neues Deutschland,Carl Friedrich Goerdeler, Claus Schenk Graf von Stauffenberg


Ladies and Gentlemen!

Historiker sind sich einig, dass der Widerstand, der sich bis hin zum 20. Juli 1944 im missglückten Attentatsversuch auf Hitler bündelte, recht heterogen war, verschieden nach Motiven und geistiger Denkweise. Manche hohen Militärs, wie zum Beispiel Erwin von Witzleben, waren von Anfang an gegen den Krieg gewesen, manche wurden erst zu Kriegsgegnern, als sie begriffen hatten, dass er nicht zu gewinnen war, manche wurden zu Systemfeinden, weil sie durch die Verbrechen an Juden und „Fremdvölkischen“ im Osten geschockt waren.

Über eines aber muss man sich im Klaren sein: Ein demokratisches und menschliches Deutschland wollte fast niemand von ihnen, samt und sonders dachten die Kräfte der ersten Reihe elitär, überheblich-national und ultrakapitalistisch, was allerdings aus der öffentlichen Betrachtung herausgehalten wird, so zum Beispiel im Falle des Carl Friedrich Goerdeler, der für den Fall des Gelingens des Attentates auf Hitler am 20. Juli 1944 als Reichskanzler vorgesehen war.

Welche politischen Vorstellungen Goerdeler genau hatte – darüber konnte ich im Internet nichts finden. Zwar wird auf Schriften von ihm verwiesen – z.B. auf eine Denkschrift zur Neuordnung der Wirtschaft – aber finden konnte ich nahezu nichts von ihm, außer bisher eines, aus dem ich zitieren möchte:

Was kann zur Förderung des Umsatzes weiter geschehen?

Nichts, als daß besonders die Wirtschaft von den Fesseln sinnloser Tarifverträge ebenso frei gemacht wird wie von den Einbildungen aller möglichen Stellen, man könne die Wirtschaft gängeln. Das kann man nicht, man kann ihr nur einen großen Wirkungsraum und gesunde Rechtsgrundlagen verschaffen. Dann muß jeder einzelne nach seinen Fähigkeiten in diesem Raume arbeiten. Die schwerste Fessel für eine Wiederbelebung der Wirtschaft sehe ich in der Wahnsinnsvorstellung, daß zu allen Zeiten unter allen Umständen mehr als 8 Stunden nicht gearbeitet zu werden braucht, um existieren zu können

Ich schlage also vor, die Verordnung über das Tarifvertragswesen laut Anlage zu ändern. Der einzelne Unternehmer erhält freie Hand, mit seiner Belegschaft die Arbeitsbedingungen festzusetzen.

Hinsichtlich Quelle siehe: http://wp.me/p1i9jU-5k

Goerdeler wollte also absolut ungebremsten Kapitalismus inklusive der Abschaffung übergeordneter Arbeitnehmerrechte – der Unternehmer sollte mit seiner Belegschaft machen können, was er mit ihr machen wollte.

So war die Führungselite des deutschen Widerstandes vom 20. Juli 1944 geprägt, die sich aus dem Großbürgertum und dem Adel rekrutierte, die zigfach Attentate auf Hitler geplant hatte, aus denen allesamt nichts wurde, und die am 20. Juli 1944 den letzten Mut missen ließ, um den Staatsstreich zu vollenden.

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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