Hans-Werner Sinn, IFO: „Wir wollen den totalen Wirtschaftskrieg!“ / Simon McDonald, Dan Mulhall,Polizei Berlin,spiegelfechter, SOS Österreich, womblog, altermedia, xtranews, CDU Fröndenberg, SPD Unterhaching


Anarchisten Boulevard: „Hans-Werner Sinn, Sie haben Überlegungen einiger EU-Staaten, dass Länder mit besonders hohen Arbeitsproduktivitäten ebenso wie Länder mit Exportüberschüssen Ausgleichszahlungen an die EU leisten sollten, rundum abgelehnt, und dabei von „Planwirtschaft“ geredet:

Halten Sie das für vereinbar mit einem europäischen Geist, der sich auf Zusammengehörigkeit und Freundschaft beruft?“

Hans-Werner Sinn: „Was können hart arbeitende deutsche Unternehmer dafür, wenn Arbeiter in England und Portugal sich faul an den Maschinen herum lümmeln, während der deutsche Soldat, ähem, Arbeiter mit heldenhaftem Einsatz an der Produktionsfront kämpft? Was können deutsche Unternehmer dafür, dass sie dafür geschaffen sind, andere zu übertreffen? Der deutsche Unternehmer genügt nur seiner gottgewollten Pflicht, indem er bessere Produkte anbietet als andere und die Preise ausländischer Konkurrenten unterbietet. Wenn die EU seine Leistung bestrafen will, dann ist das Kommunismus!“

Anarchisten Boulevard: „Hans-Werner Sinn, die Leistungskraft der deutschen Wirtschaft geht erstens auf gnadenlose Ausbeutung der abhängig Beschäftigten zurück, andererseits vor allem darauf, dass es ab 1976 gewaltige Umverteilungsorgien zugunsten des deutschen Großkapitals gab, so dass deutsche Großunternehmen mit modernster Fertigungstechnik arbeiten können.

Die deutsche Wirtschaft zielt, unterstützt von der deutschen Politik, seit Jahrzehnten darauf, die Wirtschaft in anderen Ländern zu überflügeln, sie ins Aus zu drängen. Das tut sie mit allen Mitteln sehr erfolgreich, so dass es für die anderen Volkswirtschaften zu einem immer größeren Problem wird.“

Hans-Werner Sinn: „Survival of the fittest, so funktioniert Marktwirtschaft eben. Warum hat Griechenland sich damals nicht dem Comecon angeschlossen? Weil es freie Marktwirtschaft will! Und all die anderen Länder, die deutsches Unternehmertum für seinen Erfolg bestrafen wollen? Warum haben sie sich damals nicht dem Comecon angeschlossen? Weil sie freie Marktwirtschaft wollen. Die deutsche Wirtschaft ist die Schutzstaffel der freien Marktwirtschaft, und wir werden jede kommunistische Regung im Keim ersticken.“

Anarchisten Boulevard: „Na ja, so ganz Unrecht haben Sie ja nicht. Die EU-Länder wollen ja alle die freie Marktwirtschaft, jedenfalls nach innen, und nach außen solange, wie ihre eigene Wirtschaft profitiert….“

*************************************+

Das Interview hat zwar nicht stattgefunden, aber tatsächlich zielt freie Marktwirtschaft auf Vernichtungskrieg im innern wie nach außen: Im innern wird das eigene Volk in immer schlimmere Armut gedrängt, werden die eigenen Arbeitskräfte immer schlimmer ausgebeutet, nach außen treibt man andere Länder durch eigene Exportüberschüsse immer tiefer in die Schulden, immer mehr ausländische Unternehmen in den Ruin – und wird so immer mächtiger und reicher, wenn es nach Plan läuft.

Einige europäische Staaten beginnen allmählich zu begreifen, dass sie selbst in der Konkurrenz mit Deutschland den Kürzeren ziehen, suchen, siehe die Screenshots oben, nun nach Mitteln, die von ihnen ansonsten gewollte freie Marktwirtschaft dort auszubremsen, wo sie der deutschen Wirtschaft nicht gewachsen sind. Das erinnert schon irgendwie an den Schläger, der, wenn er merkt, dass er den Kürzeren zieht, anfängt zu betteln: „Haue mich bitte nicht!“ Jedenfalls ist es inkonsequent: Entweder man bekennt sich rundum zur Marktwirtschaft, oder man erkennt das von ihr ausgehende Unrecht in allen Fällen an.

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

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https://belljangler.wordpress.com/2010/09/14/das-zweistufige-sexualschema-und-die-empirie-geschwister-scholl-gmnasium-wetter-ruhr-gsg-wetter-ruhr-julia-seeliger-die-grunen-berlin/

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-4/artikel.html

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/juni/artikel-8/artikel.html

SPIEGEL : BRD betreibt Wirtschafts-Vampirismus in der EU! / z.K.:Simon McDonald,Dan Mulhall,Angela Merkel,Hans-Werner Sinn,Daniel D. Eckert,Jürgen Dunsch, Sven Böll, Rainer Brüderle, Wolfgang Schäuble


Belljangler:Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka, du hast erklärt, die britische Regierung werde durch deutsche Wirtschaftspolitik gezwungen, ihr eigenes Volk zu beuteln: LINK

Ist das nicht etwas übertrieben?“

Winfried Sobottka: „Natürlich gibt es in allen heutigen Ländern Verrückte, die die ganze Welt beherrschen wollen, Reiche und Mächtige, die ihre Hälse nicht voll bekommen können, also auch in Großbritannien. Auch ist es ohne Zweifel so, dass in allen Ländern mit sog. demokratischen Systemen die Politiker Hörige der genannten Verrückten sind. Selbst Labour Party haben sie sich ebenso unter die Nägel gerissen wie selbst SPD und DIE GRÜNEN.

Dennoch muss man feststellen, dass von deutscher Wirtschaftspolitik ein ungeheurer Druck ausgeht, so ungeheuer, dass ich davon ausgehe, dass die britische Regierung unter dem Eindruck dieses Druckes gehandelt hat, als sie Unternehmenssteuern senkte und dem Volks ein ultrahartes Sparprogramm verordnete – sogar der SPIEGEL bezichtigt die BRD ja praktisch des Wirtschaftsvampirismus.“

Belljangler: „Die neoliberale Magazin SPIEGEL soll die BRD des Wirtschaftsvampirismus bezichtigen?“

Winfried Sobottka: „Im Beitrag – LINK – habe ich einen vollständigen SPIEGEL-Artikel in Form von Screenshots eingestellt. Ich bringe nun einige Passagen:“

Hier teilt der SPIEGEL mit, dass die Währungen verschiedener Staaten der Eurozone, sogar Frankreichs, stark abgewertet würden, wenn man zu den nationalen Währungen zurückkehrte, Drachme, Franc usw.

Das bedeutet, dass eine Rückkehr zu den nationalen Währungen die Exportchancen dieser Länder deutlich verbesserte, weiterhin den Binnenabsatz heimischer Produzenten in diesen Ländern beflügelte. Im Ergebnis würden diese Länder also davon profitieren.

Andererseits heißt es im selben Artikel:

Hier wird also gesagt, dass eine Rückkehr zu den nationalen Währungen, also auch zur DM, die Exportchancen deutscher Unternehmen verschlechtern würde.

Im Ergebnis ist die Eurozone also eine Veranstaltung, die die Exportchancen anderer Länder verschlechtert, die Exportchancen Deutschlands aber verbessert – die deutsche Exportwirtschaft ist der Profiteur, die übrigen Länder zahlen drauf. Das ist tatsächlich eine Art von Parasitentum, wie ich es ja auch schon detaillierter dargelegt habe: LINK , eine Art von Blutsaugertum auf Kosten der anderen, also eine Art von Vampirismus – konkret: Wirtschaftsvampirismus.“

Belljangler: „Und wieso lassen Frankreich, Griechenland usw. sich von Deutschland aussaugen?“

Winfried Sobottka: „Das kann man so ohne Weiteres tatsächlich nicht verstehen. Vielleicht kann man den Vampirgeschichten einen Hinweis entnehmen. In ihnen wird berichtet, der Vampir betöre sein Opfer mit seinen Augen und schönen Worten…“

Belljangler: „So macht Angela Merkel das? Darum der Wonderbra und die Küsschen für Sarkozy? Ähm – lassen wir das. Aber Großbritannien gehört doch gar nicht zur Euro-Zone, wie soll die BRD also die Briten aussaugen?“

Winfried Sobottka: „Vor dem Hintergrund des weichen Euros kann deutsche Wirtschaft weltweit  billiger anbieten, als sie es vor dem Hintergrund einer harten DM könnte. Das bekommen auch britische Unternehmen zu spüren – weltweit, in allen Ländern.“

Liebe Grüße

Wirtschaftsexperte Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

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UNITED ANARCHISTS @ Wirtschaftsjournalisten u. „-experten“ / z.K. Simon McDonald,Dan Mulhall,Hans-Werner Sinn,Daniel D. Eckert,Jürgen Dunsch, Sven Böll, Rainer Brüderle, Wolfgang Schäuble


Ladies and Gentlemen!

Wir, UNITED ANARCHISTS, finden es schon mehr als schlimm genug, dass deutsche Politik im Sinne deutschen Großkapitals deutsches Volk ins Elend stürzt.

Aber dass sich jetzt noch Regierungen wie die britische genötigt sehen müssen, ihr eigenes gebeuteltes Volk noch mehr zu beuteln, weil deutscher Raubtierkapitalismus an keiner Landesgrenze halt macht, das macht uns entschlossen, unsere Informations- und Aufklärungsaktivitäten in Sachen Wirtschafts- und Finanzpolitik zunächst deutlich zu forcieren:

Alle sollen wissen, was auf Betreiben des deutschen Großkapitales abläuft, im In- wie im Ausland.

Solchen Mist wie den folgenden werden wir Ihnen also öffentlich um die Ohren hauen:

und solchen Mist wie den nun folgenden ebenfalls:

Die Zeiten, Ladies and Gentlemen, in denen WirtschaftsjournalistINNen und sog. Wirtschaftsexperten X-e für U-s verkaufen konnten, ohne dafür sachlich passend kritisiert zu werden, die sind in Deutschland von jetzt ab vorbei.

Liebe Grüße

Wirtschaftsexperte Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

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Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka über Fiskalpolitik und Irland/ Angela Merkel, Wolfgang Schäuble, Gerhard Schröder, Proteste Großbritannien, Raubtierkapitalismus, womblog, Prof. Dennis Snower, Hans-Werner Sinn, Josef Ackermann


Belljangler:Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka, in Großbritannien laufen derzeit Proteste: Die selbe Regierung, die soeben die Unternehmenssteuern gesenkt hat, hat nun ein knallhartes Sparprogramm für das Normalvolk beschlossen. Der damalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder hat sich von der deutschen Wirtschaft sagen lassen, welche Steuersätze er durchsetzen soll. Wie schwierig ist es, vernünftige Steuersätze zu ermitteln?“

Winfried Sobottka: „So schwierig, dass die Pfeifen, die in der Welt regieren, das garantiert noch nie gemacht haben. Ich schätze grob, dass ich es gemeinsam mit 20 exzellenten Mathematikern und Informatikern in einem Jahr schaffen könnte, wenn wir Online-Direktzugriff auf alle Daten der Finanzbehörden, auf alle (sauber erarbeiteten!) öffentliche Budgets hätten, auf Lebenshaltungskosten in allen Regionen für alle denkbaren Modellhaushalte hätten usw.

Das heißt, dann könnten wir sagen, wie die Steuersätze im Rahmen aller berücksichtigten Tatsachen aussehen sollten und mit welcher Wahrscheinlichkeit wir die Steuersätze innerhalb eines bestimmten Intervalles richtig geschätzt hätten.

Das Verfahren wäre weitaus aufwändiger als die saloppe Methode, sich hinter verschlossenen Türen Steuersätze von Wirtschaftsführern diktieren zu lassen, wobei man sich absolut sicher sein kann, dass die Wirtschaftsführer zuvor nur eines ausgerechnet haben: Wieviel Steuern sie sparen wollen.“

Belljangler: „Was sind die Schwierigkeiten, denen eine Fiskalpolitik gerecht werden müsste?“

Winfried Sobottka: „In einer kapitalistischen Gesellschaft müsste die Fiskalpolitik soviel einbringen, dass die öffentlichen Aufgaben in zumindest befriedigender Weise erfüllt werden können, ohne von irgendwem als ungerecht empfunden werden zu können – nach gesunden Maßstäben.

Dabei sind die Unternehmenssteuern/Körperschaftssteuern vor den Hintergründen von internationaler Freizügigkeit ein Sonderproblem: Operiert ein Konzern in verschiedenen Ländern, dann kann er sehr leicht Gewinne von einem Land in ein anderes Land verschieben, eine einfache Möglichkeit dazu sind manipulierte interne Verrechnungspreise.

Das geht zum Beispiel so (wurde tatsächlich schon in dem Maße praktiziert!): Konzern X hat ein Werk A im Land A, ein Werk B im Land B. Was das Werk B an Schrauben braucht, kauft es vom Werk A, allerdings zum hundertfachen (!) Marktpreis. Damit wird der Gewinn des Werkes B natürlich geschmälert, der Gewinn des Werkes A natürlich aufgebauscht. Wenn das Werk B ständig Lieferungen vom Werk A erhält, die Auflistung aller Lieferscheinpositionen über ein Jahr praktisch kilometerlang ist, dann haben Steuerprüfer kaum eine Chance, solche Manipulationen aufzudecken, erst recht dann nicht, wenn die Preise nicht so deutlich überhöht sind. Dass man einem anderen Werk des selben Konzerns z.B. 10% mehr zahlt als einem Billigkonkurrenten, kann man zur Not auch noch begründen: Zuverlässigkeit, spezielles Produktionsverfahren usw. Damit sind Regierungen den international operierenden Konzernen einigermaßen ausgeliefert: Ihnen bleibt kaum etwas anderes, als sich hinsichtlich der Unternehmenssteuern im international üblichen Bereich zu bewegen, um in den Konzernen die Lust am Tricksen erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Nun könnte man einigermaßen für Ordnung sorgen, wenn alle Länder sich auf einheitliche Unternehmenssteuern einigen würden, aber das scheitert an zwei Punkten: Erstens lassen sich alle Regierungen Unternehmenssteuern gern nach unten diktieren, weil das mit satten Korruptionsprämien „belohnt“ wird.

Zweitens ist eine Lage, in der überall die selben Unternehmenssteuersätze gelten, besonders verführerisch für jedes Land, die eigenen Unternehmenssteuersätze zu senken, um so Konzerngewinne „herein zu holen“ und so aufgrund der Steuersatzsenkung letztlich mehr an Unternehmenssteuern zu kassieren als vorher. Das jetzige System trägt also in doppelter Hinsicht die Tendenz in sich, die Unternehmenssteuersätze allmählich gegen null zu bewegen.“

Belljangler: „Was könnte man dem entgegensetzen?“

Winfried Sobottka: „Zölle auf alle Einfuhren aus Ländern, die einen bestimmten Unternehmenssteuersatz unterschreiten. Damit würde es nicht mehr lukrativ sein, von Ländern mit niedrigen Unternehmenssteuersätzen zu exportieren, damit entfiele die Konkurrenz um den niedrigsten Unternehmenssteuersatz.“

Belljangler: „Viele EU-Länder regen sich insofern über Irland auf, das sehr niedrige Unternehmenssteuersätze hat. Warum ziehen die anderen EU-Staaten nicht einfach nach?“

Winfried Sobottka: „Weil sie es sich nicht leisten können. Das kleine und arme Irland kann sich diese Steuersätze nur deshalb leisten, weil es vielen Großen auf diesem Wege Unternehmensgewinne abjagen kann. Würde Deutschland die Unternehmenssteuern so weit senken, dann würde es unter dem Strich weniger Unternehmenssteuern kassieren, weil es nicht hinreichend Unternehmensgewinnmasse von außerhalb hereinholen könnte, um die Reduzierung des Steuersatzes zu kompensieren.“

Belljangler: „Was werden die EU-Staaten tun?“

Winfried Sobottka: „Sie können schimpfen und versuchen, Irland irgendwie unter Druck zu setzen, während die Iren kaum ein Interesse daran haben dürften, auf diese Einnahmequelle zu verzichten.“

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

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Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka: Wirtschaftliche Folgen der Japan-Katastrophe für die „Tigerstaaten“ / WU Hongbo,Dr. Wu-lien Wei, Moon Tae-Young,Hans-Werner Sinn, IFO, BDI, Rainer Brüderle, CDU Sigmaringen


Belljangler: Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka, nun kommen in Europa diverse Industriebetriebe ins Stocken, weil Teilelieferungen aus Japan fehlen. Was wird das für Konsequenzen haben?“

Winfried Sobottka: „In Anbetracht der Lage in Japan, die sich zunehmend schlimmer darstellt, werden die betroffenen Unternehmen natürlich versuchen, sich anderweitig zu versorgen, es wird eine Substitution japanischer Lieferanten durch andere Lieferanten stattfinden, selbst wenn dafür neue Produktionsstätten gebaut werden müssen.

Doch das ist nicht das Einzige: Den Produzenten wird plötzlich bewusst, dass die internationale Vernetzung nicht nur Vorteile bietet, sondern auch Nachteile, dass deutsche Produktion stocken kann, wenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe eintritt, und dass damit dann enorme Kosten und Scherereien verbunden sind.

Das wird natürlich Auswirkungen auf das Beschaffungsmarketing haben, man wird sich fragen, welche Regionen der Welt in besonderem Maße von Katastrophen bedroht sind, die deren Produktions- und Liefermöglichkeiten von einer Sekunde auf die andere dramatisch verschlechtern können, und das wird dann eine Rolle hinsichtlich zukünftiger Einkaufsentscheidungen spielen. Hat man bisher z.B. gesagt: „Japaner und Südkoreaner sind zuverlässige just-in-time- Lieferanten, und wenn sie einen Chip um 10 Cent billiger anbieten als ein deutscher Konkurrent, dann machen wir das Geschäft mit ihnen, wenn wir den Chip in Massen brauchen“, so spürt man nun, wie teuer eine solche Ersparnis werden kann.

Dass es nun kaum zwei Wochen nach Japan ein weiteres schweres Beben nahe des Ring of Fire gegeben hat, wird kluge Unternehmer dazu veranlassen, essentiell wichtige Einkäufe aus den sog. „Tigerstaaten“ möglichst zu vermeiden, weil dort von Erdbeben und Tsunamis bedrohte KKW stehen.“

Belljangler: „Damit ergibt sich strategisch auch eine andere Betrachtungsweise für die Tigerstaaten?“

Winfried Sobottka: „Spätestens, wenn das nächste KKW im Ring of Fire seine Umgebung radioaktiv verseucht, werden die Tigerstaaten einpacken können. Die Tigerstaaten wären sehr gut beraten, über die Nutzung der Kernenergie noch einmal von vorn nachzudenken, sonst wird die Welt demnächst zwei Wirtschaftszonen haben: Eine stark verstrahlte und eine wenig verstrahlte, wobei die wenig verstrahlte Wirtschaftszone ohne die stark verstrahlte Wirtschaftszone auskommen wird.“

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

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http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-4/artikel.html

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Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka: Japan, IFO, IfW und das Knallen der Champagnerkorken/ Institut für Weltwirtschaft in Kiel, Hans-Werner Sinn, Dennis Snower, IfW Kiel, Japan, Tsunami, Berliner Morgenpost


Ladies and Gentlemen!

Hans-Werner Sinn, IFO-Chef, sieht die wirtschaftliche Lage Deutschlands in einem Punkte so, wie ich sie dargestellt hatte, Zitat Hans-Werner Sinn:

Japan sei eher ein Konkurrent. Damit könnten deutsche Firmen von der Krise sogar profitieren: „Dass man negativ beeinflusst wird, wenn der Wettbewerber Schwierigkeiten hat, kann man normalerweise nicht erwarten“, sagte Sinn.

Siehe:

Zitat meiner Worte:

Zudem – der Kapitalismus kennt kein Erbarmen – ist es allen Heucheleien zum Trotze eine Frage, ob das Großkapital anderer Länder es überhaupt wolle, dass Japan wieder ein starker Konkurrent wird. Für das deutsche, das US-Großkapital usw. könnte es doch durchaus verlockend sein, Japan nicht mehr aus dem Dreck herauskommen zu lassen, um seine Exportanteile zu übernehmen.

Quelle: https://belljangler.wordpress.com/2011/03/15/wirtschaftsexperte-winfried-sobottka-wirtschaftliche-folgen-der-japan-katastrophe-erdbeben-tsunami-kernschmelze-fukushima-wolfgang-schauble-atomkraftwerk/

Ansonsten gibt Sinn Unverständliches von sich:

Der Aufschwung sei stärker von Investitionen als vom Aufschwung getragen.

(s. Screenshots oben)

Nun, nachts ist es kälter als im Traum. Versuchen Sie bitte einmal, meine Aussage zu widerlegen. Hans-Werner Sinn sagt nicht, auf welchen Feldern es Investitionen gegeben habe, er sagt nicht, ob es Investitionen zur Rationalisierung oder Arbeitsplatz schaffende Investitionen gewesen seien, er sagt einfach, Investitionen hätten den Aufschwung stärker getragen als den Export. Nachts ist es eben kälter als im Traum.

Dann sagt er ncch, sogar die Binnennachfrage habe zugenommen (um wieviel und wonach?), aber hohe Inflation in Deutschland könne sie wieder bremsen. Ach ja? Und woher soll die kommen? Planen die Energiegiganten wieder eine Preiserhöhung, die sich auf alles durchschlägt? Hätten Diplomkandidaten es so einfach wie Hans-Werner Sinn, mit dem, was sie von sich geben, so gebe es in der BRD nur noch diplomierte Ökonomen.

Noch besser der andere Wirtschaftsexperte, Dennis Snower. Er weiß nicht nur, welches Wachstum Japan ohne Tsunami in diesem Jahr gehabt hätte, 1,5%, sondern auch, welches es nun mit Tsunami haben wird, wenn der Supergau ausbleiben sollte: 0,9%:

Es ist tatsächlich sensationell, dass die Leute am Institut für Weltwirtschaft in Kiel ein Computer-Simulationsmodell haben, dass die Folgen des Tsunamis in Japan schon so hypergenau berechnen kann – sogar, ohne jedenfalls dafür nötige Daten haben zu können…. Demnach kann der Computer des Institutes für Weltwirtschaft in Kiel nur so aussehen:

Andererseits warnt Snower vor Domino-Effekten, weil die Produktionsketten so sehr verschlankt seien, dass Ausfälle in Japans Chip-Produktion sich letztlich auf alles niederschlagen könnten, also weltweit nicht kompensiert werden könnten.

Vermutlich hatte Snower sich vor Jahren darüber geärgert, dass die Preise für den 1 Megabyte-Speicherchip lange Zeit bei 65 DM festgefroren waren, angeblich, weil irgendeine Produktionsstätte abgebrannt war. Das ist allerdings schon ein paar Tage her, und es scheint nichts dafür zu sprechen, dass selbst der Totalausfall japanischer Chip-Produktion nicht relativ kurzfristig zu kompensieren wäre: Es mangelt in der restlichen Welt weder am Know-How, noch an der Kapitalkraft (für lohnenswerte Investitionen), noch an verfügbarem Potential von Personal.

Sollte es wirklich sicher sein, dass Japan eine langfristige Lücke in der weltweiten Chip-Produktion offen lässt, dann wird Snower sehen, wie schnell sie gefüllt werden wird. Modernste Produktionsstätten werden heutzutage „aus dem Boden gestampft“, wenn das Großkapital sie braucht. Anders wäre es natürlich, wenn Japan mit seltenen Rohstoffen aufzuwarten hätte, auf die jeder angewiesen ist – aber davon kann nicht die Rede sein.

Bemerkenswert auch, was Snower zum „Aufschwung“ sagt:

Dann kamen wir aus der Rezession, indem wir wieder mit Niedrigzinsen billige Dollars ausgeliehen haben.

Wer hat zu Niedrigzinsen billige Dollars ausgeliehen? „Wir“? Ich garantiert nicht! Und was soll damit gemacht worden sein? Waren das die Banken- und Euro-Rettungsschirme, für die deutsche Steuerzahler haften? Anstatt selbst Kredite zu vergeben, hat man für Dollarkredite gebürgt? Damit die eigenen Bilanzen nicht an Verbindlichkeiten zunahmen? Hat man wenigstens Rücklagen gebildet? Man sollte der Frage einmal bis ins Detail nachgehen, wie so ein Euro-Rettungsschirm eigentlich aussieht!

Es ist ein Drama, was diese Wirtschaftsexperten bieten, sie lassen alles im Nebel, man kann ihnen höchstens glauben, allerdings nur, wenn man blöd ist, sonst nicht. Und deutsche Medien bringen deren Gewäsch, ohne eine einzige kritische Frage zu stellen.

Tatsache ist, dass Japans Konkurrenten sich die Hände reiben, die Gewinne deutscher Exportwirtschaft werden einen kräftigen Schub bekommen, und das sieht Hans-Werner Sinn, IFO, mit bezeichnenden Worten voraus:

Für die deutsche Wirtschaft sagte Sinn eine „goldene Dekade“ voraus.

Siehe: 2. Screenshot von oben in diesem Artikel

Solche Worte,von einem kommenden goldenen Jahrzehnt der deutschen Wirtschaft, hatte man vom IFO vor der Tsunami-Katastrophe jedenfalls nicht gehört.

Das deutsche Großkapital hat seit dem Umstieg von Militär- auf Wirtschaftskrieg im Jahre 1945 bedeutende Fortschritte gemacht. Zu Hitlers Zeiten musste man gegnerische Länder noch kaputt bomben, in Zeiten des Wirtschaftsexportskrieges erledigen sie sich gelegentlich selbst. Nichts ist mehr unmöglich, Toyota.

Und das wird uns von den PolitikerINNEn, die gerade eine Gedenkminute für die Opfer des Tsunami und ihre Angehörigen eingelegt haben, dann als der schlagende Beweis ihrer guten Wirtschaftspolitik verkauft werden.

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

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