Winfried Sobottka an Anonymous Berlin und überall am frühen Morgen des 14. August 2011 /zK Thomas Kutschaty, Ida Haltaufderheide, CCC Berlin,SPD Wetter Ruhr, CDU Wetter Ruhr, CVJM Idar-Oberstein


 

 

 

 

 

 

 

 

Die LINKS unten wurden von mir selbst abgeschossen, siehe:

https://belljangler.wordpress.com/2011/08/15/email-von-anonymous-auf-die-volkszeitung-de-abgeschossen/

 

 

 

Liebe Leute!

Es freut mich, dass Ihr mir die OCR-Geschichte abnehmt, und es freut mich auch, dass ich dieses Mal eine Email bekommen habe, die schon vom sprachlichen Stil und den Inhalten her klar werden lässt, dass sie wirklich von Anonymous stammen muss:

http://die-volkszeitung.de/webdesign/eta4/urteil-philipp-jaworowski/presse/email-anonymous-berlin.html

Das ist tatsächlich wichtig, denn schließlich strunze ich ja überall damit, dass Ihr mein Kämpfen unterstützt, und natürlich beeindruckt das – so, oder so – alle. Und das ist tatsächlich wichtig, weil andere ebenfalls auf Effizienz zielende Widerstandskämpfer sich vorzugsweise eben auch mit effizient kämpfenden Leuten zusammen tun. Und ohne Euch wäre ich eben lange nicht so effizient.

Außerdem hilft mir die nun erteilte Unterstützung doppelt: Sie gibt mir nicht nur moralische Unterstützung, sondern nimmt mir auch erhebliche Arbeit ab, weil ich mich erst einmal hinein wühlen müsste, während ich doch auch so sehr viel zu tun habe. Für die Dokumentenpräsentation muss ich Grundgerüste für jede Art benötigter Webseiten erstellen und in vorzeigbarer Weise mit Inhalten füllen, wozu auch Kleinigkeiten gehören, wie z.B.:

http://die-volkszeitung.de/webdesign/eta4/urteil-philipp-jaworowski/0-00-OVERVIEW.HTM

Aber auch Kleinigkeiten fressen Zeit.

Page-Composers/-Makers will ich aus verschiedenen Gründen nicht nutzen, wobei diese Gründe triftig sind. Außerdem müssen noch viele Texte geschrieben werden, und natürlich nicht nur irgendwie.

Und dann sind da auch noch so einige andere Sachen. Barbara braucht Hilfe, Wolfgang bombadiert mich mit hochwertigem Material, auf Claus muss ich permanent einwirken, damit er begreift, wie wichtig es ist, dass er mir bestimmtes Material zur Verfügung stellt usw. usf. Allein an den paar Leuten, die ich jetzt genannt habe, hängen ein paar Tausend, die diese Leute kennen, und diese Leute haben zudem alle sehr Außergewöhnliches zu bieten, was ihre Fähigkeiten und in ihrem Besitz befindliches Material angeht.

Ich will die ultimative Offensive nicht starten, wenn die nötigsten Dinge nicht gut vorbereitet sind, und es sind viele, sehr viele Dinge zu erledigen, während ich zudem noch mit dem Strahlenterror zu tun habe.

Dass das Urteil mir nun von Euch in Text übersetzt wird, finde ich super, das Korrekturlesen wegen falsch umgesetzter Zeichen kann ich aber gern übernehmen, dabei hätte ich auch Hilfe. Und natürlich wäre es mir lieb, wenn Ihr mir neben den genannten Links auch eine Kurzbeschreibung zum Selbermachen für Doofe wie mich zukommen lassen würdet. Schließlich sind ganze Berge von anderen Dokumenten in Sicht, die ich z.T. schon habe….🙂 Und wenn man den Ablauf kennt, dann kann das doch sicherlich jeder, der lesen und schreiben kann.

Damit ist mein Wunschzettel – wünschen darf ich mir ja, was ich mir wünschen will – aber noch nicht am Ende.🙂

Ich brauche valide Infos darüber, welche Hoster für Massendownloads erstens gut funzen, sich zweitens politisch bewährt haben. Dass es solche nicht in D gibt, weiß ich natürlich.

Weiterhin wäre es klasse, wenn ich ein Programm zur serienmäßigen und möglichst guten Skalierung von jpgs hätte. Umsetzung vorgegebener width würde reichen. Sehr brauchbar wäre auch ein Programm, das mir alle Dateinamen in einem Verzeichnis komplett auf Großbuchstaben oder Kleinbuchstaben umbenennen könnte, inklusive Extention. Ja, das wäre es schon, mehr fällt mir nicht ein. Halt, stopp: Ein kleines Programm, das mir das jederzeitige beliebige Eindringen in die Netzwerke von BKA, BND, LKAs usw. ermöglichte, wäre natürlich auch nicht schlecht. So etwas werdet Ihr doch bestimmt haben?

Die Statistik der die-volkszeitung hat ein wenig zugelegt:

http://die-volkszeitung.de/webdesign/eta4/urteil-philipp-jaworowski/presse/per-13-august-2011-16-57-last-record.html

aber das soll noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Ich halte 5000 Tagesbesucher binnen zweier Monate für machbar, auch mehr. Es liegt an mir und allen, die mitmachen.

Alles neu macht der September, und schon im Mai ist alles vorbei. (Anarchistenregel aus dem Ruhrgebiet)

Liebe Grüße

Euer

Winfried

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

https://belljangler.wordpress.com/2011/02/08/dem-wahren-satanismus-auf-der-spur-karen-haltaufderheide-doris-kipsiekerannika-joeres-die-grunen-wetter-die-grunen-berlin-die-grunen-hamburg-die-grunen-koblenz-renate-kunast-die-linke-witten/

http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1862051_0_9223_-bitterboeser-leserbrief-ex-richter-geht-mit-seiner-zunft-ins-gericht-und-die-schweigt.html

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2010/03/sie-gehoren-in-den-knast-stefan-lingens.html

http://www.skifas.de/Material/Bossi.html

http://polizeistaat.wordpress.com/2010/07/26/polizeikriminalitat-berlin-ehrhart-korting-dieter-glietsch-polizei-berlin-gdp-berlin-spd-berlin-die-linke-berlin-cdu-berlin-fdp-berlin-die-grunen-berlin-npd-berlin/

https://belljangler.wordpress.com/2011/06/23/winfried-sobottka-die-hacker-und-an-hannelore-kraft-python-hello-world-php-staatsschutz-polizei-dortmund/

Das Urteil ist rechtskräftig

seit 29. Juni 2007

Hagen, 09. Okt. 2007

Hesterberg, Justizamtsinspektorin

als Urkundsbeamtin der

Geschäftsstelle des Landgerichts

51 Kls 400 Js 563/06 (31/06)

LANDGERICHT HAGEN

IM NAMEN DES VOLKES

URTEIL

in der Strafsache

gegen Philip Jaworowski,

geboren am 24. Oktober 1986 in Witten,

Wohnhaft Amselweg 17, 58300 Wetter,

zur Zeit in dieser Sache in Untersuchungshaft in der

Justizvollzugsanstalt Wuppertal

wegen Mordes u.a.

hat die 1. große Jugendkammer des Landgerichts Hagen in der Hauptverhandlung

vom 22.02.2007 bis zum 21.06.2007, an der teilgenommen haben:

Vors. Richter am Landgericht Dr. Schreiber

als Vorsitzender,

Richter am Landgericht Teich,

Richter am Landgericht Dr. Voigt

als beisitzende Richter,

Sekretärin Margarete Dodt, Hagen,

Verwaltungsangestellter Kristof Schumann, Hagen,

als Schöffen,

Staatsanwalt Knierim,

als Beamter der Staatsanwaltschaft,

Rechtsanwalt Dr. Neuhaus, Dortmund,

Rechtsanwalt Esders, Dortmund,

als Verteidiger

Rechtsanwältin Tahden-Farhat, Gevelsberg,

Rechtsanwalt Pohlmann, Iserlohn,

als Nebenklagevertreter,

Justizbeschäftigter Labitzki am 30.03.,02.04.,17.04., 24.04.,11.05.,16.05.,19.06.2007

Justizbeschäftigte Koch am 15.03., 09.05., 23.05., 31.05.2007

Justizsekretärin Bellmann am 14.03.. 29.03., 29.05.2007,

Justizhauptsekretärin Stremmler am 04.04., 07.05.2007,

Justizhauptsekretär Ehlting am 22.02., 03.04., 25.04., 15.05., 21.06.2007

als Urkundsbeamte der Geschäftsstelle

am 21.06.2007

für

Recht erkannt:

Der Angeklagte wird wegen gefährlicher Körperverletzung

und wegen Mordes zu 10 Jahren Jugendstrafe verurteilt.

Er trägt die notwendigen Auslagen der Nebenkläger. Im übrigen

wird von der Auferlegung von Kosten und Auslagen abgesehen.

§§ 211, 223, 224 Abs. 1 Nr. 2, 53 StGB, 1, 2, 17, 18, 105 JGG.

Gründe:

I.

Zur Person und zum Werdegang des Angeklagten

Der Angeklagte wurde am 24. Oktober 1986 als Sohn eines Elektroinstallateurs und

einer Rechtsanwaltsfachangestellten in Witten geboren und wohnte bis zu seiner

Festnahme in der elterlichen Wohnung im Amselweg·17 in Wetter, wo er über ein

eigenes Zimmer verfügte.

Der Vater war vollzeitberufstätig und die Mutter halbtags beschäftigt. Der Angeklagte

wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Familie

waren geregelt. Da der Vater des Angeklagten häufig für längere Zeiträume berufsbedingt ortsabwesend war, übernahm die Mutter des Angeklagten dessen Erziehung. Erst in späterer Zeit, während der Pubertät, entwickelte der Angeklagte aufgrund gemeinsamer Interessen auch ein engeres Verhältnis zu seinem Vater. Der Angeklagte entwickelte zudem ein enges Verhältnis zu seiner Großmutter mütterlicherseits die ihn während der berufsbedingten Abwesenheit der Mutter häufig versorgte.

Die frühe Kindheit des Angeklagten verlief regelgerecht und ohne Auffälligkeiten. Der

Angeklagte war Mitglied in mehreren Sportvereinen und besuchte bis zu seiner Einschulung im Jahr 1993 den AWO-Kindergarten in Wetter-Wengern. 1993 wurde der Angeklagte in die Grundschule in Wetter-Wengern eingeschult. In der Grundschule erbrachte der Angeklagte durchweg gute schulische Leistungen und erhielt nach der 4. Klasse die Oberschulempfehlung. Auf der Grundschule erhielt der Angeklagte den aus seinem Nachnamen abgeleiteten Spitznamen „Schnulli“, der später in seinem

Bekanntenkreis durchweg für den Angeklagten verwendet wurde. Zu dieser Zeit wurde er auch aktives Mitglied bei einer kirchlichen Pfadfindergruppe, in der er vor deiner Festnahme die Funktion eines Gruppenleiters innehatte.

Ab dem Jahr 1997 besuchte der Angeklagte das Geschwister-Scholl-Gymnasium in

Wetter. Auch in der Unterstufe des Gymnasiums waren die schulischen Leistungen

des Angeklagten gut. Der Angeklagte, der wegen eines Augenleidens eine starke

Brille tragen muss und von kleiner, untersetzter Statur ist, wurde wegen seines äuße-

ren Erscheinungsbildes in der Schule häufig gehänselt, ohne dass er dies als beson-

dere Belastung empfunden hätte. Insgesamt war der Angeklagte, obwohl er in der

gymnasialen Unterstufe seine sportlichen Aktivitäten weitgehend aufgab aufgrund

seiner außerschulischen Aktivitäten aber auch in der Schule gut sozial integriert und

hatte einen großen Bekanntenkreis.

In der Mittelstufe des Gymnasiums fiel der Angeklagte durch häufiges Stören des

Unterrichts auf und gelangte so in die Position eines „Klassenclowns“.

Etwa im Mai 2002 war der Angeklagte mit einigen anderen Mitschülern bei seiner

Klassenkameradin V. B. zu Besuch, um gemeinsam etwas für die Schule zu

erledigen. Bei dieser Gelegenheit fand der Angeklagte auf dem Computer der V. B.

ein elektronisches Tagebuch. Gemeinsam mit einem weiteren Mitschüler

kopierte der Angeklagte, der über außergewöhnliche Fähigkeiten im Umgang mit

Computern verfügt, die Tagebuchdatei auf eine Diskette und veröffentlichte dieses

Tagebuch, das unter anderem persönliche Eindrücke und Einschätzungen der V. B.

über Mitschüler und Bekannte enthielt, im Internet. Dies hatte für V. B. erhebliche

Konsequenzen im Umgang mit den im Tagebuch genannten Personen, die sich zum Teil von ihr abwandten. Die Eltern der V. B. konnten erst in einem gemeinsamen Gespräch der Beteiligten, an dem auch der Angeklagte und dessen Eltern teilnahmen, davon abgebracht werden, gegen den Angeklagten Strafanzeige zu erstatten.

In dieser Zeit, etwa in der 8. oder 9. Klasse, absolvierte der Angeklagte ein Schul-

praktikum bei der Computerfirma „Wettermacher“. Da der Angeklagte, wie bereits

ausgeführt, außerordentliche Fähigkeiten und Geschick im Umgang mit Computern

besitzt, führte dieses Praktikum zu einer langanhaltenden Beschäftigung bei der Firma Wettermacher.

In der Oberstufe des Gymnasiums, die der Angeklagte von Sommer 2003 bis Sommer 2006 besuchte, nahmen die auffallenden und störenden Verhaltensweisen des

Angeklagten im Unterricht zu und seine schulischen Leistungen ab. Der Angeklagte

begann, den Unterricht zu schwänzen. Mit Beginn der 12. Klasse nahmen die Fehl-

zeiten erheblich zu. Er verlor das Interesse an der Schule und arbeitete lediglich

noch in den wenigen Fächern mit, die ihm persönlich Spaß machten. Er zeigte auch

zunehmend respektloses und störendes Verhalten im Unterricht. So aß er häufig im

Unterricht, unterhielt sich laut, redete dazwischen oder kam zu spät. Es kam zu Konflikten mit Lehrern, aber auch mit seiner Mutter, von der sich der Angeklagte in schulischer und beruflicher Hinsicht unter Druck gesetzt fühlte. Die Mutter des Angeklagten nahm an den nachlassenden schulischen Leistungen und an der ihrer Meinung nach ungenügenden Lebensplanung Anstoß und kritisierte auch das außerschulische Verhalten des Angeklagten, der sehr unordentlich war und aufgrund einer extremen Vorliebe für Fastfood stark an Gewicht zunahm.

Im Februar 2006 erlitt der Vater des Angeklagten einen schweren Schlaganfall, der

dazu führte, dass der Vater seine Berufstätigkeit aufgeben musste und lediglich eine

Erwerbsunfähigkeitsrente erhielt. Die wirtschaftliche Situation der Familie verschlechterte sich. Die Mutter des Angeklagten war gezwungen, neben ihrer Halbtagstätigkeit

einer Rechtsanwaltskanzlei in Witten eine weitere Teilzeitbeschäftigung bei einer

Rechtsanwaltskanzlei in Dortmund einzugehen.

Die gesundheitliche Situation des Vaters des Angeklagten verschärfte sich im Mai 2006 erneut, als der Vater einen Darmverschluss erlitt, der eine Operation und einen

längeren Klinikaufenthalt erforderlich machte.

Die schulischen Leistungen des Angeklagten nahmen weiter ab und die Fehlzeiten in der Schule zu. Das Abitur war in Frage gestellt. Schließlich bestand er das Abitur mit

einer Durchschnittsnote von 3.7, wobei Nachprüfungen in den Fächern Mathematik,

Physik und Deutsch erforderlich wurden.

Trotz seines großen Bekanntenkreises hatte der Angeklagte außerhalb der Familie

niemanden, mit dem er sich über ernstere Themen und seine Probleme austauschen

konnte. Die allermeisten Bekanntschaften des Angeklagten waren oberflächlicher

Natur. In seinem Bekanntenkreis war der Angeklagte allgemein als jemand bekannt,

Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

4 Responses to Winfried Sobottka an Anonymous Berlin und überall am frühen Morgen des 14. August 2011 /zK Thomas Kutschaty, Ida Haltaufderheide, CCC Berlin,SPD Wetter Ruhr, CDU Wetter Ruhr, CVJM Idar-Oberstein

  1. Hallo Winfried Sobottka,

    zum Mordfall Nadine Ostrowski:

    Was war das Motiv dafür, dieses Mädchen zu ermorden?

    Zunächst zur Frage, ob Ph. Jaworowski der Mörder gewesen sein könnte. Zu Ihren Einwänden dagegen erlaube ich mir wie folgt zu entgegnen.

    1.

    Sie schreiben, es wäre ausgeschlossen, dass sich der schüchterne Philipp getraut haben sollte, bei einer ihm fremden Familie nach Mitternacht zu klingeln.

    Das ist nicht überzeugend. Philipp kann sehr wohl, gerade weil er sich bis dato nicht viel zugetraut hatte, wenn es um Mädchen ging, in einer „So, jetzt-fass-ich-mir-ein-Herz“- Stimmung dort um Mitternacht bei Ostrowskis geklingelt haben.

    2.

    Sie schreiben, Philipp hätte nichts von Nadine gewollt. Na, ja, immerhin hat er ihr unter Pseudonym E-Mails geschrieben. Er kann sich dabei in sie verliebt haben. Sie meinen, er hätte das bestritten? Mag sein, vielleicht wollte er ja kein Tatmotiv liefern. Wenn er zugegeben hätte, sofern dies tatsächlich der Fall gewesen wäre, in Nadine verliebt gewesen zu sein, hätte man ihm unterstellen können, aus Eifersucht, aus zurückgewiesener Zuneigung getötet zu haben.

    Soweit könnte der von ihm geschilderte Tathergang doch zutreffend sein.

    3.

    Jetzt (ich folge der Rekonstruktion des Gerichts in der Urteilsbegründung) wird es unrealistisch: Philipp soll, behauptet etwa das Gericht in seinem Urteil, auf Nadine eingeschlagen haben mit einer schweren Taschenlampe. Nun, dann hätte sich Nadine, die ja bereits sehr wütend gewesen sein soll, weil Philipp ihr offenbart haben soll, dass er ihr unter Mädchenname per Mail intime Informationen entlockt haben soll, gewehrt. In dieser Wut, jetzt auch noch, so das Gericht, mit Schlägen traktiert, hätte sich Nadine wohl bereits heftig gewehrt, es wäre wohl zum Kampf zwischen ihr und Philipp gekommen, dieser Kampf hätte Spuren hinterlassen müssen, die aber nicht fest gestellt wurden.

    Weiter: nachdem sich Nadine trotz ihrer Wut dreimal von Philipp mit schwerer Taschenlampe ohne Gegenwehr hat schlagen lassen sollen, soll Philipp nach Auffassung des Gerichtes sie gedrosselt haben, auch wieder ohne Gegenwehr des Opfers. Da Nadine aber spätestens jetzt klar geworden wäre, dass es hier um Leben oder Tod geht, hätte sie sich natürlich gewehrt. Sie hätte mit aller Kraft versucht, die Drosselung zu verhindern, zu beenden. Außerdem soll sie vor dem Spiegel im Gästeklo gestanden haben, als Philipp sich ihr von hinten mit Kabel näherte, dies hätte ja wohl dazu geführt, das sie sich instinktiv blitzartig herumgedreht hätte, da sie im Spiegel gesehen hätte, dass Philipp sich ihr mit mörderischer Absicht von hinten nähert. Jedenfalls hätten hier erneut Spuren eines Kampfes zu finden sein müssen.

    Und dass Philipp, nachdem er Nadine mit Messerstichen endgültig getötet haben soll, mit der Abgebrühtheit eines Gewohnheitsmörders alle Spuren, einschließlich DNA-Spuren bis auf die ominösen Spuren auf dem Lichtschalter – mit Wasser! – verwischt haben soll, dies alles wirft jedenfalls eine ganze Menge von Fragen bezüglich der logischen Rekonstruktion des Tathergangs auf, die in dem Urteil des Gerichts nicht gestellt, geschweige denn beantwortet werden.

    4.

    Aber: Warum sollen die Mädchen, die Nadine an jenem Abend besucht hatten, diese ermordet haben? Waren diese wirklich zu einem derart bestialischen Mord in der Lage? Sie rufen immer „Satanisten“, aber dieser Begriff scheint mir gelegentlich mehr zu verdunkeln als zu erklären.

    Dieser Mord entsprang gewiss nicht sadistischen Motiven, wenn die „Satanisten“ so unkontrolliert vorgehen würden, hätten sie nicht die unglaubliche Macht in dieser Gesellschaft, die Sie ihnen unterstellen zu haben. Der Sadismus der Herrschenden entlädt sich in der Regel nicht in einem solchen bestialischen Vorgehen, er drückt sich subtiler aus, etwa in der Bestrahlung mit Mikrowellen.

    Nun könnte im Fall Ostrowski eine Ausnahme von der Regel statt gefunden haben, ein satanistischer Ritualmord etwa. Aber dann stellt sich eben die Frage, warum. Warum wurde Nadine Ostrowski im August 2006 auf diese bestialischste Art und Weise ermordet. Warum?

    Robert Walter, Marburg, anti-eugenik-blog.bloggieren.com

    • belljangler sagt:

      Hallo, Robert Walter.

      Sie schreiben:

      1.

      Sie schreiben, es wäre ausgeschlossen, dass sich der schüchterne Philipp getraut haben sollte, bei einer ihm fremden Familie nach Mitternacht zu klingeln.

      Das ist nicht überzeugend. Philipp kann sehr wohl, gerade weil er sich bis dato nicht viel zugetraut hatte, wenn es um Mädchen ging, in einer „So, jetzt-fass-ich-mir-ein-Herz“- Stimmung dort um Mitternacht bei Ostrowskis geklingelt haben.

      Die Logik ist bestechend: Je weniger einer sich ansonsten traut, desto mehr traut er sich irgendwann ganz unvermutet plötzlich…. Der größte Angsthase wird gerade deshalb, weil er der größte Angsthase ist, plötzlich zum größten Helden….

      Sie schreiben:

      2.

      Sie schreiben, Philipp hätte nichts von Nadine gewollt. Na, ja, immerhin hat er ihr unter Pseudonym E-Mails geschrieben. Er kann sich dabei in sie verliebt haben. Sie meinen, er hätte das bestritten? Mag sein, vielleicht wollte er ja kein Tatmotiv liefern. Wenn er zugegeben hätte, sofern dies tatsächlich der Fall gewesen wäre, in Nadine verliebt gewesen zu sein, hätte man ihm unterstellen können, aus Eifersucht, aus zurückgewiesener Zuneigung getötet zu haben.

      Soweit könnte der von ihm geschilderte Tathergang doch zutreffend sein.

      Er soll sich aufgrund von Chats, bei denen er sich als Mädchen ausgab, in Nadine verliebt haben?

      Sie schreiben:

      Weiter: nachdem sich Nadine trotz ihrer Wut dreimal von Philipp mit schwerer Taschenlampe ohne Gegenwehr hat schlagen lassen sollen, soll Philipp nach Auffassung des Gerichtes sie gedrosselt haben, auch wieder ohne Gegenwehr des Opfers. Da Nadine aber spätestens jetzt klar geworden wäre, dass es hier um Leben oder Tod geht, hätte sie sich natürlich gewehrt. Sie hätte mit aller Kraft versucht, die Drosselung zu verhindern, zu beenden. Außerdem soll sie vor dem Spiegel im Gästeklo gestanden haben, als Philipp sich ihr von hinten mit Kabel näherte, dies hätte ja wohl dazu geführt, das sie sich instinktiv blitzartig herumgedreht hätte, da sie im Spiegel gesehen hätte, dass Philipp sich ihr mit mörderischer Absicht von hinten nähert. Jedenfalls hätten hier erneut Spuren eines Kampfes zu finden sein müssen.

      Laut Feststellungen des Gerichtsmediziner hatte Nadine mindestens vier Schlagwunden an der selben Stelle. Sie müsste ihr Gesicht also geradezu hingehalten haben.

      Sie schreiben:

      Und dass Philipp, nachdem er Nadine mit Messerstichen endgültig getötet haben soll, mit der Abgebrühtheit eines Gewohnheitsmörders alle Spuren, einschließlich DNA-Spuren bis auf die ominösen Spuren auf dem Lichtschalter – mit Wasser! – verwischt haben soll, dies alles wirft jedenfalls eine ganze Menge von Fragen bezüglich der logischen Rekonstruktion des Tathergangs auf, die in dem Urteil des Gerichts nicht gestellt, geschweige denn beantwortet werden.

      Ja, da ist ein Wunder geschehen. Und ein Wunder ist es auch, dass Philipp, obwohl die Polizei über alle Medien verkündete, sie suche den Täter anhand der Internetkontakte Nadines, so blöd gewesen soll, die Tatwerkzeuge nicht einfach in den Harkortsee oder in die Ruhr zu werfen, sondern sie bis zur Abholung durch die Polizei hinter seinem Schrank zu verstecken.

      Sie schreiben:

      4.

      Aber: Warum sollen die Mädchen, die Nadine an jenem Abend besucht hatten, diese ermordet haben? Waren diese wirklich zu einem derart bestialischen Mord in der Lage? Sie rufen immer „Satanisten“, aber dieser Begriff scheint mir gelegentlich mehr zu verdunkeln als zu erklären.

      Schauen Sie, nach Lage der Dinge können nur die Mädchen Nadine umgebracht haben. Das wiederum hätten sie zumindest in der Form nicht gewagt, wenn sie hätten befürchten müssen, Polizei und Justiz würden sie als Verdächtige behandeln, was doch eigentlich angebracht gewesen wäre….

      Es dürfte sich um einen staatlichen Experimentalmord handeln, um das heimlich umzusetzen, wofür Schäuble 2007 ein Gesetz gefordert hatte: Staatliches „Präventivmorden“ nach Gutdünken von BKA & Co.

      Satanisten sind der Meinung, durch grausame und heimtückische Untaten Stärke zu beweisen und an Stärke zu gewinnen. Ich kann Ihnen jetzt nicht den ganzen Satanismus erklären – ich habe sehr vieles allein zu tun, was wichtiger ist.

  2. Vielleicht können Sie ja – nicht nur mir, sondern auch anderen an Satanismus und am Mordfall Nadine Ostrowski Interessierten – erklären, warum Philipp Jaworowski ein Geständnis abgelegt hat.

    Was hat er davon? Die einzige Chance für ihn wäre doch für seinen Freispruch zu kämpfen. Mit etwas Schlimmerem wie einer Verurteilung wegen Mord hätte man ihm kaum noch drohen können. Dass diese Verbrecher, die ihn wohl zu einem Geständnis erpresst/ genötigt haben, ihn sowieso jederzeit umbringen können, wenn es ihrem strategischen Kalkül entspricht, müsste ihm doch klar sein.

    Robert Walter, Marburg, anti-eugenik-blog.bloggieren.com

    • belljangler sagt:

      Sie schreiben:

      Vielleicht können Sie ja – nicht nur mir, sondern auch anderen an Satanismus und am Mordfall Nadine Ostrowski Interessierten – erklären, warum Philipp Jaworowski ein Geständnis abgelegt hat.

      Philipp Jaworowski hatte bis zum Tag vor dem Beginn der Hauptverhandlung, also über Monate, bestritten, mit der Tat irgendetwas zu tun gehabt zu haben. Einen Tag vor dem Beginn der Hauptverhandlung dann ein „Geständnis“, bei dem er das abspulte, was Oberstaatsanwalt Wolfgang Rahmer schon Monate zuvor als Tatablauf behauptet hatte – obwohl es so gar nicht gewesen sein kann. Warum gesteht jemand eine Tat, die er nicht begangen hat? Mir fallen drei mögliche Gründe ein: Aus Angst, etwa davor, ermordet zu werden, wie ein Jugendlicher kurz zuvor in der JVA Siegburg, oder um den wahren Täter zu schützen, oder weil er schlicht und einfach gern im Knast sein möchte. Ich nehme an, Philipp hatte Angst, die man ihm gemacht hatte.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: