Horst Köhler: Ein Rücktritt mit Folgen / z.K. EKD-Ratschef Nikolaus Schneider, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch, Angela Merkel, Guido Westerwelle, FDP Bonn


Horst Köhler hat unbestreitbar wirtschaftspolitisch motivierten Angriffskriegen das Wort geredet, dabei sogar zu Mitteln der Demagogie gegriffen, um dem Volk diese völkerrechtswidrige  und schwer kriminelle Idee schmackhaft zu machen:

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-3/artikel.html

Horst Köhler hat ferner stets der unmenschlichen praktizierten Wirtschaftspolitik das Wort geredet, die Millionen Menschen in Deutschland zu Opfern der Armut und/oder eines unmenschlichen Leistungsdruckes macht.

Selbst Schäubles Ideen für staatliches Morden hielt Köhler im Jahre 2007 für sinnvoll, er bemängelte lediglich, dass Schäuble mit solchen Ideen schneller öffentlich vorpresche, als die Öffentlichkeit das verdauen könne:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25716/1.html

Man kann aus letzterem auch schließen, dass Horst Köhler gegen die von Schäuble gewollten staatlichen Morde nichts einzuwenden habe, solange die Öffentlichkeit nicht beunruhigt werde.

Immerhin gibt es Beweise dafür, dass der Staat staatliches Morden bereits ausprobiert hat:

http://www.die-volkszeitung.de/sherlock-holmes/nadine-ostrowski-philipp-j.html

Dass der Vorsitzende der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch und der (evangelische) EKD-Ratschef Nikolaus Schneider sich unter diesen Umständen noch wagen, Horst Köhler als einen christlichen Moralmenschen zu loben und seinen Rücktritt zu bedauern, zeigt nur, dass die Führung beider Kirchen heute um nichts besser ist, als sie es waren, als sie dem „Führer“ Hitler trotz seiner Untaten in den Hintern gekrochen sind.

Aus diesen Kirchen kann man, wenn man Mitglied ist, nur austreten, denn sie verraten die Ideale des Jesus von Nazareth schändlich!

Für Politiker, wie zum Beispiel Angela Merkel und Guido Westerwelle, die sich bestürzt über Köhlers Rücktritt, nicht aber über das, was er gesagt hat, äußern, gilt in Anbetracht der ungeheuerlichen Worte Köhlers klipp und klar: Sie sind in einer demokratischen Ordnung, die sich den Menschenrechten verschreibt, als Politiker absolut untragbar!

Sie sollten dem Vorbild Köhlers folgen und ebenfalls zurück treten.

Wir, United Anarchists, werden es jedenfalls nicht vergessen, dass die Kirchenführungen und Politiker wie Angela Merkel und Guido Westerwelle sich durch ihr Bedauern über Köhlers Rücktritt Köhlers Worte im Grunde zu eigen gemacht, jedenfalls längst nicht adäquat eingeordnet haben.

Im Namen von United Anarchists

Winfried Sobottka, United Anarchists

Impressum

Die Worte des Horst Köhler sprachlich analysiert. / z.K.: Antifaschistische Linke Berlin, Katja Kipping, Bodo Ramelow, CDU Lünen


Ergebnis:

Köhler behauptet mit seinen Worten ausdrücklich und unbestreitbar, dass sich aus Deutschlands Stärke und Außenhandelsabhängigkeit nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht gegenüber sich selbst herleitet („muss“), seine wirtschaftspolitischen Interessen ggf. mit Waffengewalt durchzusetzen.

Daran gibt es nichts zu rütteln, und es ist auch nicht daran zu rütteln, dass er versuchte, seine diese teuflischen Vorstellungen mit demagogischen Mitteln zu verkaufen.

Köhlers Worte sind der Aufruf zu einer Fortsetzung der Wirtschaftspolitik mit militärischen Mitteln. Sie sind zudem der Versuch einer suggestiven Beeinflussung des Volkes dahingehend, dass, sofern Deutschland es sich militärisch und politisch erlauben könne, das muss man wohl stillschweigend voraussetzen, die Durchsetzung wirtschaftspolitischer Interessen mit militärischer Gewalt ein unbedingtes Muss sei, eine Zwangsläufigkeit, der Deutschland sich nicht entziehen könne und nicht entziehen dürfe.

Was Köhler mit seiner Aussage vertreten und versucht hat, ist nicht nur sein Privatanliegen und wohl auch nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen. Es ist das, was das unersättliche deutsche Großkapital meint und will, und man muss davon ausgehen, dass Köhler es kalkuliert gesagt hatte: Eine suggestive Falschaussage gleich doppelt in einem Satzgefüge, das bringt niemand unüberlegt.

Und es ist höchst gefährlicher Irrsinn, denn das, was Köhler sagte, eröffnet nicht nur deutschen Verbrechen gegen andere Völker Tür und Tor. Köhlers Worte können ebensogut den Einsatz der Bundeswehr zur Bekämpfung groß angelegter Streiks im Innern „legitimieren“. Und Köhlers Worte geben auch anderen Ländern die vermeintliche Legitimation, zur „Wahrung“ ihrer wirtschaftspolitischen Interessen ebenso zu verfahren. Auch gegen Deutschland.

Quelle: http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-3/artikel.html

Impressum: http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-1/impressum.html