Danke, Hannelore Kraft: Demnächst offene Morde des Staates statt heimlicher! /Ruhrbarone, wir-in-nrw, annika joeres, westfalenpost hagen


Das Urteil im Mordfall Nadine Ostrowski ist durch und durch ein Dokument verkrampfter Justizkriminalität in einem besonders schweren Fall. Mir wäre es allmählich lieber, es würde nur 20% bis 50% des nachweislichen Irrsinns enthalten, den es enthält.

In einer der vielen Geschichten über die Fälle des Sherlock Holmes erklärt dieser, dass das beste Versteck für eine einzelne Stecknadel keineswegs der insofern immer wieder zitierte Heuhaufen sei, sondern vielmehr ein Haufen von Stecknadeln. Das zeigt sich tatsächlich im Umgang mit dem Urteil, denn enthält es soviel Unsinn und Widersprüchliches, dass man Gefahr läuft, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.

Eine Chance, bei einmaligem Durchlesen des Urteils alle Unstimmigkeiten zu erkennen, dürfte nach meiner Einschätzung tatsächlich kein Mensch haben. Ich selbst kann im Grunde nur selektiv wahrnehmen: Bin ich auf einer bestimmten Spur, dann kann ich sie verfolgen. Was in dem Zusammenhang bedeutungslos ist, wird von mir dann aber nur oberflächlich betrachtet. So hatte ich schon mehrfach über die Stelle hinweg gelesen, an der geschrieben steht, Philipp habe nach dem Mord sein Auto auf dem Grundstück der Ostrowski gedreht. Kein einziges Mal dachte ich darüber nach, dass er dafür nicht einmal einen Grund gehabt haben kann: Das Haus der Ostrowski ist von einem Straßenring umgeben, egal, von welcher Seite man kommt, man kann fortfahren, ohne zu drehen.

Warum sollte ein Mörder also solche Fahrübungen dort machen, wo Polizei die Reifenspuren finden könnte? Ab ins Auto, Zündschlüssel rum, Handbremse raus und ab die Post im Vorwärtsgang scheint da doch die sinnvollere und vor allem die spontan naheliegende Alternative zu sein.

Es sei denn, dem Mörder geht es darum, möglichst gute Spuren zu hinterlassen…

Das Urteil ist ein Gräuel, es passt wirklich nichts richtig. Eines ist sicher: Wenn sie damit letztlich durchkommen sollten, dann brauchen sie auch nicht mehr heimlich zu morden, dann können sie es völlig offen tun. Beschwert sich ja sowieso keiner, außer Sobottka.

https://belljangler.wordpress.com/2011/08/24/khk-thomas-hauck-ein-mutmaslicher-madchenmorder-polizei-hagenpolizeiprasidentin-ursula-steinhauerregierungsdirektor-dr-dirk-gretepolizeicccanon-berlin-wienhamburg-munchen-frankfurt-gie/

Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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