Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka über die politische Lage am 15. Juni 2011 / Ifo Institut, Hans-Werner Sinn, Naoto Kan, Carl Schulz-Gahmen, Griechenland-Desaster, Umschuldung, Merkel-Wahn,Kohle futsch, EU im Eimer, Strahlentod in Japan


Belljangler:Wirtschafts- und Politikexperte Winfried Sobottka , eigentlich hattest Du schon seit einigen Tagen immer mal wieder etwas zu folgendem Interview des Prof. Hans-Werner Sinn:

 

http://www.bilanz.ch/gespraech/hans-werner-sinn-fass-ohne-boden

 

schreiben wollen…“

 

Winfried Sobottka: „Ja, aber irgendwie hatte ich zuviel anderes im Kopf. Prof. Sinn ist zweifellos ein kluger Mann, aber leider sieht er gelegentlich aus ideologischer Verfärbung an Dingen vorbei, die ihm ansonsten bekannt sind. So ist die Annahme, ein Land, das mehr importiere als exportiere, lebte nach absoluten Maßstäben über seine Verhältnisse und müsse deshalb sparen, in dieser Absolutheit nicht zutreffend, und eigentlich weiß Hans Werner-Sinn das auch: Gerade in Griechenland sorgt der Euro ja dafür, dass die Binnenwirtschaft nicht wettbewerbsfähig sein kann:

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/30/das-wirtschaftsprogramm-fur-griechenland-usw-teil-1-dimitris-rallis-simon-mcdonald-konigin-silvia-angela-merkel-euro-krise-zentralrat-der-juden-marek-prawda-cdu-berlin-cdu-hamburg-polizei/

und im Übrigen spielen Sozialpolitik usw. natürlich auch eine beträchtliche Rolle: Ein Land, das seine eigene Bevölkerung schindet, auf Umweltstandards pfeift usw. kann natürlich billiger am Weltmarkt anbieten als Länder, in denen sozial und ökologisch vernünftige Standards herrschen. Solange ein hoher Prozentsatz der Griechen ungewollt arbeitslos ist, können Faulheit und Luxussucht der Griechen keine Erklärungen für das wirtschaftliche Dilemma bieten, sondern nur ein Raubtierkapitalismus, wie er z.B. vom deutschen Großkapital praktiziert wird. Weil die Realität, anders als Prof. Sinn in manchen Dingen, nicht ideologisch gefärbt ist, werden die wahren Ursachen fortwirken, solange nicht das geschieht, was der Rechtsexperte Claus Plantiko empfiehlt:

 

https://belljangler.wordpress.com/2011/06/14/rechtsexperte-claus-plantiko-losung-des-griechenlandproblems-angela-merkel-prof-hans-werner-sinn-dimitris-rallis-simon-mcdonaldruhrbarone-wir-in-nrw-uni-bonnvolksabstimmung-griechenland-u/

 

Belljangler: „Griechenland wird letztlich zur Drachme zurückkehren und Auslandsschulden zumindest auf Eis legen müssen?“

 

Winfried Sobottka: „Unter Garantie. Die Hilfsprogramme, angeblich für Griechenland, dienen in Wahrheit deutschem Großkapital und deutschen Großmachtinteressen, und das gemeine deutsche Volk muss dafür früher oder später richtig bluten. Das kann auf Dauer so oder so nicht gutgehen.“

 

Belljangler: „Aber dann wird der Hafen von Piräus bereits der Familie Quandt oder so gehören?“

 

Winfried Sobottka: „Wenn das griechische Volk zur Macht gelangt, dann werden sie die Raubtierkapitalisten wohl enteignen. Meinen Segen hätten sie dabei.“

 

Belljangler: „Griechenland wird also früher oder später „umschulden“ und zur Drachme zurückkehren. Effekt?“

 

Winfried Sobottka: „Damit wird dem letzten Idioten klar sein, dass die vorgeschobene Formel vom Europa der Völker nur eine irreführende Parole war und ist, um Interessen des Großkapitals durchzusetzen, besonders des deutschen Großkapitals. Die EU wird sich auseinander dividieren.“

 

Belljangler: „Unvermeidbar?“

 

Winfried Sobottka: „Ein Spiel, bei dem letztlich nur einer gewinnen kann, ist nicht zum Aufbau oder zum Erhalt von Freundschaften geeignet.“

 

Belljangler: „Deine frühen düsteren Japan-Prognosen:

 

https://belljangler.wordpress.com/2011/03/15/wirtschaftsexperte-winfried-sobottka-wirtschaftliche-folgen-der-japan-katastrophe-erdbeben-tsunami-kernschmelze-fukushima-wolfgang-schauble-atomkraftwerk/

 

werden zunenehmend durch die Realität bestätigt. Nun auch noch Strontium im Grundwasser….“

 

Winfried Sobottka: „Ja, für die Regierung von Naoto Kan gab es immer nur ein Ziel: Die Reichen zu schonen. Man wird ihn eines Tages hängen, wenn man ihn dann noch erwischen können wird. Auch in Japan kann nur eines das Allerschlimmste noch verhindern: Eine basisdemokratische Volksregierung, in der die wahren Interessen der Menschen zum Zuge kommen.“

 

Belljangler: Die WELT berichtete neulich über den Verlust jeden Anstandes im Umgang von Union und FDP untereinander. Götterdämmerung?“

 

Winfried Sobottka: „Idiotendämmerung. Sie haben sich Jahrzehnte lang eingeredet, sie könnten Politik an den Realitäten vorbei machen, weil das perverse und irre Großkapital es so wollte. Sie sind nun an Grenzen geraten, an denen es nur noch eine Frage absehbarer Zeit ist, dass die von ihnen aufgetürmten Probleme über sie hereinbrechen werden. Das spüren sie, von Begreifen kann bei ihnen keine Rede sein, und das sorgt eben für Auflösungserscheinungen.“

 

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

 

Dem wahren Satanismus auf der Spur / Karen Haltaufderheide, Doris Kipsieker,Annika Joeres, Die Grünen Wetter, Die Grünen Berlin, Die Grünen Hamburg, Die Grünen Koblenz, Renate Künast, Die Linke Witten

 

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Die Ausschaltung wissenschaftlichen Verstandes in Japan und anderswo / Dr. Takahiro Shinyo, hans-werner sinn,IFO Institut, BDI, SPD Lünen, CDU LÜNEN, FDP LÜNEN


Beschrieben wird es am Beispiel der Atomdebatte in Japan, aber man kann es natürlich 1:1 auf alle anderen Debatten übertragen, etwas auf wirtschaftspolitische usw.

Zu beachten: Der Artikel umfasst 3 Seiten, es muss also geblättert werden! Aber je weiter man hinein liest, desto besser wird der Artikel! Es lohnt sich wirklich, ihn zu lesen:

http://www.zeit.de/2011/19/Japan

Einige heiße LINKS:

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2009/12/matthias-lang-erlangen-und-die-bild.html

http://www.freegermany.de/morde/boris-f/boris-f.html

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/

Prof. Beatrice Weder di Mauro und Hans-Werner Sinn haben nicht alle Tassen im Schrank / Dan Mulhall, Simon McDonald, Angela Merkel,Wirtschaftsweise, IFO Institut, Eurokrise, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz,Uni Mainz


Ladies and Gentlemen!

Dass die deutschen „Wirtschaftsweisen“ ein korrupter Haufen im Dienste des deutschen Groḱapitals sind, wird von immer mehr Menschen verstanden. Als studierter Wirtschaftswissenschaftler finde ich es besonders traurig, welches Bild diese uns vorgeführten „Wirtschaftexperten“ abgeben. Als Beispiel sei dieses Mal die „Wirtschaftsweise“ Beatrice Weder di Mauro, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz vorgeführt.

In einem Artikel im „Handelsblatt“, einsehbar hier:

http://wp.me/p1i9jU-3T

wird diese „Wirtschaftsweise“ mehrfach zitiert. Einerseits warnt sie davor, dass überschuldete Euro-Länder andere Euro Länder „anstecken“ könnten (tatsächlich – sie scheint von einer Virusinfektion auszugehen), andererseits wird sie so zitiert:

Damit nicht spekuliert werde, wen es als nächstes trifft, dürfe Griechenland nicht isoliert betrachtet werden. Vielmehr verlangten die Märkte gleichzeitig klare Ankündigungen zum weiteren Vorgehen bei Ländern wie Irland, Portugal und vielleicht auch Spanien: „Es werden unterschiedliche Lösungen sein müssen, weil die Ursache der Probleme auch unterschiedlich ist.“

Was denn nun? Können überschuldete Länder andere Länder anstecken (selbe Ursache), oder sind die Ursachen für die Überschuldung jeweils verschieden (verschiedene „Krankheitserreger“ in der Sprache der VWL-Professorin).

Welche Ursachen es aber sind, die zu überschuldeten Euro-Ländern führen, lässt die „Wirtschaftsweise“ Prof. Beatrice Weder di Mauro völlig offen.

Prof. Beatrice Weder die Mauro, ich schäme mich für Sie. Was Sie da betreiben, ist Prostitution der Wirtschaftswissenschaften, Ihre Äußerungen sind nicht mehr unterscheidbar vom dümmsten Geschwafel der dümmsten BILD-Journalisten.

Dabei müssten Sie, Prof. Beatrice Weder die Mauro, es eigentlich wissen, warum die Euro-Länder reihenweise in die Überschuldung laufen:

  • Einkommens-, Kapital-, Erbschaftssteuern wurden seit Jahren ohne jede seriöse Berechnung gesenkt – in allen Euroländern, folgend lediglich den Wünschen des Großkapitals.
  • Enorme Zuwächse der Arbeitsproduktivität und Einführung des Freihandels mit Dumpinglohnländern hat die Sozialsysteme in die Schuldenspirale geführt, weil auch hier das Gebot gilt: „Nichts nehmen von den Reichen!“

Diese Umstände gelten in praktisch allen Euroländern, zudem hat es in praktisch allen Euroländern Erhöhungen der sog. Armensteuern gegeben, ferner massiven Sozialabbau. Soll heißen: Da ist nichts mehr zu sparen oder aus dem Volk herauszuquetschen.

Unter diesen Umständen stehen die Staaten am besten da, die es so oder so schaffen, Steuereinnahmen auf Kosten des Auslandes zu erzielen. Dazu gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Exportüberschüsse, oder Steuersätze, die niedriger sind als in den übrigen Ländern und Konzerne dazu bewegen, unversteuerte Gewinne in solche Niedrigsteuerländer zu verschieben.

Entsprechend stehen diejenigen Staaten am schlechtesten da, die weder auf dem einen noch auf dem anderen Wege in der Lage sind, in maßgeblichem Umfang Steuern auf Kosten des Auslandes zu erzielen.

So einfach ist das, wobei das Gesamtproblem sich keineswegs nur auf Länder wie Griechenland erstreckt: Die Loslösung der Fiskalpolitik von maßgeblichen Finanzierungserfordernissen und die dafür erfolgte Ausrichtung der Fiskalpolitik nach den Wünschen des Großkapitals wird über kurz oder lang alle Länder ins Trudeln führen, die ärmsten Länder erwischt es nur eher.

Der Chef des IFO-Institutes, Hans-Werner Sinn, ist um nichts besser. Er weiß ganz genau, dass das deutsche Großkapital von der Währungsunion erheblich profitiert, während andere Länder und erhebliche Teile des deutschen Volkes dafür erheblich draufzahlen:

https://belljangler.wordpress.com/2011/03/27/spiegel-brd-betreibt-wirtschafts-vampirismus-in-der-eu-z-k-simon-mcdonalddan-mulhallangela-merkelhans-werner-sinndaniel-d-eckertjurgen-dunsch-sven-boll-rainer-bruderle-wolfgang-schauble/

Dabei gilt tatsächlich: Je schwächer ein Land wirtschaftlich ist, desto mehr zahlt es drauf. Zum Wohle des deutschen Großkapitals. Daran will Hans-Werner Sinn auch nicht rühren, ebenso wenig wie Angela Merkel usw. usf. Aber für die wirtschaftlichen Schäden, die dadurch in armen Ländern verursacht werden, sollen bitteschön keine deutschen Gelder aufgebracht werden! Sollen die Griechen usw. ihre Schulen doch schließen, sollen sie ihre Sozialhilfeempfänger doch verhungern lassen, denn: „Wer nicht arbeitet (wirtschaftlich nicht produktiv ist…), braucht auch nicht zu essen!“ (Franz Müntefering, SPD).

Solche „Wirtschaftsexperten“ wie Prof. Beatrice Weder die Mauro und Prof. Hans-Werner Sinn erwecken nicht nur den Eindruck, dass sie von Volkswirtschaftslehre absolut keine Ahnung haben, sondern lassen sogar daran zweifeln, dass sie überhaupt die vier Grundrechenarten beherrschen.

Liebe Grüße

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

http://wp.me/po3G2-1tP