Umfrage: Was soll Winfried Sobottka machen?


Belljangler: „Winfried, Du hast Dich entschlossen, Dir ein Wissensgebiet zu erschließen, von dem du bisher nicht besonders viel Ahnung hast. Hat es etwas, direkt oder indirekt, mit politischer Arbeit zu tun?“

Winfried Sobottka: „Nein, es ist ausschließlich darauf gerichtet, mir in diesem Leben noch die Chance zu geben, in anständiger Weise Geld zu verdienen. Alle anderen denken in dieser Hinsicht an sich, ich werde von nun an auch an mich denken.“

Belljangler: „Du hast nun zum x-ten Male erklärt, dass Du keine Chancen für politische Reformen in Richtung Vernunft sehest:

https://belljangler.wordpress.com/2011/05/24/winfried-sobottka-die-lage-am-24-mai-2011/

Wirst Du Dich ganz aus der politischen Aufklärung zurückziehen?“

Winfried Sobottka: „Nein, aber c.p. werde ich auf kleinerer Flamme kochen.“

Belljangler: „Was heißt das z.B.?“

Winfried Sobottka: „Dass ich bestenfalls nur noch sehr wenig in Angelegenheiten tun werde, in denen ich schon zigfach und in jeder mir denkbaren Weise erfolglos versucht habe, etwas anzustoßen. Weiterhin heißt das, dass ich meine Lernarbeit, ich kann nicht anders, als immer zu lernen, auf den Bereich umlenken werde, in dem ich Einkommensquellen auf zu stoßen gedenke.“

Belljangler: „Was hättest Du sonst gelernt?“

Winfried Sobottka: „Ansonsten hätte ich mich zunächst mit einer Auffrischung meines makroökonomischen Wissens befasst. Die „wirtschaftspolitische“ Diskussion ist so gut wie tot, sieht man von der Demagogie im Sinne des Großkapitals ab. Um richtig anzugreifen, reicht es nicht, die grundlegenden makroökonomischen Funktionsweisen in ihren Tendenzen zu kennen, was ich nach wie vor in Anspruch nehmen kann. Ich müsste auch sattelfest  in der Verwendung definierter Begriffe, wie u.a. M1, M2, M3, sein, müsste mir wieder aneignen, was ich über L-M-Funktionen, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung usw. usf. vor Jahrzehnten im Detail wusste. In der dafür nötigen Zeit kann ich aber eben auch Dinge lernen, die mir persönlich zugute kommen.“

Belljangler: „Die Umfrage dient dazu, bestätigt zu bekommen, dass Du auf Deinem neuen Weg keinerlei Gewissensbisse haben musst?“

Winfried Sobottka: „So ist es. Dass sie anders ausgehen könnte als mit Resonanz von nahezu null oder mit einem Ergebnis, das mich bestärkt, von nun an vor allem an mich selbst zu denken, ist nach bisherigen umfangreichen Erfahrungen auszuschließen.“

Belljangler: „Das erste Buch für Dein neues Lerngebiet hast Du Dir gekauft. Willst Du den Titel verraten?“

Winfried Sobottka: „ „HTML für Kids“. Ich möchte effizient und an der Sache orientiert lernen, ohne immer wieder auf Sätze zu stoßen, die einen Fachbegriff unter Verwendung von vier anderen Fachbegriffen erklären und die die mich interessierenden Fragen nicht einmal erklären, einfach permanent zu viel voraussetzen. Die im Internet publizierten Lernprogramme sind von didaktischen Pfeifen gemacht, auch wenn diese Leute noch so viel Ahnung von der Informatik haben mögen.“

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Winfried Sobottka: Die Lage am 24. Mai 2011


Belljangler: „Winfried, was passiert mit Wirtschaftsprofessoren, die berechtigte Kritik an den sog. Hilfsprogrammen für Griechenland und die diesen Ländern verordneten Sparprogramme äußern, wie z.B. Prof. Hans-Werner Sinn, Ifo München, und Prof. Dennis Snower, IFW-Kiel?“

Winfried Sobottka: „Sie werden niedergemacht, wenn sie nicht abschwören, siehe z.B.:

https://belljangler.wordpress.com/2011/05/24/wirtschaftsdemagogen-stalken-prof-hans-werner-sinn-mit-medienunterstutzungprof-gustav-horn-direktor-des-instituts-fur-makrookonomie-und-konjunkturforschung-imk-in-der-hans-bockler-stiftung-und/

Es ist irgendwie sehr traurig. Wenn man Leuten wie Galileo Galilei und Albert Einstein gesagt hätte, dass es im 21. Jahrhundert gesetzlich erlaubt sein werde, abgesehen von der Zeit des 3. Reiches und der Geschichte der Judenverfolgung alles andere wissenschaftlich zu diskutieren, dass es zudem mit dem Internet praktisch für jeden die Möglichkeit gäbe, seine Ansichten in einem weltweiten Netz kund zu tun, dann hätten sie vermutlich gesagt: „Super! Dann wird die Vernunft nicht mehr zu halten sein!“

Doch heute ist festzustellen, dass die Möglichkeiten nicht annähernd genutzt werden, weil es erstens keinen Mut mehr gibt, dass zweitens andere Mittel der Informations- und Meinungsunterdrückung als die, die Leute wie Galileo am meisten zu fürchten hatten, bis zur Perfektion entwickelt wurden und mit einer ungeheuren Macht eingesetzt werden.“

Belljangler: „Es läuft alles nach Plan des Großḱapitals?“

Winfried Sobottka: „Das sieht man doch. Für die Euro-Hilfen wird das gemeine Volk bluten, das Großkapital profitiert durch zusätzliche Aufträge und vor allem auch davon, dass Griechenland dazu genötigt werden kann, staatlichen Besitz zu verkaufen. Häfen, Versorgungseinrichtungen, Straßen – all das sacken sich die Großkapitalisten Stück für Stück ein, heute in Griechenland:

http://wp.me/p1i9jU-9k

morgen in Deutschland:

http://altermedia1de.wordpress.com/2011/05/24/rest-privatisierung-deutschen-staatsbesitzes-ab-2020/

Der Staat wird auf die „Nachtwächterrolle“ zurückgedrängt, die von Milton Friedman gewünscht wurde, der sich stets und immer um die Frage herumdrückte, wie unter solchen Umständen soziales Elend verhindert werden könne.

Die Politiker sind heutzutage schon Wachs in den Händen des Großkapitals – das wird nicht besser dadurch, dass das Großkapital die wirtschaftliche Herrschaft über Infrastruktur und Versorgung vollständig in seine Hände bekommt.

Das Traurige ist, dass es nicht einmal eine intellektuelle Gegenwehr gegen solche Entwicklungen gibt, Galilei, Einstein und andere wären wohl fassungslos.“

Belljangler: „Auch im Hinblick auf das SEXUALSCHEMA und deutsche und österreichische Staatverbrechen beklagst Du seit langem fehlende Diskussionsbereitschaft, um es zurückhaltend auszudrücken. Auf welchen Feldern findet ernst zu nehmende Hintergrunddiskussion überhaupt noch statt?“

Winfried Sobottka: „Wenn überhaupt, dann hinsichtlich der Nutzung von Kernenergie, zudem gibt es ein paar andere Dinge, die darauf hindeuten, dass zumindest derzeit noch bestimmte Grenzen verteidigt werden sollen. Insofern ist vor allem an die Freiheit des Internets zu denken. Über gesundes Sexual- und Sozialleben, obwohl doch so wichtig für alle und alles, ist eine Diskussion nicht auf die Beine zu bekommen, sonst wäre es undenkbar, dass wahre Aufklärung nicht geleistet wird, dass staatliche Kindererziehung ab 2 allmählich durchgesetzt wird usw. Ebenfalls ist eine Diskussion über Staatsunrecht nicht auf die Beine zu bekommen, abgesehen von mir gibt es ein paar andere, die zumeist anonym publizieren, und das ist es auch schon.“

Belljangler: „Wenn man sich derzeit die Googleseiten # 1 für WINFRIED SOBOTTKA (Web) und für WINFRIED SOBOTTKA (Blogeinträge) ansieht, hat man den Eindruck, dass die Unterstützung durch anarchistische Hacker nicht nachgelassen habe, seitdem du UNITED ANARCHISTS für nicht existent erklärt hast:

Demnach ist das Interesse an deinen Themen zumindest nicht bei null…“

Winfried Sobottka: „Das war es nie. Aber es wagt sich eben niemand aus den Büschen hervor. Es ist sogar davon auszugehen, dass es so manchen bewusst ist, dass hinter den Bluterskandalen, der Neuen Politischen Ökonomie usw. der bekundete Wille zum Aufbau einer Herrenmenschen-Sklaven-unwertes_Leben-Gesellschaft zu erkennen ist. Doch diejenigen, die meinen, dass diese Dinge behandelt werden sollten, meine zugleich, es würde ja reichen, wenn andere, vor allem ich, sie behandelten. Wer derzeit unter ALTERMEDIA1DE googelt, stellt fest, dass dem Artikel:

http://altermedia1de.wordpress.com/2011/03/20/artikel-bluterskandal-japan-und-deutschland-hiv/

von den Hackern größte Bedeutung beigemessen wird. Ansonsten gibt es keine Signale, dass irgendwer dem Bedeutung beimessen würde, obwohl doch eigentlich alle Alarmglocken schellen müssten.“

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

https://belljangler.wordpress.com/2011/05/15/pseudo-wissenschaftler-hans-werner-sinn-die-schlauen-hauen-ab-aus-deutschland-die-doofen-von-anderswo-kommen-zu-uns-wirtschaftswoche-denkfabrik-wiwozentralrat-der-judenthilo-sarrazin-ange/

Wirtschaftsdemagogen stalken Prof. Hans-Werner Sinn mit Medienunterstützung/Prof. Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung, und Fabian Lindner, Referatsleiter Arbeitsmarkt,Jens Weidmann,WiSo,Fb 04 WWU,Prof. Dennis Snower,Bodo Ramelow,womblog


Mit enormem demagogischem Aufwand wird Prof. Hans-Werner Sinns einwandfrei berechtigte Kritik am Euro-Rettungskurs von „Wirtschaftsexperten“ an den Tatsachen vorbei niedergemacht, wobei seine Bekämpfer von den Medien unterstützt werden.

Ein Beispiel habe ich in folgendem Artikel gebracht, der sich auf Meldungen mit der Schlagzeile

Weidmann wiederspricht Sinn: „Kein erhöhtes Risiko bei der Bundesbank“

bezieht:

https://belljangler.wordpress.com/2011/05/23/trick-volksbetruger-angela-merkel-und-jens-weidmann-hans-werner-sinnbund-der-steuerzahlernotrufbkapolizei-berlingeldfalscherbundeskriminalitat/

Ein weiteres Beispiel sind Artikel unter der Schlagzeile

Die Mär vom deutschen Kapitalabfluss“

siehe im Ursprung:

http://www.ftd.de/politik/europa/:rettung-griechenlands-die-maer-vom-deutschen-kapitalabfluss/60056034.html

Dazu ist folgendes zu sagen:

Auch wenn die Autoren des FTD-Artikels sich noch so viel Mühe geben, es anders darzustellen: Der Ifo-Chef Hans-Werner Sinn hat recht!

Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung, und Fabian Lindner, Referatsleiter Arbeitsmarkt, bringen zum Beleg ihrer Behauptung, Sinn habe unrecht, ein einfaches Beispiel mit einem Bäcker, der einem Kunden ein Brötchen verkauft, Vollzitat am Ende dieses Artikels.

Das Beispiel entspricht aber nicht dem Sachverhalt, auf den es sich beziehen soll. Um den Sachverhalt richtig zu treffen, müsste das Beispiel nämlich so aussehen:

Bäcker leiht einer überschuldeten Person 50 Cent, von denen der Bäcker weiß, dass er sie niemals wiedersehen wird. Für diese 50 Cent kauft diese Person ihm dann ein Brötchen ab, so dass die 50 Cent wieder beim Bäcker sind. Allerdings hat er unter dem Strich ein Brötchen verschenkt, und damit ist Kapital von ihm abgeflossen, das er nun nicht mehr in seine Bäckerei investieren kann.

Hier nun das Vollzitat des unpassenden Beispiels, zu finden auf Seite 2 des FTD-Artikels:

Mit dem Abfluss von deutschem Sparkapital hat das nämlich nichts zu tun. Ein einfaches Beispiel: Ein Mann geht zum Bäcker und kauft Brötchen. Der Bäcker legt das Geld in seine Kasse. Der Kunde hat dem Bäcker gegenüber ein Leistungsbilanzdefizit, denn er kauft vom Bäcker mehr, als er ihm verkauft. Umgekehrt hat der Bäcker dem Kunden gegenüber einen Leistungsbilanzüberschuss. Nach dem Kauf hat der Kunde weniger, der Bäcker mehr Geld. Wegen der doppelten Buchführung entspricht der Leistungsbilanzüberschuss des Bäckers einem Nettokapitalexport.

Ist Sparkapital vom Bäcker zum Kunden geflossen? Hat der Bäcker jetzt weniger Mittel, um etwa einen neuen Ofen zu kaufen? Natürlich nicht: Er hat durch den Nettokapitalexport mehr Mittel, und die kann er später verwenden, wie er will. Sinns Behauptung kommt so vom Kopf auf die Füße: Die Ersparnis des Bäckers ist nicht abgeflossen, sondern er hat sie erst bilden können, weil ihm durch den Einkauf Einkommen entstanden ist.“

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

https://belljangler.wordpress.com/2011/05/15/pseudo-wissenschaftler-hans-werner-sinn-die-schlauen-hauen-ab-aus-deutschland-die-doofen-von-anderswo-kommen-zu-uns-wirtschaftswoche-denkfabrik-wiwozentralrat-der-judenthilo-sarrazin-ange/