Politikexperte Winfried Sobottka über Japan und Griechenland /Angela Merkel,Josef Ackermann,Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen,Jean-Claude Juncker,EU-Währungskommissar Olli Rehn


Belljangler: „Winfried, dass Du zu den echten Wirtschaftsexperten gehörst, also nicht zu denen, die lediglich von Lügenmedien zu Wirtschaftsexperten erklärt werden, kann man Dir mittlerweile abnehmen: LINK

Nun erklärst Du Dich auch noch zum Politikexperten?

Winfried Sobottka: „Ich war stets zu klug, in die CDU oder in die FDP einzutreten, und dass man die SPD, die PDS und die WASG restlos vergessen kann, habe ich jeweils nach relativ kurzer Mitgliedschaft erkannt….“

Belljangler: „Ok, das ist sehr überzeugend. Aber Du bereust es, dass Du nicht bei den Grünen mitgemacht hast?“

Winfried Sobottka: „Ja, dort hätte ich es sehr frühzeitig einmal versuchen können, in deren Gründungsphase. Doch der Zug ist längst abgefahren, die Partei ist heute um nichts besser als etwa die SPD oder die CDU.“

Belljangler: „Was ist zu Japan zu sagen?“

Winfried Sobottka: „Dass meine frühzeitigen düsteren Prognosen hinsichtlich der japanischen Wirtschaftsaussichten zunehmend bestätigt werden. Nicht nur deutsche Auto-, Stahlproduzenten und Maschinenbauer, auch deutsche Halbleiterhersteller haben ihre Auslastung stark erhöht, suchen Fachkräfte. Was sie nun an Marktanteilen gewinnen, wird ihnen so leicht niemand mehr nehmen – Japan verliert also strategische Marktanteile auf seinen wichtigsten Exportfeldern, während die Produktion immer noch stark eingeschränkt ist.

Zugleich meint die Regierung immer noch, die reichen Japaner vor allen Lasten verschonen zu müssen – und kommt auf Ideen wie die, eine Entschädigungsgesellschaft für Fukushima-Opfer zu gründen, die z.T. mit zinslosen Staatsanleihen ausgestattet werden soll, die allerdings jederzeit einlösbar sein sollen. Das ist Firlefanz – jeder, der eine solche zinslose Anleihe in die Hände bekommt, wird sie natürlich einlösen – gegen Geld, das Zinsen bringt. Das heißt, im Grunde wirft die japanische Regierung einfach die Gelddruckmaschine an, falls sie diesen Schritt tatsächlich gehen sollte. Vermutlich war es also doch die japanische Regierung, die den YEN so hoch getrieben hatte, damit das japanische Großkapital noch gut aus dem YEN flüchten konnte… Jedenfalls wird die Schonung des japanischen Großkapitals so oder so die Wirtschaft abwürgen, die Krise verschlimmern.“

Belljangler: „Betreffend Griechenland wird nun auch in einem leidenschaftlich geschriebenen Artikel im Tagesspiegel vor einem Sparkurs als angebliche Lösung gewarnt:

http://wp.me/p1i9jU-7l

und nicht nur das….?“

Winfried Sobottka: „Der Artikel geht in der Tat wesentlich tiefer und ist ein bemerkenswerter Hinweis auf die Götterdämmerung des Kapitalismus… Man darf aber nicht verkennen, dass es im Tagesspiegel schon seit Jahren sehr kritische Artikel gab, was Kapitalismus und Neoliberalismus angeht, wie zum Beispiel:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/heuchelei-als-prinzip/1496312.html

Immerhin kann von einer Josef-Ackermann-Einheitsfront in den Medien keine Rede mehr sein…“

Belljangler: „Dem Artikel ist u.a. zu entnehmen, dass französische Banken ihre Griechenland-Anleihen in großem Stile an die Europäische Zentralbank verkaufen…“

Winfried Sobottka: „Eine höchst interessante Information, die die Frage aufkommen lässt, welche Pläne Merkels Muster-Partnerland Frankreich in Wahrheit verfolge. Im permanenten deutschen Bestreben, alle anderen zu betrügen, könnte man sich möglicherweise Illusionen gemacht haben, was die Naivität anderer angeht…“

Belljangler: „Winfried, auf wen kann Merkel-Deutschland sich wirklich verlassen?“

Winfried Sobottka: „Ein sehr brisanter Punkt. Eventuell auf Luxemburg, aber ansonsten…. Sich selbst auf Kosten aller anderen immer reicher zu machen, sich selbst dabei noch permanent als Vorbild hinzustellen, schließlich unverhohlen den politischen Führungsanspruch in Europa zu erheben …. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass man auf diese Weise wahre Freunde gewinnen könnte. Weitaus wahrscheinlicher scheint es mir, dass man sich in dieser Weise Feinde schafft, die einem zwar schön tun mögen, einen  bei passender Gelegenheit aber voll in ein scharf geschliffenes Messer laufen lassen…“

Belljangler: „Du bist guter Dinge?“

Winfried Sobottka: „Merkel, Ackermann und Co. werden bekommen, was sie verdient haben, und ich möchte Frankreich und den anderen Nationen, die dabei mitwirken, jetzt schon meinen herzlichen Dank dafür aussprechen.“

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Einige heiße LINKS:

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2009/12/matthias-lang-erlangen-und-die-bild.html

http://www.freegermany.de/morde/boris-f/boris-f.html

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/

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Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka: Rosige Aussichten für Griechenland /Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank,Annika Joeres, Handelsblatt,Josef Ackermann, Andreas Georgiou Papandreou,Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank,Thomas Straubhaar, Präsident des Hamburgischen Welt-Wirtschaftsinstituts (HWWI)


Belljangler:Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka, es scheint zunehmend häufiger vorzukommen, dass bekannte Wirtschaftsprofessoren, Ratingagenturen usw. im Kerne das Selbe sagen wie Du:

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Dabei hast Du sie jahrelang als korrumpierte Lügner in Diensten des Großkapitals verflucht…“

Winfried Sobottka: „Ein deutliches Zeichen dafür, dass von ihnen Grenzen einer verlogenen Wirtschaftspolitik gesehen werden, was wohl damit zusammenhängt, dass einige Entwicklungen recht explosiv geworden sind. Die Börsencrashs, Rettungschirme und tumultartigen Demonstrationen in Griechenland und anderswo der letzten Jahre bestätigen ja auch die Entwicklung hin zum Desaster. Und nur die ganz Verrückten wollen das immer noch nicht wahr haben.“

Belljangler: „Doch nun stehst Du in einem sehr aktuellen Punkte vermutlich ganz allein mit Deiner Meinung: Du behauptest, Griechenlands Zukunftsaussichten seien rosig…“

Winfried Sobottka: „Das sind sie auch, das ist seriös nicht bestreitbar: Griechenland hat Jahre lang alles falsch gemacht, was es falsch machen konnte, und das wird, falls fortgesetzt, zu einer kreativen Zerstörung des maroden Systems führen. Doch nicht nur das: Die aktuelle Lage ist so problematisch, dass Griechenland im Grunde nichts anderes bleibt, als alles nahezu ideal zu machen, wenn es mit den Problemen fertig werden will. Dabei hat Griechenland grundsätzlich die besten Karten in seiner Hand, denn tatsächlich hängt es weitgehend an Griechenland, ob die reichen EU-Länder und ihre Banken restlos ins Schleudern kommen, oder nicht:

http://altermedia1de.wordpress.com/2011/05/15/artikel-vom-8-mai-2011-okonomen-warnen-vor-drachme/

Zudem lässt es sich nachweisen, dass die EU unter maßgeblichem Betreiben Deutschlands Griechenland in eine Falle gelockt hatte, um es auszuplündern, vermutlich unterstützt von einer kleinen griechischen Clique, die zu dem Zweck u.a. mit EU-Subventionen korrumpiert wurde. Der mit Abstand größte Teil des griechischen Volkes ist aber nicht Mittäter, sondern nur Opfer gewesen – so dass der größte Teil des griechischen Volkes die Moral auf seiner Seite hat, auch dann, wenn sie nun mit Deutschland und seinen Banken Schlitten fahren sollten.

Ich weiß es jedenfalls ganz genau, wie ich die griechischen Probleme anfassen würde, so, dass es erstens funktionierte, zweitens auch noch international vorzeigbar wäre. Ich würde die Verfahrensweise des Hjalmar Schacht in den 30-ger Jahren ein wenig abwandeln, würde z.B. zwischen Kleinanlegern und Großanlegern unterscheiden, dabei für Kontrollen sorgen, die den Einsatz von Strohmännern verhindern würden. Und ich würde dafür sorgen, dass der Tourismus in Griechenland brummen würde, und ich würde dafür sorgen, dass alle arbeitsfähigen GriechINNen zu vernünftigen Löhnen sinnvolle Arbeiten erhielten, die das Land voranbringen würden.“

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Einige heiße LINKS:

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2009/12/matthias-lang-erlangen-und-die-bild.html

http://www.freegermany.de/morde/boris-f/boris-f.html

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/

Pseudo-Wissenschaftler Hans-Werner Sinn: „Die Schlauen hauen ab aus Deutschland, die Doofen von anderswo kommen zu uns!“ /Wirtschaftswoche, denkfabrik, wiwo,zentralrat der juden,Thilo Sarrazin, Angela Merkel, Christian Wulff,womblog, wir in nrw, ruhrbarone


Nun gut, der Chef des Münchner Ifo-Institutes, Hans-Werner Sinn, hat es etwas anders formuliert, aber im Prinzip meint er das in seinem Artikel:

http://wp.me/p1i9jU-71

Dass er keinen Wert darauf legt, als Wissenschaftler anerkannt zu werden, beweist er in dem Artikel allerdings eindeutig:

Sicherlich wird man annehmen dürfen, dass die behaupteten Angaben über die Zeugungsunlust in Deutschland zutreffen: In keinem anderen hoch entwickelten Land werden relativ zur Bevölkerung so wenig Kinder gezeugt, und ein Drittel der Kinder haben bereits Migrationshintergrund. Zudem verlassen viele Hochqualifizierte Deutschland.

Bis dahin lässt sich der Artikel also nicht beanstanden.

Doch wie Hans-Werner Sinn in der Ursachen-“Analyse“ vorgeht, das ist nicht wissenschaftlich, sondern dem unsubstantiierten Gerede an Biertheken entsprechend:

Eine verkorkste Geschichte, abstruse Emanzipationsmodelle, ein kinderfeindliches Rentensystem und falsche Anreize im Steuersystem haben den Deutschen die Lust auf Kinder genommen.

Meint der „Experte“ tatsächlich, dass das deutsche Volk aufgrund der Jahre 1933 bis 1945 (oder was meint er mit verkorkster Geschichte?) keine „Lust“ habe, Kinder zu zeugen? Aus welcher wissenschaftlichen Maßstäben entsprechenden Erhebung will er das denn haben? Und was meint der „Experte“ überhaupt, wenn er von „abstrusen Emanzipationsmodellen“ redet? Warum führt er das nicht näher aus?

Meint er weiterhin tatsächlich, dass Fehler im Rentensystem und im Steuersystem für sich allein einen bedeutsamen Einfluss haben können? Nichts von dem, was Sinn als Ursachen in den Raum stellt, baut auf ernstzunehmenden Erhebungen, er behauptet einfach Ursachen, die ihm in der Badewanne oder wo auch immer spontan eingefallen sein mögen.

Dabei sind seine Ansichten nicht einmal plausibel: Dass potentielle Eltern sich stärker an einer Vergangenheit orienteren, die mittlerweile fast 70 Jahre her ist, als an Aspekten der Gegenwart und der abschätzbaren Zukunft, ist schlichtweg Unfug.

Was er als „abstruse Emanzipation“ bezeichnet, lässt sich inhaltlich nicht einmal genau einschätzen, so dass es auch nicht möglich ist, darauf näher einzugehen. Aber könnten Emanzipationsmodelle, deren Übernahme in Deutschland jedenfalls nicht Pflicht ist, tatsächlich den Kinderwunsch potentieller Eltern beeinflussen?

Oder ist es nicht ggf. wahrscheinlicher, dass bestimmte „Emanzipationsmodelle“ Symptome einer gesellschaftlichen Zerrüttung sind, die ihrerseits auch für mangelnde Zeugungslust verantwortlich ist?

Die Vorstellung, dass die Zeugungslust von Fehlern im Renten- und im Steuersystem abhinge – ist sie plausibler als die Vorstellung, dass Armut und drohende/befürchtete Armut der Zeugungslust im Wege stehen? Warum also bezieht Hans-Werner Sinn sich auf Fehler im Renten- und Steuersystem, lässt offenkundig weitaus bedeutsamere Ursachen aber unerwähnt?

Als Wissenschaftler müsste Hans-Werner Sinn wissen, dass es nicht Zufall sein kann, dass in Deutschland die geringste Geburtenrate der hochentwickelten Länder vorzufinden ist, als Wissenschaftler müsste Hans-Werner Sinn wissen, dass es nicht Zufall sein kann, wenn Hochqualifizierte das Land in Scharen verlassen. Als Wissenschaftler müsste Hans-Werner Sinn, wenn er die niedrige Geburtenrate und die Landesflucht der Hochqualifizierten denn als Probleme ansieht, die nach seiner Meinung der Lösung bedürfen, sich zunächst einmal darum kümmern, dass die Ursachen auf wissenschaftlicher Basis erforscht werden.

Dabei würde ich aufgrund plausibler Überlegungen u.a. folgende Hypothesen prüfen:

  1. Seitdem die Ehescheidung gesellschaftlich ebenso akzeptiert wird wie die Partnerschaft ohne Trauschein, ist die Verlässlichkeit der Dauerhaftigkeit von Partnerschaften sehr stark zurückgegangen. Deshalb ist auch die Zeugungslust zurückgegangen.
  2. Seitdem – abgesehen von Beamten, Rentiers und wenigen anderen Aushnahmen – wirklich niemand mehr sicher sagen kann, ob er in ein paar Jahren zu dem Armutsheer der Hartz-IV-Bezieher gehören werde oder nicht, ist die Zeugungslust massiv zurück gegangen, weil niemand Kinder in Not aufziehen möchte.
  3. Dass die Hochintelligenz aus Deutschland vertrieben wird, liegt zu allerletzt an mangelnden materiellen Anreizen. Hochintelligenz kann, wenn sie sich System konform verhält, in jedem Land der Welt genug verdienen, um vor existentiellen Nöten bewahrt zu bleiben. Doch dafür ist Hochintelligenz in hohem Maße mit besonderer Sensibilität für Werte wie Freiheit und Gerechtigkeit verknüpft, so dass die Annahme auf der Hand liegt, dass eine Flucht der Hochintelligenz auf der inneren Ablehnung des praktizierten Systems baut, wobei Kritikpunkte u.a. folgenden Quellen entnehmbar sind:

http://www.justizkacke.de/

https://belljangler.wordpress.com/2011/05/05/vorermittlungsverfahren-gegen-winfried-sobottka-thomas-kutschaty-ralf-jager-spd-nrwphilipp-jaworowskiwolfgang-scheppantonios-kassaskerispolzei-hagen-staatsschutz-polizei-hagen-rudiger-dohman/

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/kripobeamter-sieht-mordverdacht-im-fall-heisig.html

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2009/12/matthias-lang-erlangen-und-die-bild.html

Zudem sollte man unbedingt einmal unter KINDERKLAU googeln und sich dort Beiträge ansehen.

In Deutschland regieren – in Politik, Wirtschaft, sonstigen Institutionen – die Lüge, das geheime Verbrechen und unverkennbare Tendenzen hin zu einer Herrenmenschen-Sklaven-unwertes_Leben-Gesellschaft, und anzunehmen ist, dass das der Hauptgrund dafür ist, dass deutsche Hochintelligenz Deutschland fluchtartig verlässt.

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Heiße Links:

http://www.freegermany.de/morde/boris-f/boris-f.html

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/