Winfried Sobottka sucht IT-Leute für Giga-Geschäftsidee / CCC-Berlin,CCC-Hamburg,CCC München, CCC-Köln,CCC Frankfurt, CCC Dortmund


Belljangler: „Na, Winfried, was macht die Selbstausbildung in der Internetprogrammierung?“

Winfried Sobottka: „Ich mache revolutionäre Fortschritte:

http://software-explorer.lima-city.de/test-03.html

Belljangler: „Ähem, das hält sich ja noch wirklich in Grenzen…“

Winfried Sobottka: „Ich gehe halt das Buch ganz durch, jedenfalls ab dem Punkte, an dem es mit HTML losgeht. Die Befehle und Strukturen müssen erst richtig sitzen.“

Belljangler: „Warum hast Du damals nicht richtig Kohle gemacht, als Du so gute Tools hattest?“

Winfried Sobottka: „Zum einen kam das hier dazwischen:

http://www.freegermany.de/winfried-sobottka/ruhrnachrichten-artikel.html

zum anderen gravierende Änderungen der Systemtechnik. Meine Programme waren auf einen Bildschirmspeicher VGA mit 16 KB eingerichtet, den konnte ich im Textmodus gut mit peek & poke bearbeiten, weil es einfach gewesen war, seinen Aufbau herauszufinden. In meinen Basic-Programmen gab es Print-Befehle nur in Ausnahmesituationen, das übliche schrieben sie direkt in den Bildschirmspeicher. Das wäre aber noch nicht das schlimmste Problem gewesen, weil Windows bei Bedarf auch den alten VGA emuliert. Das schlimmste Problem war, dass anstelle des alten MS-DOS Standarddruckertreibers plötzlich weitaus komplexere Druckertreiber eingesetzt wurden, die ich nicht anzusprechen wusste, und die alten MS-DOS-Drucker allmählich verschwanden.“

Belljangler: „Vom Fortschritt überrollt…“

Winfried Sobottka: „Ich bin immer noch davon überzeugt, dass ein 80286 mit 12 MHZ und 640 KB – abgesehen von der Internetnutzung – für über 90% der Einplatzanwendungen (außer Spiele, Videos, Graphik!) selbst dann höchste Performance bietet, wenn man „nur“ geschickt programmiertes Basic mit einem 20 Jahre alten Basic-Compiler einsetzt.“

Belljangler: „Was waren Deine Tricks?“

Winfried Sobottka: „Ich habe von 640 KB RAM 360 KB als Ramdisk eingerichtet, dann habe ich eine Datei, die nur X-e enthielt, in der Ramdisk abgespeichert. Dann habe ich den Speicher solange mit Peeks ausgelesen, bis ich das erste X gefunden hatte. Dann ließ ich mir ab dem X alle peeks anzeigen, um sicher zu sein, dass ich die Datei gefunden hatte. Das erste X markierte in dem Fall den Beginn eines 360 KB großen Speicherbereiches, in dem ich machen konnte, was ich wollte. Dort konnte ich Indexverzeichnisse abspeichern, sortieren, Bildschirminhalte oder lange Datensätze sichern usw. – alles mit peek and poke. Kompiliert mit dem Quick-Basic-Compiler lief das affenschnell, wenn man mit Integer-Variablen oder gar mit Konstanten arbeitete. Der Bildschirminhaltaufbau mag langsamer gewesen sein, als mit Assembler programmiert – aber das konnte kein Mensch mehr erkennen (ab 80286).

Das Einfügen eines neuen Ordnungsbegriffes (Länge bis zu 32 Stellen, alphanumerisch oder streng numerisch) dauerte bei ein paar tausend Objekten einen unmerklichen Sekundenbruchteil, es war geschehen, wenn der Finger von der CR-Taste entfernt wurde.

Auch der Druck war blitzschnell, was die Arbeit des Computers anging. Aus Druckmasken und Daten wurden die Drucksachen im Bildschirm aufgebaut, man sah es jeweils nur sehr kurz aufflackern, dann wurde der Bildschirminhalt für den Drucker interpretiert an ihn weitergeleitet. Solange der Drucker buffern konnte, lief es superschnell.“

Belljangler: „Was hast Du sonst noch gemacht?“

Winfried Sobottka: „Anstelle von Input habe ich Inkey$ und poke verwendet. Das war in mehrfacher Hinsicht flexibler, in streng numerischen Feldern konnte so z.B. ausgeschlossen werden, dass etwas anderes als eine Ziffer und ggfs. ein Komma eingegeben wurde, was die Sicherheit der Anwendung erhöhte; es konnte jedes denkbare Format schon bei der Eingabe selbst erzwungen werden, was Eingabefehler in der komfortabelsten Weise reduzierte.“

Belljangler: „Was war Deine Leitlinie beim Programmieren?“

Winfried Sobottka: „Die Programme so zu schreiben, wie ich sie gern hätte, wenn ich jeden Tag mit ihnen arbeiten würde, zudem so, dass jeder überhaupt für das jeweilige Sachgebiet geeignete Mensch sie ebenfalls als komfortabel, sicher und einfach empfinden würde. Mit meiner Textverarbeitung habe ich damals so normal gearbeitet wie heute mit Word & Co, sie machte alles wirklich gut, worauf es mir wirklich ankam.“

Belljangler: „Du hast eine revolutionäre Idee?“

Winfried Sobottka: „Ja, die habe ich.“

Belljangler: „Erfolgsstory vom Kaliber Microsoft und Google möglich?“

Winfried Sobottka: „Wenn man beide zusammen nimmt…“

Belljangler: „Du bist in der Lage, jedem vernünftigen Menschen klarzumachen, dass das, was Du im Auge hast, von Unternehmen wie Deutsche Bank, Daimler usw. garantiert über kurz oder lang in beträchtlichen Größenordnungen geordert würde?“

Winfried Sobottka: „Wenn ich einem Hacker erzählte, was ich mir vorstelle und welchen ungeheuren Nutzen Anwender daraus ziehen könnten, dann wüsste er, dass das die Zukunft ist.“

Belljangler:“Wer würde Dich alles umlegen wollen, wenn Du das hin bekämest?“

Winfried Sobottka: „Ein weltweites Aktienkapital von mindestens 100 mal Microsoft würde angegriffen. Aber ich kann es nicht allein hin bekommen.“

Belljangler: „Du verrätst die Idee zwar einerseits ungern, andererseits aber fühlst Du Dich verpflichtet, zumindest einen wichtigen Teilaspekt darzulegen…“

Winfried Sobottka: „Es ist besser, wenn andere es machen, als wenn es gar nicht gemacht wird, und zudem ist es nur ein Teil meiner Gesamtidee: PCs mit zwei oder drei verschiedenen internen Computern, die für verschiedene Leistungsniveaus, damit aber auch für verschieden hohen Energieverbrauch stehen. Überall stehen Computer herum, die auf eine Leistung ausgelegt sind, die von den meisten Usern so gut wie nie ausgeschöpft wird. Weltweit eine ungeheure Stromverschwendung. Würde man als unterste Basis einen guten 16-Bit-Prozessor, eine einfache Grafikkarte und einen Arbeitsspeicher von 640 KB einsetzen, dann würde man viele Aufgaben bei großer Energieersparnis lösen können. In vielen Fällen würde es dann reichen, ein stärkeres System, z.B. für Internetanwendungen, alternativ einzubauen. Nur, wenn jemand einfache Arbeiten, normale Internetanwendungen und zusätzlich auch Extremanwendungen nutzen wollte, wären drei Systeme in Betracht zu ziehen.“

Belljangler: „Das einfache Subsystem hätte keine Festplatte?“

Winfried Sobottka: „Es müsste etwas in der Art eines USB-Sticks her. Dann wäre es im Stromverbrauch noch sparsamer als die damaligen 286DX/386DX/486DX-Computer.“

Belljangler: „Du hast ein Konzept?“

Winfried Sobottka: „Ja.“

Belljangler: „Was würdest Du einbringen?“

Winfried Sobottka: „Einen ausgekochten Anwendungsprogrammierer auf Basis MS-DOS, tatsächlich sehr gute Generatoren und Tools für sehr gute Anwendungsprogramme auf dieser Basis, einen Diplomkaufmann, der rechnen kann, einen Marketingexperten und einen Verkäufer.“

Belljangler: „Was müssten andere mitbringen?“

Winfried Sobottka: „E-Technik und Maschinenprogrammierung wären sicherlich unverzichtbar, alles weitere würde man dann gemeinsam sehen.“

Belljangler: „Du wirst so etwas wie eine Ausschreibung machen?“

Winfried Sobottka: „Werde ich. Es ginge nur mit Spitzenleuten, zudem müssten sich alle im Team gut riechen können; es müsste ein anarchistisches Team sein, also alle auf gleicher Augenhöhe und alle mit gesundem Gemeinschaftsgeist ausgestattet. Das wäre eine unabdingbare Voraussetzung für durchschlagenden Erfolg.“

Belljangler: „Aber Du wirst das Erlernen von HTML, MySQL & Co. jedenfalls fortsetzen?“

Winfried Sobottka: „Jedenfalls solange, wie es die Gruppe nicht gibt, dann müsste und würde ich mich nach deren Ansprüchen richten.“

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

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Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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