Das Zeitfenster des Philipp Jaworowski für den Mord / Polizei Hagen, Annika Joeres, Nadine Kampmann, Wetter Ruhr


Es geht um das hier:

https://belljangler.wordpress.com/2011/09/28/polizei-hagen-und-ihr-schwerverbrechen-steffen-hebestreitbirgit-jennen-annika-joeres-claas-moller-dirk-rheker-anja-tiedge-merten-worthmann/

Anhand des Urteils und Google-Map habe ich rekonstruiert, dass Philipp Jaworowski zwischen zwei-Smalltalk-Handy-Aktionen maximal 31 Minuten gehabt haben kann, um das Haus der Familie Ostrowski zu erreichen, dort anzuschellen, kurz mit Nadine zu reden, sie zu morden, aufzuräumen, Wasser zu vergießen und dort zu verschwinden:

http://die-volkszeitung.de/0-0-0-0-0-0-nadine-ostrowski-philipp-jaworowski/zeitfernster/000-ZEITFENSTER-PHILIPP.HTM

Das ist eine ausgesprochen kurze Zeit für einen spurlos verübten Metzelmord (abgesehen von DNA-Spuren an einem Lichtschalter, sonst gab es ja keine Spuren), für den man sich die Mordwerkzeuge sogar noch aus dem fremden Hause besorgen muss, in dem man den Mord vollzieht.

Aber das ist nicht das einzige Bemerkenswerte: In diesen 31 Minuten müsste Philipp in sechs Punkten seine sonstigen Verhaltensweisen völlig über den Haufen geworfen haben:

  1. Ein ihm im Grunde fremdes Mädchen aufzusuchen, das ihm auch noch zu jung war und von dem er gar nichts wollte (zu dem Zeitpunkt wollte er etwas von einer Sarah Freialdenhoven und ersatzweise offenbar auch von einer Nadine Kampmann, die tatsächlich beide in seiner Altersklasse waren).
  2. Mitten in der Nacht bei ihm wildfremden Leuten anzuschellen, ohne einen wirklich triftigen Grund zu haben.
  3. Einem seiner Chatkontakte zu offenbaren, dass er sich hinter einem weiblichen Pseudonym verberge und unter diesem stets mit ihm gechattet habe.
  4. Exzessive Gewalt anzuwenden (wuchtige Schläge mit einer Stahltaschenlampe auf die Stirn), und dann noch, obwohl sie zu nichts Sinnvollem führen konnte.
  5. Noch exzessivere Gewalt anzuwenden (Drosseln mit einem Kabel bis zum Bruch des Kehlholmes).
  6. Metzelstechen in Gesicht und Hals eines Mädchens.

Ich finde das bemerkenswert, und noch bemerkenswerter finde ich es, dass er nach alldem ganz locker belanglose SMS mit Nadine Kampmann ausgetauscht habe.

Wohlgemerkt: Es geht hier um einen jungen Mann, der niemals als gewalttätig in Erscheinung getreten war, dem Leute, die ihn gut kannten, einen Mord absolut nicht zugetraut hatten:

http://die-volkszeitung.de/0-0-0-0-0-0-nadine-ostrowski-philipp-jaworowski/ueber-philipp/000-ANDERE-UEBER-PHILIPP.HTM

Nebenbei bemerkt: Nadine Kampmann ist Clubkameradin von Julia und Celia Recke. Allmählich sehe ich die Hexen von Eastwick vor mir: Während fünf junge Hexen mordeten, waren zwei junge Frauen eng an Philipp dran, obwohl sie von ihm im Grunde nichts wollten: Sarah Freialdenhoven, die ihm nach meiner Überzeugung die Mordindizien untergeschoben haben dürfte:

https://belljangler.wordpress.com/2011/09/17/winfried-sobottka-an-sarah-freyaldenhoven-polizei-hagen-ruhrbarone-annika-joeres-wir-in-nrw-polizei-wetter-polizei-wuppertal-polizei-herdecke/

http://die-volkszeitung.de/0-0-0-0-0-0-nadine-ostrowski-philipp-jaworowski/sarah-freialdenhoven/00-KOMMENTAR-U-EMAILS.HTM

und Nadine Kampmann, die sich mit ihm mehrfach in der Nacht austauschte, in der man ihm einen Mord unterschieben wollte, somit informiert war, ob er allein war, oder nicht (letzteres hätte ja bedeutet, dass er ein Alibi gehabt hätte).

Über belljangler
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, geb. 16.07.1958 in Waltrop, Kreis Recklinghausen, wohnhaft: Karl-Haarmann-Str. 75 in 44536 Lünen, Tel. 0231 986 27 20

6 Responses to Das Zeitfenster des Philipp Jaworowski für den Mord / Polizei Hagen, Annika Joeres, Nadine Kampmann, Wetter Ruhr

  1. Kindergärtner sagt:

    Warum hat Phillip unter dem Pseudonym summerbabe mit nadine gechattet und sie ausgefragt haben, ob sie alleine ist?

    • belljangler sagt:

      Hat er sie ausgefragt? Tatsache ist, dass Philipp hunderte von Chatkontakten vergleichbarer Art hatte, ohne dass er jemals die Ambition hatte, eines der Mädchen persönlich kennen zu lernen. Tatsache ist, dass Philipp sich zu dem Zeitpunkt für Sarah Freialdenhoven und Nadine Kampmann ernsthaft interessierte – beide in seinem Alter.

      Daniel Eggert, man fand bei Philipp ein Kabel, das für das Kabel vom Ostrowski-Telefon gehalten wurde, von dem nach kriminaltechnischen Untersuchungen aber fest steht, dass es nicht jenes Kabel ist.

      Gedrosselt wurde aber offensichtlich mit dem Kabel vom Ostrowski-Telefon – schließlich fand man davon auch ein Reststück unter der Leiche.

      Wie also konnte an das bei Philipp gefundene Kabel, das beim Mord gar keine Rolle gespielt haben kann, Blut vom Opfer gekommen sein?

      Wie, wenn nicht durch nachträgliche Manipulation?

      Und: Hältst Du es für möglich, dass man einem gesunden 15-jährigen Mädchen, wenn es nicht gefesselt ist, dreimal nacheinander mit Wucht auf die selbe relativ kleine Stelle am Kopf schlagen kann, ohne dass es sich wehrt, wegduckt, bewegt?

      Daniel, hältst Du es für möglich, dass ein gesundes 15-jähriges Mädchen, wenn es nicht gefesselt ist, sich nicht zu wehren versucht, wenn es von hinten gedrosselt wird? Dass es nicht versucht, die Schlinge mit den Fingern zu weiten, sie zu entfernen?

      Wenn Du es möchtest, dass ich zukünftig noch Kommentare von Dir veröffentliche, dann wirst Du Antworten geben.

  2. gast sagt:

    1) Woher besteht das Wissen, das P. an den 2 Frauen (Sarah und Nadine) interessiert gewesen sein soll ? P. hatte das nie irgendwo angegeben und aus den Akten geht das nicht hervor.

    2) Das kontaminierte Kabel kann er bei der Tat bei sich geführt haben ( Jacken / Hosentasche ) und kann beim Mord mit Blut bespritzt worden sein oder auch noch als er zuhause war und es aus der Tasche genommen hat.

    3) Auch ein gesundes Mädchen kann nach einem ersten Schlag in eine Art Schock / Starrsituation verfallen, sodas sie keine Abwehrreaktionen aufweist. Da keiner weis wie fest der erste Schlag gewesen ist und welche körperliche Schäden er hinterlassen hat, besteht also ganz gut die Möglichkeit das er mehrmals zuschlagen konnte.

    • belljangler sagt:

      Sie schreiben:


      1) Woher besteht das Wissen, das P. an den 2 Frauen (Sarah und Nadine) interessiert gewesen sein soll ? P. hatte das nie irgendwo angegeben und aus den Akten geht das nicht hervor.

      Antwort: Es geht aus dem Gerichtsurteil hervor, dass Philipp an Nadine Kampmann interessiert war, dass er z.T. gegenüber anderen behauptete, sie sei seine Partnerin, was aber nicht zutraf. Da der Name Nadine Kampmann bis auf einen (ursprünglich übersehenen) Fall aus den Urteilscans ausgeschnitten wurde, kann man ihn in den publizierten Scans auch kaum finden.

      Dass Philipp eine drei bis viermonatige Beziehung zu Sarah Freialdenhoven hatte (Wochenendbeziehung), ist ebenfalls im Urteil nachlesbar. Auch im Urteil nachlesbar, dass diese Beziehung von Sarah beendet wurde. Es ist typisch für heutzutage geführte Beziehungen, dass eine einseitige sexuelle Abhängigkeit / sexuelle Liebe entsteht. Sarah liebte Philipp offenbar nicht, daher ist annehmbar, dass er sie liebte. Dass die Beziehung als „Freundschaft“ fortgesetzt wurde, entnehme ich an mich gerichteten Emails der Sarah Freialdenhoven. Dass Philipp sie innerlich abgehakt haben könnte, ist mehr als unwahrscheinlich: Durch sexuellen Umgang aufgebaute Prägungen sind äußerst hartnäckig, pflegen sich jahrelang zu halten, und es gibt nur zwei sichere Mittel, um sie auf die Schnelle loszuwerden. Diese Mittel habe ich an anderen Stellen erläutert.

      Sie schreiben:


      2) Das kontaminierte Kabel kann er bei der Tat bei sich geführt haben ( Jacken / Hosentasche ) und kann beim Mord mit Blut bespritzt worden sein oder auch noch als er zuhause war und es aus der Tasche genommen hat.

      Antwort:Das Gericht ging davon aus, dass er kein Kabel mitgebracht gehabt habe, und tatsächlich wäre anderes auch nicht plausibel:

      1. Ein Telefonkabel trägt man nicht zufällig mit sich herum, weil man es normalerweise für nichts gebrauchen kann. Ich trug bisher nur dann eines mit mir, wenn ich eines kaufen wollte (zum Vergleich) oder gekauft hatte.

      2. Wenn er ein Telefonkabel mit sich geführt hätte – warum hätte er es dann nicht zum Drosseln nutzen sollen? Gedrosselt wurde eindeutig mit dem Kabel vom Ostrowski-Telefon, das zu diesem Zwecke aus der Wand gerissen worden war und von dem man ein Stück unter der Leiche fand. Es ist erkennbar unsinnig, anzunehmen, ein Täter würde, wenn er schon ein Telefonkabel mit sich führte, einen Telefonapparat am Tatort zerpflücken, um mit dem zugehörigen Kabel zu drosseln: Ein Griff in die eigene Hosen-/Jackentasche geht erstens schneller, zweitens bedeutet jeder Griff am Tatort (auch nach dem Telefon) die Gefahr die Spurenerzeugung.

      3. Nehmen wir einmal an, Philipp sei am Tatort gewesen, und habe ein eigenes Kabel mit sich geführt, sich aber aus einer Laune heraus gesagt: „Ich drossle lieber mit dem Kabel vom Ostrowski-Telefon!“ Dann würde das bedeuten, dass er zwei Kabel vom Tatort entfernt haben müsste, nämlich das echte Ostrowski-Kabel und das mitgeführte Kabel.

      Geht man von dem aus, was man bei Philipp gefunden hat, dann muss man feststellen, dass er das Drosselkabel entsorgt haben müsste, denn das war ja nicht mehr zu finden, dass er das andere Kabel gekürzt haben müsste, damit es dem Drosselkabel, von dem ein Stück unter der Leiche geblieben war, möglichst ähnlich sieht, und dass er dann das so gekürzte Kabel mit dem Original-Ostrowski-Telefon zusammen gepackt und hinter dem Schrank versteckt haben müsste.

      Welchen Sinn sollte das ergeben? Tatsache ist doch, dass er ebensogut alles hätte „entsorgen“ können, da er ja schon das Drosselkabel entsorgt haben müsste! Warum also hätte er überhaupt noch irgendetwas hinter dem Schrank verstecken sollen, da doch über die Medien bekannt war, dass die Polizei den Täter anhand der Internetkontakte der Nadine suchte, speziell auch, dass sie u.a. nach dem Telefon der Ostrowski suchte. Entsprechend hätte er doch nichts Klügeres tun können, als alles zu entsorgen!

      Auch diese Variante ergibt absolut keinen Sinn. Sinn ergibt es aber, dass jemand den Philipp falsch belasten wollte, das echte Drosselkabel nicht einsetzen wollte, weil daran auch Spuren waren, die man nicht aufgedeckt haben wollte, und der deshalb dann ein anderes Telefonkabel nahm, es so kürzte, dass es scheinbar der Restteil des unter der Leiche gefundenen Kabels sein konnte, und es dann mit Opferblut und Philipps DNA kontaminierte, bevor er es mit Telefon in eine Tüte packte,

      Sie schreiben:


      3) Auch ein gesundes Mädchen kann nach einem ersten Schlag in eine Art Schock / Starrsituation verfallen, sodas sie keine Abwehrreaktionen aufweist. Da keiner weis wie fest der erste Schlag gewesen ist und welche körperliche Schäden er hinterlassen hat, besteht also ganz gut die Möglichkeit das er mehrmals zuschlagen konnte.

      Antwort: Nein, die Möglichkeit besteht nicht: Abgesehen davon,dass Dr. Josephi klipp und klar gesagt hatte, dass die Schläge auf den Kopf die Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt hätten, hätte erstens bereits beim ersten Schlag eine instinktive Abwehr- oder Ausweichreaktion erfolgen müssen, denn schließlich soll man sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber gestanden haben, weiterhin sollen die Schläge mit Wucht ausgeführt worden sein, was ein Ausholen voraussetzt und dem Opfer damit eine längere Reaktionszeit gibt als bei einem unvermittelt ausgeführten Schlag „aus dem Handgelenk“, und last not least ist der Mensch aus guten Gründen ganz besonders darauf instinktiv eingestellt, seinen Kopf im Falle eines drohenden Angriffes zu schützen – mit Händen und Armen.

      Zweitens waren die Schläge laut Dr. Josephi auch schmerzhaft, und das erzeugt jedenfalls auch eine instinktive Reaktion: Plötzlich auftretender starker Schmerz bedeutet IMMER, dass man sich irgendwie bewegt, zusammenzuckt, seine Hand dorthin führt, wo der Schmerz auftritt und ähnliches.

      Drittens waren die Schläge so wuchtig, den Verletzungen nach zu urteilen, dass bereits durch ihre Wucht eine Lageveränderung der Nadine bewirkt worden wäre – wenn sie nicht fixiert gewesen wäre, was ich ja seit Jahren behaupte.

  3. Clear sagt:

    Aus dem Urteil lässt sich herauslesen, dass Sarah möglicherweise – wenn auch keine dauerhafte Beziehung – ein- oder mehrmals sexuellen Kontakt zu P. gehabt hatte. Zum Zeitpunkt der Tat dürfte dieses Verhältnis nicht mehr bestanden haben, denn das P. irgendetwas von Nadine wollte, davon ist auszugehen, sonst hätte er schließlich nicht bei ihr geklingelt.

    Er muss ja auch gar nicht bei ihr geklingelt haben, da ihm die Indizien untergeschoben wurden und da das erzwungene Geständnis erlogen ist. (Winfried Sobottka)

    Letztlich spielt das auch keine Rolle, denn selbst ein bestehendes Verhältnis schließt ja nicht aus, das ein junger Mann an einer weiteren Frau interessiert ist.

    Wie Winfried Sobottka bin ich der Meinung, dass mit der gerichtlichen Interpretation des Vorfalls einiges nicht stimmt. Im Gegensatz zu Sobottka komme ich aber zu einem ganz anderen Schluss. Auffällig ist bereits, dass P. sich mit einer Taschenlampe zum Haus begab, obwohl dazu kein Anlass bestand, der Weg war ausreichend beleuchtet.
    Er muss sich ja auch gar nicht – weder mit, noch ihne Taschenlampe – zum Haus begeben haben, da ihm die Indizien untergeschoben wurden und das erzwungene Geständnis erlogen ist. (Winfried Sobottka)

    Nadine war, so wissen wir, sehr vorsichtig, sie hätte nicht jedem bedenkenlos die Tür geöffnet. Ich glaube kaum, dass P. ihr an der Tür eröffnet hat, der „falsche“ Chat-Partner gewesen zu sein, an einer solchen Diskussion wäre das junge Mädchen mitten in der Nacht gewiss nicht interessiert gewesen. P. wird von Freunden als Person beschrieben, die häufig log. So könnte man hier spekulieren, dass P. angab, eine wichtige Nachricht von der gemeinsamen Bekannten Sarah zu überbringen (vielleicht auch etwas übergeben oder abholen zu sollen), und da Nadine den jungen Mann ohnehin vom Sehen her kannte, öffnete sie ihm die Tür.

    Von Freunden wurde P. nicht als Person beschrieben, die häufig log. Er log hinsichtlich der Klassenkasse und nutzte ansonsten Notlügen, um den Stress mit seiner Mutter zu senken.(Winfried Sobottka)

    Das Gericht unterstellt P. keine Gewalt-, keine Vergewaltigungsabsicht, denn bei den pornografischen Bildern, die man auf seinem Rechner fand, seien keine Gewaltdarstellungen dabei gewesen. Eine seltsame Schlussfolgerung – so als ob Vergewaltiger grundsätzlich Gewaltbilder sammeln würden. Solche Täter können im Gegenteil durchaus an normalen Sex interessiert sein, wissen aber in der konkreten Situation keinen anderen Weg, als dies mit Gewalt zu erreichen.

    Philipp war in absolut keiner Weise wegen Gewalt oder Hang zur Gewalt bekannt.(Winfried Sobottka)

    Die mitgeführte Taschenlampe deutet ziemlich stark auf einen solchen Plan hin. Schlimmer noch, das nicht zuzuordnende Telefonkabel (wer soll es mitgebracht haben, wenn nicht der Täter?) zeigt recht eindeutig auf, dass sogar eine Tötungsabsicht im Vorfeld geplant war.

    Er muss sich ja auch gar nicht – weder mit, noch ihne Taschenlampe – zum Haus begeben haben, da ihm die Indizien untergeschoben wurden und da das erzwungene Geständnis erlogen ist.

    Was würde denn dabei herauskommen, wenn man unterstellte, P. sei der Täter und habe eine Taschenlampe mit geführt, um Nadine zu schlagen? Wie würde das dann das „doppelte Drosselkabel“ erklären? (Winfried Sobottka)

    Davon will das Gericht aber nichts wissen. Richtig grotesk ist es, wie das Gericht den weiteren Verlauf bewertet. Es nimmt dem Täter nahezu unbesehen die Behauptung ab, das Mädchen habe ihn angeschrien, sogar geohrfeigt, woraufhin er mit der Taschenlampe zugeschlagen habe, um die Situation zu beruhigen und seine Erklärungen hervorbringen zu können.

    Was der Richter dem Philipp abnahm oder nicht, speilt keine Rolle und ist im Übrigen auch nicht nachweisbar, wenn ein Richter selbst lügt – was die Richter im Urteil ja nachweislich taten, indem sie Aussagen des LKA-Experten Minzenbach verdrehten.(Winfried Sobottka)

    Ein Richter, der eine derart abstruse Schutzbehauptung für bare Münze nimmt, sollte m. E. die Robe an den Haken hängen. Ohnehind: der ganze im Urteil wiedergegebene Gesprächsverlauf stammt von P., der von Freunden und Bekannten als Lügner und Choleriker beschrieben wird. Man kann also getrost davon ausgehen, dass der Dialog frei erfunden ist und lediglich der Entlastung des Täters dient.

    Ihre Spekulationen tun nichts zur Sache. Sagen Sie lieber, wie Sie das „doppelt vorhandene Drosselkabel“ erklären!(Winfried Sobottka)

    Tatsächlich kann man sich nur mit Spekulationen dem nähern, was in dieser schrecklichen Nacht geschehen ist. Das Gericht ist sich relativ sicher, dass die Schläge mit der Taschenlampe in der Küche erfolgten. Ob das Opfer sich dort freiwillig hin begeben hat, von P. dorthin genötigt wurde, oder ob es bereits vor ihm flüchtete, das wissen wir nicht.

    Ihre Spekulationen tun nichts zur Sache. Sagen Sie lieber, wie Sie das „doppelt vorhandene Drosselkabel“ erklären!(Winfried Sobottka)

    Wir wissen lediglich, dass P. in der Küche mehrfach und heftig mit der Taschenlampe auf Nadines Kopf eingeschlagen hat, und das bestimmt nicht, um anschließend vernünftig mit ihr zu sprechen. Dass er nicht zu vernünftigen Diskussionen neigte, wurde bereits erwähnt.

    Nein, wir wissen nicht, dass Philipp überhaupt im Hause war, nach Spurenlage kann er gar nicht dort gewesen sein! Ihre Spekulationen tun nichts zur Sache. Sagen Sie lieber, wie Sie das „doppelt vorhandene Drosselkabel“ erklären!(Winfried Sobottka)

    Kommen wir zu der nächsten Ungereimtheit im Gerichtsurteil. Der Gutachter geht davon aus, dass Nadine nach diesen massiven Schlägen weitgehend handlungsfähig blieb. Die Kompetenz dieses Mannes in allen Ehren, aber eine solche Schlussfolgerung entbehrt doch in ganz erheblichen Maße der praktischen Erfahrung:

    Wir alle erinnern uns an das Opfer des „Friedrichstraßenschlägers“, das bereits nach einem einzigen Schlag mit der Bierflasche bewusstlos zu Boden sackte (die Frakturen entstanden erst später, durch Fußtritte). Ich erinnere mich zudem an einen Fernsehreporter, der, nachdem er von einem Pflasterstein am Hinterkopf getroffen wurde, fast eine Minute lang herumtaumelte und von Kollegen gestützt werden musste, obwohl er nur eine kleinere Platzwunde erlitten hatte.

    Es kommt darauf an, wo und wie man den Kopf trifft. Das wusste der Gerichtsmediziner sicherlich. In einem dokumentierten Falle wehrte ein weibliches Opfer sich noch nach einer zweistelligen Zahl von Hammerschlägen auf den Kopf, und zwar letztlich erfolgreich:

    http://die-volkszeitung.de/0-0-0-0-0-0-nadine-ostrowski-philipp-jaworowski/kriminalfaelle/ROSA-COLLO-SANDER.HTM

    (Winfried Sobottka)

    Schläge auf den Kopf können immer zur Benommenheit oder Bewusstlosigkeit führen, die kriminalistische Literatur ist übervoll mit Beispielen solcher Fälle (die man auch über Google findet). Wie mein Vorredner bereits erwähnte, kann es auch zu einem Schock kommen, der die Reaktion einschränkt und Gegenwehr unmöglich macht.

    Es kommt darauf an, wo und wie man den Kopf trifft. Das wusste der Gerichtsmediziner sicherlich. In einem dokumentierten Falle wehrte ein weibliches Opfer sich noch nach einer zweistelligen Zahl von Hammerschlägen auf den Kopf:

    http://die-volkszeitung.de/0-0-0-0-0-0-nadine-ostrowski-philipp-jaworowski/kriminalfaelle/ROSA-COLLO-SANDER.HTM

    (Winfried Sobottka)

    Wie gesagt, die Leichtgläubigkeit des Gerichts gegenüber den Aussagen des P. ist fast schon als fahrlässig zu bezeichnen. Der nächste, endgültige Tatort ist das Badezimmer des Hauses. Da es keine Schleifspuren gibt, geht das Gericht folgerichtig davon aus, dass sich das Opfer selbst dorthin begeben hat.

    Was ist denn daran folgerichtig? Das Opfer wird getragen worden sein, da es, zu den Verletzungen passend, gefesselt war.
    (Winfried Sobottka)

    Ein Badezimmer erscheint als ein sinnvolles Ziel, wenn man vor einem aggressiven Täter flüchten will, zumal es sich in der Regel leicht von innen verschließen lässt.

    Eben. In der im Urteil beschriebenen Lage hätte sie sich sicherlich von innen eingeschlossen. (Winfried Sobottka)

    Da Nadine mehrere heftige Schläge auf dem Kopf erhalten hatte, ist es gut möglich, dass sie taumelnd dorthin lief, zu jenem Ort, wo sie dann gedrosselt und letztlich brutal erstochen wurde.

    Winfried Sobottka fragt berechtigterweise, warum das Mädchen keine typischen Abwehrwunden aufwies, warum der Täter nicht mit Kratzspuren übersät war. Allerdings ist es nicht ganz richtig, dass es keine Spuren von Gewalteinwirkungen gäbe. So weisen die Arme des Mädchens Hämatome auf, was darauf hindeutet, dass sie brutal festgehalten wurde, oder – was mir wahrscheinlicher scheint – das sie auf dem Boden lag und der Täter sich auf sie setzte, wobei er mit den Knien ihre Arme nach unten drückte.

    Dazu müsste er sie erstens auf den Boden gebracht haben, zweitens hätten seine Knie Spuren an der Leiche hinterlassen müssen – Mikrospuren. Die hätte man dann doch gefunden!
    (Winfried Sobottka)

    Anzunehmen ist zunächst, dass Nadine ins Badezimmer flüchtete, aber nicht mehr dazu kam, die Tür von innen zu schließen, weil der Täter den Raum ebenfalls längst erreicht hatte. Falls er, wie ich annehme, den Plan gehabt hatte, das Mädchen zu vergewaltigen, so war ihm die Lust darauf nun vergangen, wobei die stark blutende Kopfwunde die entscheidende Rolle gespielt haben mag.

    Nehmen wir einmal an, Nadine wäre ins Gäste-WC geflohen und Philipp wäre ihr sofort gefolgt. Dann hätte sie sich bedroht gefühlt und sicherlich nicht mehr daran gedacht, ihm den Rücken zuzudrehen. Außerdem musste Philipp im Tatszenario ja noch das Telefon aus der Wand reißen – in der Zeit hätte Nadine doch abschließen können! (Winfried Sobottka)

    Nun gibt es zwei mögliche Variationen:

    1. Nadine presste ein Tuch auf die stark blutende Wunde, stützte sich auf dem Waschbecken ab, wurde dabei bewusstlos und sank zu Boden. Der Täter begann mit der Drosselung, was aber nicht (schnell genug) den erwünschten Erfolg brachte. Daher holte er das Messer und stach grausamst auf die Wehrlose ein.

    Wieso hätte sie dabei denn bewusstlos werden sollen? Unterzucker? (Winfried Sobottka)

    2. Dies halte ich für wahrscheinlicher: Wiederum steht Nadine am Waschbecken. Da sie geschwächt ist, stützt sie sich mit einer Hand ab, und da sie vor lauter Blut im Gesicht kaum noch etwas sehen kann, wischt sie es mit einem Tuch in der anderen Hand ab, das sie anschließend auf die Wunde presst. P. kommt nun von hinten und ringt das Mädchen nieder (das muss nicht zwangsläufig Hämatome oder andere Verletzungen nach sich ziehen).

    Würde aber zwangsläufig Mikrospuren nach sich ziehen – auch an der Leiche. Die wurden aber nicht gefunden.
    (Winfried Sobottka)

    Die Hämatome auf den Armen entstehen erst dann, als er sich auf das Mädchen hockt und ihre Arme mit seinen Beinen fest gegen den harten Boden drückt.

    Mensch, dann hätte die Leiche Unmengen an Mikrospuren von Philipp aufgewiesen! Hat sie aber nicht.
    (Winfried Sobottka)

    Somit erklärt sich auch, warum Nadine nicht versucht hat (nicht versuchen konnte!) das Kabel zu entfernen, warum P.s Gesicht und Arme nicht zerkratzt waren. Er drosselte das Mädchen bis zur Bewusstlosigkeit, aber der Exitus trat nicht wie gewünscht umgehend ein. P. geriet zunehmend in Panik, was das Besorgen des Messers und das darauf folgende teils ziellose Stechen ins Gesicht und Hals erklärt.

    Wie lange P. vom Eintreten in das Haus bis zu dessen Verlassen benötigt hat, ist schwer zu sagen. Wenn er, wovon ich ausgehe, sofort gewalttätig wurde, kann sich alles unter 15 Minuten abgespielt haben. Seine Versuche, die Tat zu vertuschen waren stümperhaft (was typisch für einen Laien ist), seine angebliche Ruhe nach Verlassen des Hauses ist entweder eine Charakterfrage oder auch auf Einwirkung eines Beruhigungsmittels zurückzuführen.

    Wenn Winfried Sobottka meint, P. käme als Täter kaum in Betracht, weil er eine solche Tat zuvor noch nicht begangen habe, so ist dies unlogisch, weil es dann – wenn konsequent zu Ende gedacht – unter Menschen nie zu Bluttaten käme.

    Unsinn. Es ist eine Tatsache, dass Menschen an die Ausübung von gewalt gewöhnt werden können, und es ist eine Tatsache, dass Philipp nicht daran gewöhnt war. Und dann gleich von null auf ultra-brutal? Wegen nichts und wieder nichts? (Winfried Sobottka)

    P. ist sogar, kriminalpsychologisch betrachtet, ein typischer Täter: gegenüber Frauen oft zurückhaltend, schüchtern, kontaktarm, gleichzeitig aber stark sexualisiert.

    Dann sind wir in Deutschland von mindestens 20 Millionen potentiellen Mädchenmördern umgeben, die man vorsorglich einsperren sollte. (Winfried Sobottka)

    Andererseits ein hohes Potential an Aggressivität und krimineller Energie (Diebstahl der Abi-Kasse!).

    Jeder Bundestagsabgeordnete beweist alltäglich mehr kriminelle Energie, als zur Unterschlagung einer Klassenkasse nötig. Im Übrigen steht anzunehmen, dass Philipp einer kostspieligen Sexsucht zum Opfer gefallen war, die ihn dazu brachte, die Klassenkasse zu unterschlagen. Jedenfalls ist das ein ganz anderes Level als ein ultra-brutaler Mord.

    Tatsache ist, dass ich zuwenig Zeit habe, um auf ellenlangen Blödsinn einzugehen, so dass ich es mir erlaubte, den Rest abzuschneiden.

    Es bleibt dabei: bereits das „doppelt vorhandene Drosselkabel“ beweist Philipps Unschuld, weil es nur plausibel erklärbar ist, wenn man ihm ein präpariertes Kabel untergeschoben hat:

    https://belljangler.wordpress.com/2011/09/29/hannelore-kraft-das-doppelte-drosselkabel-beweist-philipps-unschuld-steffen-hebestreitbirgit-jennen-annika-joeres-claas-moller-dirk-rheker-anja-tiedge-merten-worthmann/
    (Winfried Sobottka)

  4. gast sagt:

    bei allen „drosselkabelverschwörungsaktionen“ blibt eine frage im raume stehen die mich doch sehr bewegt.
    gehe man mal davon aus, das P. wirklich nicht der täter ist, warum tut er nichts dagegen?
    Ihm wurden definitiv ihn belastende Indizien untergeschoben, siehe:

    https://belljangler.wordpress.com/2011/09/29/staatsschutz-brd-staatsschutz-nrw-polizei-hagenzu-einem-kommentar-von-daniel-eggert-konstanz-z-k-thomas-kutschaty-steffen-hebestreitpolizei-lunenkopp-nachrichten/

    und, mit weiteren Verweisen:

    https://belljangler.wordpress.com/2011/01/03/sherlock-holmes-satansmord-in-wetter-wengern-und-die-frage-nach-dem-warum-teil-01-hannelore-kraft-thomas-kutschaty-ralf-jager-spd-duisburg-womblog-ruhrbarone-westfalenpost-wetter-karen/

    weiterhin kann er gar nicht in der Lage gewesen sein, einer ungefesselten Nadine die konkreten Verletzungen beigebracht zu haben:

    http://die-volkszeitung.de/0-0-0-0-0-0-nadine-ostrowski-philipp-jaworowski/gerichtsmediziner-dr-eberhard-josephi/000-JOSEPHI-LAUT-URTEIL.HTM

    weiterhin kann er auch nicht die Zeit gehabt haben, Nadine trickreich zu überrumpeln und ohne Kampfspuren zu fesseln, siehe Artikel oben.

    Da ihm außerdem noch jedes nachvollziehbare Motiv fehlt, Nadine überhaupt aufgesucht zu haben, da ihm selbst dann, wenn man unterstellt, dass er sie aufgesucht hätte und sie wütend auf ihn geworden wäre, kein nachvollziehbares Motiv gegeben war, plötzlich mit ultra-brutaler Gewalt gegen sie zu agieren, ist es insgesamt aus mehreren Gründen sonnenklar, dass Philipp nicht der Täter sein kann.

    Warum er sich nicht wehrt? Nun, er hatte von seiner Verhaftung bis zum Prozessbeginn bestritten. Bis dahin wurde sein Hirn offenbar gewaschen, dahingehend, dass er meinte, ein Lügengeständnis sei für ihn besser, als ein bestehen auf der Wahrheit, denn auf den ersten Blick sprach und spricht ja alles für seine Täterschaft. Ob man ihm vielleicht auch in anderer Hinsicht Angst machte, ihm vielleicht andeutete, dass er ebenso gut im Knast ermordet werden könnte, wie es einem Jugendlichen in der JVA Siegburg geschehen war, weiß ich nicht. Es wären bloße Mutmaßungen, während es sicher ist, dass ihm die Anwendung von Erwachsenenstrafrecht angedroht war, falls er nicht oder nicht gut genug gestehen würde. (Winfried Sobottka)

    selbst ein verurteilter kindermörder gäfgen schafft es den staat „zur kasse“ zu bitten und ein junger mann nimmt 10 jahre unschuldig im gefängnis einfach hin ? weder eltern, verteidiger o.ä. versuchen ihn herauszuholen geschweige denn er (zumindest ist nichts öffentlich bekannt geworden)

    Erstens dürften so manche auf die ach so „überzeugenden“ Indizien hereingefallen sein, zweitens darf man nicht vergessen, dass Pflichtverteidiger üblicherweise von den Richtern ausgesucht werden. Und was die Richter wollten, erkennt man ja daran, dass sie Aussagen eines LKA-Experten über sichere Tatsachen einfach umlogen:


    http://die-volkszeitung.de/0-0-0-0-0-0-nadine-ostrowski-philipp-jaworowski/doppeltes-drosselkabel/000-DOPPELTES-DROSSELKABEL.HTM

    (Winfried Sobottka)

    daraus ergibt sich m.m. nach das bild, das er (P.) weis, das er zurecht sitzt, denn kein mensch würde sich das freiwillig antun und 10 jahre einfach mal so „absitzen“

    Daniel Eggert, Philipp kann es nicht gewesen sein, wie umfassend erläutert, und wenn jemand Angst davor hat, dass ihm sonst noch größeres Unrecht geschehen würde, dann nehmen die meisten Menschen lieber ein kleineres Unrecht schweigend hin. Zehn Jahre sind für einen 19-Jährigen eindeutig ein viel kleineres Übel als lebenslänglich plus anschließende Sicherungsverwahrung, oder? (Winfried Sobottka)

    sämtliche indizien, theorien, vermutungen sind alles nichts gegen die beweise die vorliegen (die gerichtl. verwertet worden sind)

    Es liegt kein einziger Beweis vor,selbst im Urteil ist nur von Indizien die Rede, und dass sie samt und sonders faul sind, ist von mir begründet und belegt – siehe die LINKS oben.(Winfried Sobottka)

    und es hier zu einem klaren und m.m. nach zu niedrigem urteil kam, denn wer mordet gehört generell nie mehr in freiheit.
    Staatsschützer Daniel Eggert, wenn man Leute auf ewig wegsperren sollte, dann solche Leute wie Dich.

    Eggert, das war Dein letzter Kommentar hier, schreib Deinen Stuss in den Roggenwallner-Blog, wenn Du magst. (Winfried Sobottka)

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