Sherlock Holmes über den Mord an Nadine Ostrowski /Sarah Freialdenhoven, Polizei Hagen


Winfried Sobottka: „Good Evening, Mr. Holmes. Was spricht alles dafür, dass dem Philipp Jaworowski die Mordindizien unter geschoben wurden?“

Sherlock Holmes: „Good Evening, Mr. Sobottka. Zunächst einmal, dass er nicht der Täter sein kann. Er kann nicht in dem Haus gewesen und dort gemetzelt haben, ohne eine einzige Spur außer angeblich einer an einem Lichtschalter hinterlassen zu haben. Er kann Nadine nicht die Schlagwunden zugefügt haben, ohne dass sie gefesselt gewesen wäre, und das selbe gilt auch für die Drosselung. Wie er sie hätte fesseln sollen, ist dabei absolut rätselhaft. Weiterhin ist das bei ihm gefundene Kabel weder das Drosselkabel und noch das Kabel vom Ostrowski-Telefon – wie also sollen Blutspuren von Nadine an das bei Philipp gefundene Kabel gelangt sein, wenn nicht durch nachträgliche Manipulation?

Doch es spricht tatsächlich ein weiterer Aspekt dafür, dass ihm die Indizien untergeschoben wurden, nämlich der, dass die Polizei das Messer bei der ersten Durchsuchung nicht gefunden hat. Wenn man den Polizisten nicht absolute Unfähigkeit unterstellen will, dann kann das Messer bei der ersten Durchsuchung also noch gar nicht in Philipps Zimmer gewesen sein, dann muss es nachträglich dort unter einen Schrank gelegt worden sein. Philipp selbst war dazu aber jedenfalls nicht mehr in der Lage, denn er wurde im Zusammenhang mit der ersten Durchsuchung ja bereits verhaftet und in U-Haft genommen. Also muss jemand anders das Messer nach Philipps Verhaftung in Philipps Zimmer unter den Schrank gelegt haben, z.B. Sarah Freialdenhoven:

https://belljangler.wordpress.com/2011/09/17/winfried-sobottka-an-sarah-freyaldenhoven-polizei-hagen-ruhrbarone-annika-joeres-wir-in-nrw-polizei-wetter-polizei-wuppertal-polizei-herdecke/

An der Stelle sind es nicht mehr allzu viele, die infrage kommen, und für Sarah Freialdenhoven sprechen mehrere Gründe, u.a. auch der, dass sie nicht in Wetter wohnt und Philipp sich vermutlich kaum vorstellen können wird, dass sie über ein gewisses Geflecht indirekt mit den Mördern der Nadine habe kooperieren können. An sie wird kaum jemand denken, weil sie kaum noch persönlich mit Philipp Kontakt hatte und nicht in Wetter wohnt.

Nur, wer es weiß, wie ein gewisses Bündnis organisiert ist, kann sich vorstellen, dass ein weiblicher Youngster, der nichts mit Wetter zu tun hat, plötzlich herangezogen wird für einen „Job“, bei dem es um eine Sache geht, die in Wetter läuft.

Wer von diesen Dingen nichts weiß, der sagt sich: „Wie soll die denn mit den Mörderinnen der Nadine zu tun gehabt haben? Völlig unmöglich, sie kannte sie ja nicht einmal! Und wieso sollte sie bereit gewesen sein, ein solches Verbrechen für die Mädchen aus Wetter zu begehen?“ Gerade das macht den Satanistenbund so gefährlich, dass er Leute in seine Aktivitäten einbeziehen kann, die selbst absolut nichts mit Geschehnissen und Leuten vor Ort zu tun haben, so dass diese Leute sich vor üblichen Ermittlungsansätzen nicht zu fürchten brauchen – es gibt keine üblichen Beziehungen, die in ihre Richtung weisen könnten.“

Winfried Sobottka: „Gerade dieser Umstand spricht nun aber dafür, dass Sarah Freialdenhoven dem Philipp die Indizien untergejubelt hat, weil sie erstens die Möglichkeit hatte, Philipp jederzeit zu sehen, wenn sie es wollte, weil sie zweitens an einem anderen Orte wohnte und nicht in Kreise in Wetter eingebunden war?“

Sherlock Holmes: „Ganz genau. Philipp wird sich bestimmt die Frage gestellt haben, wer ihm die getürkten Indizien untergejubelt habe. Und im Falle von Sarah wird er sich selbst gesagt haben: „Sie hatte mit Wetter doch gar nichts zu tun, sie kann es also nicht gewesen sein.““

Winfried Sobottka: „Warum hat sie – wenn sie es gewesen sein sollte – das Messer nicht zugleich mit dem Telefon und dem Kabel in Philipps Zimmer versteckt?“

Sherlock Holmes: „Es muss irgendetwas dazwischen gekommen sein. Vielleicht hatte es mit Nervenflattern zu tun, vielleicht hat sie Philipp auch nur für einen Nachmittag besucht, so dass die Gelegenheiten sehr knapp waren. Man darf nicht vergessen, dass sie in einer sehr schwierigen Lage gewesen wäre, wenn Philipp sie dabei erwischt hätte, wie sie das Telefon oder das Messer in seinem Zimmer versteckte. Es ist nicht anzunehmen, dass sie es ohne Nervenflattern habe tun können.

Zudem ist es auch möglich, dass die Polizei das Messer an einem anderen Ort finden sollte bzw. wollte, um einmal mehr ihre großartige Spürgabe unter Beweis zu stellen. Sie haben ja darauf hingewiesen, dass die Polizei damals schon erklärt hatte, sie gehe nun davon aus, das Messer in einem bestimmten Waldstück zu finden. Daraufhin hatten Sie zornig ins Internet geschrieben, die Polizei stecke mit den Mördern unter einer Decke, sie könne das Messer finden, wo sie es finden wolle, und beabsichtige nun offenbar, diesen Umstand zu nutzen, um sich als eine besonders clevere Polizei darzustellen.

Vielleicht hatten Sie damit ja nicht Unrecht, und vielleicht hat Ihre damalige Reaktion ja dann dazu geführt, dass man Abstand davon nahm, das Messer in dem Waldstück zu „finden“, das man als wahrscheinlichen Fundort benannt hatte.“

Winfried Sobottka: „Gab es eine Verbindung zwischen den satanischen Mördern und der Polizei?“

Sherlock Holmes: „Unbedingt. Weshalb sonst hatte man es versäumt, den Todeszeitpunkt festzustellen, weshalb sonst hat man den Lichtschalter ausgebaut, weshalb sonst hat man sich keine Gedanken darüber gemacht, dass Spuren von Philipp nur am Lichtschalter, sonst aber nirgends zu finden waren, weshalb hat man die Mädchen von Anfang an nur als Zeuginnen, nicht aber als Verdächtige behandelt?

Aber auch die zweite Durchsuchung des Zimmers, bei der dann das Messer gefunden wurde, macht die Polizei verdächtig: Arbeiten diese Polizisten so schlampig, dass sie ein und das selbe Zimmer mehrmals durchsuchen müssen, um ein Brotmesser zu finden? Wohl kaum. Wieso aber hatten sie dann die Hoffnung, mittels einer zweiten Durchsuchung noch etwas finden zu können???

Die Polizei steckt mit drin, dessen müssen die Mörderinnen sich auch sicher gewesen sein, sonst hätten sie den Mord nicht gewagt.“

Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

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