Jorgo Chatzimarkakis: „Ich bin ein schräger Vogel!“ /Vroniplag,FDP Bonn, FDP Berlin, Uni Bonn,Universität des Saarlandes


Belljangler: „Winfried, hat Jorgo Chatzimarkakis wirklich gesagt, er sei ein schräger Vogel?“

Winfried Sobottka: „Nein, hat er nicht. Ich habe nur eine „besondere Art“ wissenschaftlichen Zitierens angewandt…. Man sollte sich Artikel und alle Kommentare in der RP ansehen:“

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Plagiatsvorwuerfe-gegen-Jorgo-Chatzimarkakis_aid_998758.html

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

https://belljangler.wordpress.com/2011/05/15/pseudo-wissenschaftler-hans-werner-sinn-die-schlauen-hauen-ab-aus-deutschland-die-doofen-von-anderswo-kommen-zu-uns-wirtschaftswoche-denkfabrik-wiwozentralrat-der-judenthilo-sarrazin-ange/

Die Dachschäden von Alexander Graf Lambsdorff und Alexander Alvaro / CCC Berlin, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,Polizei Berlin, SPD Berlin, Die Grünen Berlin, FDP Castrop-Rauxel


An den bereits festgestellten Übereinstimmungen von Textteilen der Dissertation des FDP-EU-Abgeordneten Jorgo Chatzimarkakis mit Textteilen aus unzitierten Quellen lässt sich längst nicht mehr deuteln:

http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Gc/Chatzimarkakis-2000

Jorgo Chatzmarkakis wird man den Dr.-Titel aberkennen, wenn die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität , Uni Bonn, nicht selbst einen Skandal am Hals haben will.

Dass eine kleine Clique von Internetleuten durch nichts anderes als saubere Recherche und transparente Darlegung der Ergebnisse dabei ist, erhebliche Breschen in die Reihen vom Kapital geliebter und aufwändig öffentlich aufgebauter Politiker zu schlagen, führt insbesondere bei der FDP für Wut, die in kurzer Zeit schon das zweite Opfer nachweislich unlauterer eigener Machenschaften zu beklagen hat. Vor dem Hintergrund, dass die FDP nur über wenige auch nur halbwegs bekannte PolitikerINNEN verfügt und derzeit beim Wahlvolk abgemeldet ist, sicherlich ein schmerzhafter Verlust, vor allem, weil es auch noch zwei Talkshow-freudige Kandidaten getroffen hat, nach Silvana Koch-Mehrin nun Jorgo Chatzimarkakis.

Diese Wut greift soweit, dass manche FDP Politiker offenbar nicht mehr merken, was sie da sagen. So zum Beispiel Alexander Graf Lambsdorff, Mitglied des EU-Parlaments. Der meint nämlich, die unbestreitbaren Plagiate des Jorgo Chatzimarkakis damit abwiegeln zu können, dass er dem Jorgo Chatzimarkakis Ideenreichtum nachsagt und dann meint: „Der hätte Plagiate doch gar nicht nötig!“

Nun, bisher ist nicht bekannt, dass die FDP sich durch beachtliche Ideen hervorgetan hätte, abgesehen davon, dass sie stets darüber nachdenkt, wie sie die Reichen reicher und die Armen ärmer machen kann. Aber selbst wenn Jorgo Chatzimarkakis ein genialer Philosoph wäre, dann berechtigte ihn das nicht, in seiner Dissertationsschrift abzukupfern. Weiterhin ist die Argumentation des Alexander Graf Lambsdorff auch ansonsten schwach: Die Thyssens usw. haben es auch nicht nötig, noch reicher zu werden, aber nachweislich tun sie alles dafür.

Dann dieser Alexander Alvaro. Dass Vroniplag nichts anderes tut, als sauber zu recherchieren und die Ergebnisse nachprüfbar zu präsentieren, bezeichnet er als Denunziation! Der Mann muss mehr als eine Schraube locker haben, und fährt dabei eine Linie, die sich mit Liberalität nicht vereinbaren lässt: Sauberer Kritik setzt er Schmutzkampagnen entgegen.

Doch das reicht ihm nicht: Ihn wurmt es, dass die Namen der Vroniplag-Macher nicht bekannt gegeben werden. Warum? Deren Vorgehensweise ist rechtlich einwandfrei sauber, mit Mitteln der Justiz wären sie also nicht zu bekämpfen. Aber natürlich mit schmutzigen Mitteln, man könnte Beziehungen spielen lassen, um sie zu bedrängen, ihnen Berufsaussichten zu verderben usw. – oder sie im schlimmsten Falle aufgrund konstruierter Taten falsch verurteilen oder auch umlegen lassen. Schließlich verderben sie herrschenden Kräften ein Spiel, das diesen herrschenden Kräften sehr viel wert ist.

Das einzige, was Alexander Graf Lambsdorff und Alexander Alvaro mit ihren unsinnigen Worten erreichen, ist, dass Vroniplag ein besonderes Interesse an der FDP entwickelt, wie man sich eigentlich hätte denken können. Nun gibt es zwar nicht nur promovierte FDP-PolitikerINNEN, aber auch das Schummeln in Diplomarbeiten und Magisterarbeiten ist ja verboten, und über die Universitäten sind auch diese Arbeiten meist einsehbar.

Die FDP wird sich warm anziehen müssen, denke ich.

Hier geht es zu den als Screenshots gesicherten Artikeln mit den Worten von Alexander Graf Lambsdorff und Alexander Alvaro:

http://altermedia1de.wordpress.com/2011/05/17/fdp-fur-das-plagiat-17-mai-2011-jorgo-chatzimarkakis-alexander-graf-lambsdorff-alexander-alvaro-silvana-koch-mehrin-fpd-hamburg-fpd-berlin/

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Einige heiße LINKS:

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2009/12/matthias-lang-erlangen-und-die-bild.html

http://www.freegermany.de/morde/boris-f/boris-f.html

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/

Nackte Angela Merkel überfällt Hotel-Pagen und hat bei Dr.-Arbeit geschummelt! / Dominique Strauss-Kahn, DSK,SPD Berlin,CSU München,Karl-Theodor von und zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin,Jorgo Chatzimarkakis


Belljangler: „Winfried, Du hast nicht den geringsten Beleg dafür, dass Angela Merkel einen Hotelpagen bedrängt oder bei ihrer Doktorarbeit geschummelt hätte!“

Winfried Sobottka: „Leider. Aber es wäre die einzige Möglichkeit, Angela Merkel als Kanzlerin loszuwerden, während sie Europa in den Untergang führt und Deutschland in der Welt blamiert:“

http://altermedia1de.wordpress.com/2011/05/17/angela-merkel-wir-haben-kein-rettungskonzept-mussen-griechenland-aber-uberfordern-hans-werner-sinn-dimitris-rallis-titanic-commerzbankcdu-lunen-cdu-unna-cdu-stuttgart-csu-munchen-die-grun/

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Einige heiße LINKS:

http://anarchistenboulevard.blogspot.com/2009/12/matthias-lang-erlangen-und-die-bild.html

http://www.freegermany.de/morde/boris-f/boris-f.html

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/15/warnung-an-thomas-kutschaty-betreffend-jva-bochum-und-philipp-jaworowski/

Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka: Griechenlands Marsch in die Sklaverei, Teil II / Angela Merkel, Winfried Kretschmann, Per Poulsen-Hansen,Jorgo Chatzimarkakis, Die Grünen Stuttgart, Die Grünen Baden-Württemberg


Belljangler: Wirtschaftsexperte Winfried Sobottka, schon im Januar 2011 hattest Du erklärt, dass ein Schuldenschnitt im Falle Griechenlands den Marsch in die Sklaverei des Landes bedeutete: Gläubiger würden Verluste hinnehmen müssen, damit würde die Bereitschaft, Griechenland zukünftig Geld zu leihen, dramatisch sinken, damit wäre Griechenland vollends an der Sklavenkette von IWF und EU, weil es sich am Markt kein Geld mehr leihen könne:

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/28/griechenlands-marsch-in-die-sklaverei-umschuldung-z-k-annika-joeresdimitris-rallis-simon-mcdonald-per-poulsen-hansenzentralrat-der-judensabine-leutheusser-schnarrenbergerangela-merkelrenate/

Nun ist in der Presse nachzulesen, der Zinssatz für zweijährige griechische Staatsanleihen sei auf 18% gestiegen:

http://wp.me/p1i9jU-5q

Was heißt das?“

Winfried Sobottka: „Dass die Kurse der Griechenland-Anleihen gesunken sind, weil Gläubiger befürchten, ihr Geld nicht oder nicht vollständig zu erhalten, wenn Zahlungen fällig sind. Da der sog. Nominalzins von Anleihen sich auf den Ausgabekurs bezieht, steigen die rechnerischen Zinsen, wenn der Börsenkurs fällt. Letzteres ist offensichtlich geschehen, und zwar in dramatischem Maße.“

Belljangler: „Bedeutet das, dass Griechenland derzeit 18% Zinsen zahlen müsste, wenn es Staatsanleihen mit zweijähriger Laufzeit herausgeben würde?“

Winfried Sobottka: „Genau das bedeutet es, wobei auch das keine Garantie dafür wäre, dass die Anleihen in vollem Umfange vom Markt aufgenommen würden. Dabei hat es bisher nicht einmal einen Kapitalschnitt gegeben – man kann sich also ausmalen, was nach einem Kapitalschnitt los wäre.“

Belljangler: „Du hältst auch nichts von dem, was Griechenland tut, um aus der Misere herauszukommen, nämlich von dem hier:

http://altermedia1de.wordpress.com/2011/04/11/artikel-stern-papandreou-marz-2011-und-rustungsgeschafte-deutschlands/

Warum ist es falsch, dass Griechenland nun spart?“

Winfried Sobottka: „Das Sparprogramm geht in vollem Umfang zu Lasten der griechischen Binnennachfrage. Damit trifft es nicht nur diejenigen, an denen direkt gespart wird, sondern zugleich die griechische Binnenwirtschaft. Griechenland ist unter die Räuber geraten, und wird dabei von einer verblödeten und zweifellos korrupten griechischen Machtelite regiert, in der es vor allem darauf anzukommen scheint, dass man Papandreou heißt, wenn man Ministerpräsident werden will.“

Belljangler: „In und angeblich für Griechenland wird derzeit alles falsch gemacht?“

Winfried Sobottka: „Es läuft ein Monopoly-Spiel, bei dem das deutsche Großkapital sich u.a. Griechenland unter den Nagel reißen will. Im Sinne dieses Monopoly-Spieles läuft alles richtig.“

Belljangler: „Du bist nach wie vor davon überzeugt, dass Griechenland zur Drachme zurückkehren sollte: http://www.die-volkszeitung.de/00-wipo/2011-maerz/00-griechenland-braucht-drachme.html

oder hat sich daran etwas geändert?“

Winfried Sobottka: „Die Argumente gelten nach wie vor. Aber das allein kann Griechenland nicht retten.“

Belljangler: „Was könnte Griechenland retten?“

Winfried Sobottka: „Es müsste ein Gesamtkonzept her, dessen Kern darin bestünde, soviel wie möglich vom griechischen Bedarf in Griechenland zu erzeugen und darüberhinaus auf lukrative Exportnischen zu setzen, um mittelfristig eine ausgeglichene Außenhandelsbilanz zu erreichen. Derzeit hat Griechenland eine extrem hohe Arbeitslosigkeit, importiert andererseits Unmengen an Gütern, die die Griechen selbst herstellen könnten. Der Wahnsinn ist also auch für diejenigen offenbar, die sich zwar keine wirtschaftswissenschaftlichem Kenntnisse angeeignet haben, aber über gesunden Menschenverstand verfügen.“

Belljangler: „Wäre ein dafür nötiges Konzept innerhalb der EU umsetzbar?“

Winfried Sobottka: „Nein, das wäre es nicht. Es müssten u.a. Handelsschranken aufgebaut werden, um einheimische Anbieter vor ausländischen Billigkonkurrenten zu schützen.“

Belljangler: „Wären die Probleme mit der EU die einzigen, die es mit einem solchen Konzept gäbe?“

Winfried Sobottka: „Nein, ein wirklich sinnvolles Konzept würde auch dem griechischen Großkapital nicht gefallen. Um Selbstversorgung bestmöglich zu gewährleisten, müsste eine relativ gleichmäßige Einkommensverteilung stattfinden, weil das die Konsumquote maximieren würde, damit über Nachfrage den Produktionsanreiz schaffte. Das will das griechische Großkapital natürlich nicht – sie wollen am liebsten alles für sich.“

Belljangler: “Es wird nicht zu einer vernünftigen Lösung des griechischen Problems kommen?“

Winfried Sobottka: „Nach meiner Überzeugung jedenfalls solange nicht, solange es dort nicht zu einer Revolution kommt.“

Belljangler: „Wie wird es weitergehen?“

Winfried Sobottka: „Griechenland wird „entsparen“, der Staat wird sein Tafelsilber verkaufen, das Volk seine Häuser und Grundstücke usw., das Volkseinkommen wird preisbereinigt in den Keller gehen und Griechenland wird bald dem Großkapital gehören.“

Belljangler: „Wird die Rechnung des Großkapitals letztlich aufgehen?“

Winfried Sobottka: „Nach meiner Überzeugung tut das Großkapital mehr für eine kommunistische Weltrevolution, als Karl-Marx, Lenin usw. es jemals gekonnt hätten.“

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

@ U.A.: Euro-Zone nach Vorbild der NS-Besatzungsmacht in Osteuropa /Angela Merkel, Dr. Marek Prawda,Josef Ackermann, Zentralrat der Juden, Hans-Werner Sinn, Jorgo Chatzimarkakis


Liebe Leute!

Die Hintergründe deutscher EU-Politik werden mir zunehmend klarer, je mehr ich mich mit verschiedenen Quellen befasse. Habe ich bisher Einzelaspekte aufgegriffen, um den von Deutschland ausgehenden ökonomischen Eroberungskrieg anzuprangern, so entsteht allmählich ein Gesamtbild, das Analogien durchaus auch in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts findet, z.B. betreffend Abkommen von Versailles und Young-Plan. Einige interessante Hinweise bietet u.a. der folgende Artikel:

http://sauber.50webs.com/kapital/index.html

hier ein Ausschnitt daraus:

Aber auch Planungen des deutschen Großkapitals und der NS-Politiker bis 1943, die im Grunde das widerspiegeln, was britische Kolonialpolitik vorgelebt hatte, finden ihre Analogien in der heutigen EU-Politik Deutschlands: Andere Länder sind dazu da, Rohstoffe zu liefern, an den Veredelungsprozessen haben deutsche Unternehmen zu verdienen, sonst möglichst niemand.

Dass der (deutsche) FDP-EU-Politiker Jorgo Chatzimarkakis in einem Interview die Meinung vertrat, es wäre für Griechenland eine enorme Hilfe, wenn Lidl in Griechenland auch nur die Hälfte seines Waren-Angebotes aus griechischer Produktion stellte:

http://altermedia1de.wordpress.com/2011/04/11/artikel-jorgo-chatzimarkakis-fdp-lidl-griechenland-krise-gefunden-am-10-april-2010/

ließ mich erstmals erahnen, was in Griechenland seit der Euro-Einführung gelaufen sein muss: Mit zig-Millionen schweren Investitionen wurde der griechische Einzelhandel von den deutschen Supermilliardären des Einzelhandels erobert, damit das Schleusentor für den Großteil des griechischen Konsumgüterabsatzes.

Auf diesem Wege konnten sie dafür sorgen, dass der Absatz deutscher Konsumgüter in Griechenland praktisch im Blitzkrieg-Verfahren in ihre Hände fiel – ohne jedes Währungsrisiko, Dank Euro. Ich brauche nun vor allem Daten, um diese Sache noch etwas besser dokumentieren zu können, hoffe, dass ich im Internet finden werde, was ich suche.

Jedenfalls sollten Polen, Griechen usw. sich darauf einrichten, dass ihre langfristige Rolle längst klar ist – wenn es nach den bisher erfolgreich verfolgten Zielen des deutschen Großkapitals geht: Lieferanten von Gurken, Gänsen, Weinen usw. dürfen sie sein, mehr aber auch nicht.

Liebe Grüße

Euer

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

Winfried Sobottka über strategische Fehler in der FDP / Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,Angela Merkel,Jorgo Chatzimarkakis,Christian Lindner,Dahrendorf-Kreis,Wolfgang Kubicki,Birgit Homburger,Claudia Pieper,Silvana Koch-Mehrin


Ladies and Gentlemen!

Der Machtkampf in der FDP spitzt sich zu, es läuft bereits etwas, was man als offene Revolte gegen die FDP-Führung betrachten kann, siehe u.a.:

http://www.sueddeutsche.de/politik/machtkampf-bei-den-liberalen-fdp-vorstandsmitglied-will-westerwelle-stuerzen-1.1079126

und

https://belljangler.wordpress.com/2011/03/30/guido-westerwelle-und-die-bayerischen-fdp-frauen-sabine-leutheusser-schnarrenbergerrenate-will-hannelore-kraftspiegel-online-fdp-berlincsu-bad-kreuthpolizei-munchen-spd-wermelskirchen-die-gru/

Allerdings wird man nichts Grundsätzliches ändern können, wenn man nicht zugleich über Strukturen nachdenkt. Die unelastische Ausrichtung der FDP auf die Formel „Der Markt kann alles am besten, man muss den Unternehmern nur freien Lauf lassen und Einkommens- und Kapitalsteuern so weit senken wie möglich!“ ist nicht nur falsch, sondern erkennbar kein Ersatz für verantwortungsbewusst betriebene Politik auf allen Feldern.

Dabei liegt es auf der Hand, von wem diese Ausrichtung mit Geld- und Medienmacht erzwungen wurde: Vom deutschen Großkapital. Nicht anders erging es der SPD, nicht anders den Die Grünen, auch wenn viele WählerINNEN der letztgenannten Partei das bis heute nicht begriffen haben.

In all diesen Fällen war das Funktionsschema der Parteibeherrschung nach dem Schema des Großkapitals das selbe: Man baute starke Führungen auf, die an die Stelle innerparteilicher Entscheidungsprozesse eine Basta-Politik von oben setzten. In der FDP spielte zuletzt Westerwelle diese Rolle, in der SPD zunächst Gerhard Schröder, bei den Grünen zunächst Joschka Fischer.

Um auf diesem Pfade fortzufahren, braucht die FDP keinen Wechsel an der Spitze, um diesen Weg aufzugeben, braucht sie vor allem eines: Demokratische Strukturen, die Entscheidungen von unten nach oben durchsetzen.

Dass selbst die Bayern-FDP, deren führende Köpfe man wirklich nicht mit Leuten wie Westerwelle, Claudia Pieper, Silvana Koch-Mehrin usw. in einen Topf werfen kann, nun bei ca. 4% in den Wahlumfragen rangiert, ist ein Hinweis darauf, dass das zentrale Führungsprinzip zu recht dazu führt, dass die von der Führung vorgegebene Politik auf die Akzeptanz aller Parteigliederungen der FDP durchschlägt.

Zum Teil sind diese Dinge erkannt worden, die Bildung des Dahrendorf-Kreises ist eindeutig ein Versuch, Truppen gegen die Zentralmacht der Führungspitze zu sammeln und zu organisieren, und erkennbar gibt es auch im Lande Bayern eine Phalanxbildung gegen den Oberkasper und seine einfältige „Partei-der-Besserverdienenden“-Politik.

Die Gefahr besteht nun darin, dass das Demokratie-Prinzip in der FDP weiterhin unterdrückt wird, dass weiterhin eine kleine Zentralmachtsclique bestimmen wird, die wiederum verhältnismäßig leicht vom Großkapital korrumpiert und beschwatzt werden kann.

Dem könnte in einem ersten Schritt durch eine stärkere Selbständigkeit der FDP-Landesverbände entgegengewirkt werden, wodurch eine innerparteiliche Diskussion ein Stück weit erzwungen werden könnte. Ein Blick auf die Frauen der Bayern-FDP lässt in mir die Frage aufkommen, wie es z.B. wäre, wenn die Bayern-FDP sich vergleichbar der CSU im Verhältnis zur CDU als bayerische Schwesterpartei der Bundes-FDP selbstständig machte. Dies würde der Bayern-FDP nicht nur größere eigenständige politische Spielräume einräumen, sondern sich zweifellos auch im Falle innerbayerischer Wahlen positiv bemerkbar machen, zudem der Bayern-FDP auch dann eine über die Medien hörbare Stimme verschaffen, wenn sie nicht mit einem Ministeramt in der Bundesregierung vertreten wäre.

Liebe Grüße

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS und Order of ?

TOP-WICHTIG:

https://belljangler.wordpress.com/2010/09/14/das-zweistufige-sexualschema-und-die-empirie-geschwister-scholl-gmnasium-wetter-ruhr-gsg-wetter-ruhr-julia-seeliger-die-grunen-berlin/

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/mai/artikel-4/artikel.html

http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/juni/artikel-8/artikel.html